Reisen Nepal
Trekkinggruppe auf dem kompakten 12-tägigen Everest Base Camp Kurztrek

12 Tage ab Lukla zum Everest Base Camp, kompakt mit straffer Akklimatisierung

Everest Base Camp Kurztrek

12 Tage von Lukla zum Everest Base Camp (5.364 m) und Kala Patthar auf derselben Route wie unser Standardtrek, mit gestraffter Akklimatisierung für Reisende mit wenig Zeit und vorhandener Höhenerfahrung.

Dauer
12 Tage
Schwierigkeit
Anspruchsvoll
Max. Höhe
5.545 m
Gruppengröße
2–14 Personen
Startpunkt
Lukla
Preis ab
1.690 €

Der Everest Base Camp Kurztrek bringt dich in 12 statt 15 Tagen zum Everest Base Camp auf 5.364 Metern und auf den Kala Patthar auf 5.545 Metern. Die Strecke ist dieselbe wie beim Everest Base Camp Trek, von Lukla über Namche Bazaar, Tengboche und Dingboche. Gespart wird an zwei Stellen. Der zweite Ruhetag in Dingboche fällt weg, und es gibt keinen Puffertag in Kathmandu. Ab 1.690 € pro Person, mit Flügen nach Lukla, Teehäusern, Vollpension, Guide, Trägern und Permits.

Kürzer heißt hier nicht leichter. Weil die Höhenmeter dieselben bleiben und nur die Zeit fehlt, ist der Kurztrek für den Kreislauf härter als die 15-tägige Variante. Das solltest du wissen, bevor du ihn buchst.

Für wen sich der Kurztrek eignet

Für Leute mit wenig Urlaub und Höhenerfahrung. Warst du schon einmal mehrere Tage über 4.000 Metern unterwegs, etwa am Annapurna Base Camp, in den Anden oder am Kilimandscharo, weißt du, wie dein Körper reagiert. Dann ist der fehlende Ruhetag ein kalkulierbares Risiko. Auch sehr fitte Trekker, die bereit sind, auf jedes Warnzeichen zu hören und notfalls einen Tag dranzuhängen, kommen in Frage.

Für die allererste Höhentour raten wir ab. Wer nicht weiß, wie er auf 4.500 Meter reagiert, verliert mit dem Kurztrek den Spielraum, den der zweite Ruhetag bietet. Nimm dann den 15-tägigen Trek. Der kostet drei Tage mehr, bringt dich aber mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit gesund ans Base Camp, mehr dazu in unserem Artikel zur Erfolgsquote am EBC.

Route und Charakter

Du fliegst nach Lukla auf 2.860 Metern und gehst am ersten Tag nur bis Phakding. Am dritten Tag steigst du nach Namche Bazaar auf 3.440 Metern, dem Handelsort der Sherpas, und bleibst dort einen Ruhetag. Über Tengboche mit seinem Kloster geht es nach Dingboche auf 4.410 Metern, wo der Wald endet und Steinmauern um kleine Gerstenfelder das Bild bestimmen.

Hier liegt der Unterschied. Der Standardtrek bleibt eine zweite Nacht in Dingboche und steigt tagsüber auf den Nangkartshang. Der Kurztrek geht am nächsten Morgen weiter nach Lobuche auf 4.940 Metern, über Thukla mit seinen Gedenksteinen und an der Moräne des Khumbu-Gletschers entlang. Am achten Tag erreichst du über Gorak Shep das Base Camp, am neunten stehst du vor Sonnenaufgang auf dem Kala Patthar und siehst den Everest frei vor dir. Danach geht es in drei Tagen zurück nach Lukla, mit Übernachtungen in Pheriche und Namche.

Schwierigkeit und Anforderungen

Technisch ist der Weg einfach, du brauchst weder Steigeisen noch Seil. Fordernd sind die Höhe und das Tempo. Sechs Tage hintereinander steigst du, mit nur einer Pause in Namche, und der Sprung von Dingboche nach Lobuche kommt einen Tag früher als beim Standardprogramm. Der Base-Camp-Tag dauert rund acht Stunden, der Kala-Patthar-Tag sieben.

Am siebten Tag entscheidet sich viel. Unser Guide misst jeden Abend die Sauerstoffsättigung mit dem Pulsoximeter, in Dingboche besonders genau. Sind die Werte schlecht oder hast du Kopfschmerzen, die nicht weggehen, bleibst du einen Tag in Dingboche. Das kostet den Zeitvorteil. Es ist trotzdem richtig. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Höhenkrankheit und Akklimatisierung und in den Akklimatisierungstipps fürs EBC.

Bereite dich drei bis vier Monate vor, mit Ausdauertraining, Wanderungen mit Rucksack und langen Treppen. Kannst du im Alltag fünf bis sechs Stunden am Stück gehen und am nächsten Tag wieder, ohne dass die Beine streiken, bringst du die Grundlage für die Etappen mit.

Permits und Formalitäten

Du brauchst das Permit für den Sagarmatha-Nationalpark und die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu. Ein TIMS gibt es hier nicht. Beides ist im Preis enthalten. Das Nationalpark-Permit wird in Monjo kontrolliert, die Gemeindegebühr in Lukla. Dazu kommt ein Nepal-Visum, das du bei Ankunft in Kathmandu oder vorab online bekommst, und eine Versicherung mit Hubschrauberbergung. Mehr im Ratgeber zu Trekking-Permits.

Beste Reisezeit für den Kurztrek

März bis Mai und September bis November. Im Frühjahr blühen unterhalb von Namche die Rhododendren, und der Everest zeigt sich morgens meist klar. Im Herbst ist die Luft nach dem Monsun besonders rein, und Oktober und November sind die verlässlichsten Monate. Dafür sind die Lodges dann voll, und die Nächte in Gorak Shep fallen auf minus 15 Grad.

Gerade beim Kurztrek zählt das Wetter doppelt. Weil kein Puffertag im Plan steht, trifft dich ein gestrichener Lukla-Flug direkt. Buch deinen internationalen Rückflug deshalb mindestens einen, besser zwei Tage nach Tourende, mehr dazu in unserem Artikel über gestrichene Lukla-Flüge. Im Herbst und Frühjahr fliegen die Maschinen in der Hauptsaison außerdem oft ab Manthali statt ab Kathmandu.

Ausrüstung, die für diese Tour zählt

Für Nächte bis minus 15 Grad brauchst du einen Schlafsack mit passendem Komfortbereich und eine warme Daunenjacke für den Kala Patthar vor Sonnenaufgang. Eingelaufene Trekkingschuhe mit gutem Profil sind Pflicht, Stöcke helfen beim Abstieg über die Moräne. Pack Schichten statt einer dicken Jacke, weil es tagsüber in der Sonne warm wird. Eine Stirnlampe, starke Sonnencreme und eine Sonnenbrille mit hohem UV-Schutz gehören dazu.

Beim Kurztrek gibt es kaum Zeit für Nachkäufe. Was in Namche fehlt, findest du dort zwar in den Läden, aber der Ruhetag ist zum Ausruhen da. Prüf deine Ausrüstung deshalb in Kathmandu. Die ganze Liste steht in unserer Packliste für Nepal-Treks.

Vergleich zu den anderen EBC-Varianten

Der klassische Trek mit 15 Tagen hat zwei Ruhetage und einen Puffertag, und er ist für die meisten die richtige Wahl. Der Kurztrek spart drei Tage auf Kosten der Akklimatisierung. Willst du Zeit sparen, ohne beim Aufstieg zu kürzen, ist der EBC Trek mit Helikopter-Rückflug die bessere Idee. Er hat in 10 Tagen beide Ruhetage und spart nur beim Abstieg. Dafür kostet er mehr.

Der Luxus-Trek geht in 14 Tagen mit beiden Ruhetagen und besseren Lodges. Die Jiri-Route und die Jeep-Variante beginnen ohne Flug und brauchen deutlich länger. Den kompletten Überblick findest du in der Vergleichstabelle auf dieser Seite.

Buchung und nächster Schritt

Gruppen haben 2 bis 14 Personen, Start und Ende ist Kathmandu, und der Preis gilt im Doppelzimmer, während Alleinreisende 230 € Einzelzimmerzuschlag zahlen. Schreib uns. Nenn uns Wunschtermin und Höhenerfahrung. Unser Team in Berlin berät dich auf Deutsch, und wenn wir finden, dass der 15-tägige Trek besser zu dir passt, sagen wir es dir offen.

Alle Wege zum Everest Base Camp im Vergleich

Gleiches Ziel, 8 Varianten: Sie unterscheiden sich vor allem bei Dauer, An- und Abreise (Flug, Jeep, Helikopter) und Unterkunft.

Everest-Base-Camp-Touren nach Dauer
TourTageMax. HöheSchwierigkeitBeste ReisezeitPreis ab
Everest Base Camp Helikopter-Tagestour15.545 mLeichtMär–Mai, Sep–Nov1.050 €
Everest Base Camp Trek mit Helikopter-Rückflug105.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov2.650 €
Everest Base Camp Kurztrek (diese Tour)125.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov1.690 €
Everest Base Camp Luxus Trek145.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov3.200 €
Everest Base Camp Trek155.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov1.890 €
Everest Base Camp per Jeep185.545 mSchwerMär–Mai, Sep–Nov2.380 €
Everest-Drei-Pässe-Trek205.545 mSchwerMär–Mai, Okt–Nov2.400 €
Jiri Route Trek215.545 mSchwerMär–Mai, Sep–Nov2.450 €

Impressionen

Bildergalerie

Wegabschnitt auf dem Everest Base Camp Kurztrek
Ausblick auf dem Everest Base Camp Kurztrek
Trekkingweg im Khumbu-Tal mit der Ama Dablam
Stupa mit Gebetsfahnen vor einem Wolkenmeer

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduLukla

Höhenprofil
5.545 m
Tag 1Tag 12
  1. Tag1

    Ankunft in Kathmandu

    Du landest am Tribhuvan-Flughafen in Kathmandu auf 1.400 Metern. Ein Fahrer unseres Teams wartet mit Namensschild und bringt dich in rund 30 Minuten durch den dichten Verkehr ins Hotel in Thamel, wo du dich erst einmal ausruhen kannst. Abends triffst du deinen Guide. Er geht die zwölf Tage mit dir durch und erklärt dir, warum beim Kurztrek ausgerechnet der Abend in Dingboche über den weiteren Verlauf entscheidet. Dann kommt der Ausrüstungscheck. Was fehlt, kaufst oder leihst du heute noch in Thamel. Später ist keine Zeit. Geh früh ins Bett, denn der Flug nach Lukla startet morgens zwischen 6 und 8 Uhr, in der Hauptsaison oft ab Manthali, und dann fährst du schon nachts los.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  2. Tag2

    Flug nach Lukla, Trek nach Phakding

    Rund 30 Minuten Flug. Die kleine Maschine landet auf der kurzen, ansteigenden Piste des Tenzing-Hillary-Flughafens auf 2.860 Metern, und beim Tee in einer Lodge am Rollfeld verteilt dein Guide das Gepäck an die Träger. Dann geht es los. Der Weg fällt sanft ab, vorbei an Gebetsmühlen und den ersten Mani-Steinen, und folgt dem Dudh Koshi durch Kiefernwald. Nach dreieinhalb Stunden bist du in Phakding auf 2.610 Metern. Das liegt tiefer als Lukla. Der leichte erste Tag ist Absicht, weil sich dein Körper an die Höhe gewöhnen soll, bevor es morgen richtig bergauf geht und die ersten 800 Höhenmeter am Stück warten. Die Lodge steht direkt am Fluss.

    2.610 m3.5 Std. GehzeitTeahouse
  3. Tag3

    Phakding – Namche Bazaar

    Sechs Stunden bis Namche Bazaar auf 3.440 Metern. Der Weg kreuzt den Dudh Koshi mehrmals auf Hängebrücken, und in Monjo zeigst du am Eingang des Sagarmatha-Nationalparks dein Permit. Hinter Jorsale beginnt der Anstieg. Über die hohe Hillary-Brücke geht es in Serpentinen rund 600 Höhenmeter steil hinauf, und an einer Kehre siehst du bei klarem Wetter zum ersten Mal die Spitze des Everest über dem Grat. Geh langsam. Wer hier zu schnell steigt, spürt es am Abend im Kopf. Namche liegt wie ein Amphitheater im Hang, mit Bäckereien, Ausrüstungsläden und am Samstag einem Markt, zu dem Händler tagelang aus den Tälern im Süden heraufkommen.

    3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse
  4. Tag4

    Akklimatisierung in Namche Bazaar

    Dein einziger Ruhetag. Nach dem Frühstück steigst du mit dem Guide zum Everest View Hotel auf etwa 3.880 Metern und kommst über Khumjung oder Khunde zurück, insgesamt rund drei Stunden mit Blick auf Everest, Lhotse und Ama Dablam. Das Prinzip heißt hoch steigen, tief schlafen. Weil beim Kurztrek der zweite Ruhetag fehlt, zählt dieser Tag doppelt, also trink drei bis vier Liter, iss ordentlich und leg dich am Nachmittag hin, statt durch die Läden zu ziehen. Das Sherpa-Museum oberhalb des Ortes lohnt eine halbe Stunde. Mehr Programm brauchst du an diesem Tag nicht, denn morgen beginnt der Teil der Tour, an dem die Höhe ernsthaft zählt.

    3.440 m3 Std. GehzeitTeahouse
  5. Tag5

    Namche Bazaar – Tengboche

    Fünf Stunden bis Tengboche auf 3.860 Metern. Zuerst geht es fast eben am Hang entlang, mit der Ama Dablam ständig vor dir, dann steil hinunter zur Brücke bei Phunki Tenga auf etwa 3.250 Metern, wo es Tee und Nudelsuppe gibt. Danach wird es anstrengend. Gut 600 Höhenmeter steigst du durch Rhododendronwald hinauf zum Kloster Tengboche, dem wichtigsten im Khumbu. Hält das Kloster am Nachmittag eine Puja ab, darfst du still hinten sitzen und zuhören. Abends wird es kalt. Ab hier wärmt in den Lodges oft nur noch der Ofen im Speiseraum, und die Zimmer selbst sind ungeheizt.

    3.860 m5 Std. GehzeitTeahouse
  6. Tag6

    Tengboche – Dingboche

    Fünf Stunden bis Dingboche auf 4.410 Metern. Hinter Tengboche führt der Weg durch den letzten Wald nach Pangboche mit seinem alten Kloster und dann über die Baumgrenze in eine karge Landschaft, in der Steinmauern kleine Gerstenfelder gegen den Wind schützen. Am Nachmittag frischt er auf. Heute Abend misst dein Guide bei allen die Sauerstoffsättigung besonders genau und fragt nach Kopfschmerzen, Schlaf und Appetit. Hier fällt die Entscheidung. Sind die Werte gut, geht es morgen weiter nach Lobuche. Sind sie schlecht, bleibst du einen Tag länger in Dingboche und steigst wie beim Standardtrek auf den Nangkartshang. Das kostet den Zeitvorteil und ist dann trotzdem richtig.

    4.410 m5 Std. GehzeitTeahouse
  7. Tag7

    Dingboche – Lobuche (ohne zweiten Ruhetag)

    Heute steigst du ohne zweiten Ruhetag nach Lobuche auf 4.940 Metern, rund fünf Stunden. Über eine breite Hochfläche erreichst du Thukla, dann geht es steil die Endmoräne des Khumbu-Gletschers hinauf zu den Gedenksteinen für Bergsteiger, die am Everest gestorben sind. Ein stiller Ort. Danach folgst du der Moräne bis Lobuche. Dieser Tag ist der Preis des Kurztreks, also geh noch langsamer als sonst, trink viel und sag deinem Guide sofort Bescheid, wenn der Kopf drückt, dir übel wird oder du dich ungewöhnlich schlapp fühlst. Die Nacht auf fast 5.000 Metern ist für viele unruhig. Solange die Symptome mild bleiben, ist das normal.

    4.940 m5 Std. GehzeitTeahouse
  8. Tag8

    Lobuche – Gorak Shep – Everest Base Camp

    Der längste Tag. Rund acht Stunden. Über Geröll und Moräne gehst du nach Gorak Shep auf 5.164 Metern, stellst dein Gepäck in der Lodge ab und isst früh zu Mittag. Am Nachmittag geht es weiter zum Everest Base Camp auf 5.364 Metern, über unruhiges Gelände direkt am Rand des Khumbu-Gletschers, wo Eis und Schutt bei jedem Schritt knirschen. Den Gipfel siehst du von hier nicht. Dafür liegt der Eisbruch direkt vor dir, und im Frühjahr stehen hier die gelben Zelte der Expeditionen. Nimm dir Zeit für Fotos. Dann gehst du zurück nach Gorak Shep, wo die Lodges einfach sind und die Nacht sehr kalt wird.

    5.364 m8 Std. GehzeitTeahouse
  9. Tag9

    Gorak Shep – Kala Patthar – Pheriche

    Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Mit Stirnlampe steigst du in rund zwei Stunden auf den Kala Patthar auf 5.545 Metern, den höchsten Punkt der Reise, oft bei minus 15 Grad. Oben geht die Sonne hinter dem Everest auf, und zum ersten Mal siehst du seine ganze Südwestwand, mit Nuptse, Lhotse und Pumori so nah, dass du glaubst, sie berühren zu können. Nach dem Abstieg frühstückst du in Gorak Shep. Dann geht es über Lobuche und Thukla hinunter nach Pheriche auf 4.240 Metern, insgesamt rund sieben Stunden. Das Atmen wird leichter. Viele schlafen in Pheriche so gut wie seit Tagen nicht.

    5.545 m7 Std. GehzeitTeahouse
  10. Tag10

    Pheriche – Namche Bazaar

    Sechs Stunden zurück nach Namche Bazaar auf 3.440 Metern. Der Weg führt über Pangboche und Tengboche, vorbei am Kloster, dann hinunter zur Brücke bei Phunki Tenga und den Gegenhang hinauf zum Höhenweg, der dich zurück nach Namche bringt. Jetzt bist du akklimatisiert. Der Gegenanstieg, der dich vor fünf Tagen noch geschafft hat, fühlt sich plötzlich leicht an, und der Appetit kommt zurück. In Namche warten heiße Duschen, Kuchen aus der Bäckerei und richtiger Kaffee. Viele kaufen hier noch Souvenirs. Ab hier fühlt sich der Trek fast wie Urlaub an.

    3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse
  11. Tag11

    Namche Bazaar – Lukla

    Der letzte Trekkingtag. Rund sechseinhalb Stunden steigst du von Namche den steilen Hang hinunter zur Hillary-Brücke, folgst dem Dudh Koshi über Monjo und Phakding und gehst zum Schluss noch einmal gut eine Stunde bergauf nach Lukla auf 2.860 Metern. Die Knie merken es. Stöcke helfen. Am Abend feiert ihr mit Guide und Trägern, oft mit Tanz und ein paar Gläsern Chang, dem lokalen Reisbier. Jetzt ist der Moment für das Trinkgeld, das nicht im Reisepreis steckt und das du am besten in einem Umschlag an den Guide und jeden Träger einzeln übergibst.

    2.860 m6.5 Std. GehzeitTeahouse
  12. Tag12

    Flug Lukla – Kathmandu, Abreise

    Der Rückflug startet früh, meist zwischen 6 und 9 Uhr, und bringt dich in rund 30 Minuten nach Kathmandu oder Manthali, von wo unser Team dich ins Hotel oder direkt zum internationalen Flughafen fährt. Hier liegt das Risiko des Kurztreks. Die Flüge ab Lukla hängen vom Wetter ab, und in den zwölf Tagen steht kein Puffertag. Buch deinen Heimflug deshalb mindestens einen, besser zwei Tage später. Bleibt dir dann Zeit, lohnt ein halber Tag in Bhaktapur oder Patan. Zwölf Tage, Base Camp und Kala Patthar. Geschafft.

    1.400 m0 Std. Gehzeit

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Inlandsflüge Kathmandu–Lukla–Kathmandu
  • Alle Übernachtungen in Teahouses während des Trekkings
  • Vollpension während des Trekkings
  • Englisch-/deutschsprachiger Guide sowie Porter (1 pro 2 Personen)
  • Sagarmatha-Nationalpark-Gebühr und lokale Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr
  • Tägliche Kontrolle der Sauerstoffsättigung per Pulsoximeter
  • Alle Transfers in Kathmandu

Nicht inklusive

  • Internationaler Flug nach Kathmandu
  • Nepal-Visum
  • Auslandskranken- und Bergungskostenversicherung
  • Trinkgelder für Guide und Porter
  • Persönliche Ausrüstung
  • Zusätzliche Übernachtungen in Kathmandu bei Flugverzögerung

Dokumente

Erforderliche Permits

  • Sagarmatha-Nationalpark-Permit
  • Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

Planung

Beste Reisezeit

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Nov
Dez

Fragen

Häufige Fragen zu Everest Base Camp Kurztrek

Warum ist der Kurztrek anstrengender als der 15-tägige Standardtrek?
Strecke und Höhenmeter sind dieselben, nur die Zeit fehlt. Beim Kurztrek fällt der zweite Ruhetag in Dingboche weg, und du steigst einen Tag früher von 4.410 auf 4.940 Meter, was deinem Körper einen Tag weniger lässt, sich an die dünne Luft zu gewöhnen. Technisch ändert sich nichts. Die zusätzliche Belastung kommt allein von der kürzeren Akklimatisierung.
Für wen eignet sich der Everest Base Camp Kurztrek?
Für Leute mit wenig Urlaub, die schon mehrere Tage über 4.000 Metern unterwegs waren und wissen, wie ihr Körper auf Höhe reagiert. Auch sehr fitte Trekker passen. Sie müssen aber bereit sein, notfalls einen Tag in Dingboche zu bleiben. Bist du zum ersten Mal in großer Höhe, nimm den 15-tägigen Trek mit zwei Ruhetagen.
Welche Permits werden für den Kurztrek benötigt?
Dieselben wie beim Standardtrek. Das Permit für den Sagarmatha-Nationalpark und die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu sind im Preis enthalten, und unser Team in Kathmandu besorgt beides vor dem Abflug. Kontrolliert wird in Lukla und in Monjo. Eine TIMS-Karte brauchst du im Everest-Gebiet nicht.
Wann ist die beste Reisezeit für den Kurztrek?
März bis Mai und September bis November. Im Frühjahr blühen unterhalb von Namche die Rhododendren, im Herbst ist die Sicht nach dem Monsun am klarsten, und Oktober gilt als der verlässlichste Monat. Die kürzere Dauer ändert nichts an der Saison. Rechne in den Randmonaten aber mit mehr Flugausfällen.
Gibt es einen Puffertag für Flugverzögerungen zwischen Lukla und Kathmandu?
Nein. Anders als der Standardtrek hat der 12-tägige Plan keinen Reservetag, und der Flug zwischen Lukla und Kathmandu fällt bei schlechtem Wetter oft aus, manchmal mehrere Tage hintereinander. Buch deinen internationalen Rückflug ein bis zwei Tage nach Tourende. Zusätzliche Nächte in Kathmandu zahlst du selbst.
Wie ist die Internetverbindung während des Kurztreks?
Fast jede Lodge hat WLAN gegen Gebühr. Meist läuft es über Everest Link mit Guthabenkarten, die du in Lukla oder Namche kaufst, und je höher du kommst, desto langsamer und unzuverlässiger wird die Verbindung. Handynetz gibt es in Namche und Dingboche. Dein Guide hat für Notfälle immer ein Telefon dabei.
Gibt es Einzelzimmer beim Kurztrek?
Ja, gegen Einzelzimmerzuschlag. Bis Namche klappt das fast immer, oberhalb von Dingboche haben die Lodges aber weniger Zimmer, und in der Hauptsaison kann es sein, dass du dort eine Nacht mit einem anderen Gruppenmitglied teilen musst. Frag am besten schon bei der Buchung.