Die ruhige Alternative zum Everest Base Camp Trek mit türkisfarbenen Gokyo-Seen und Gipfelblick vom Gokyo Ri
Gokyo-Seen-Trek
17-tägige Trekkingreise zu den türkisfarbenen Gokyo-Seen im Everest-Gebiet, mit Aufstieg auf den Gokyo Ri (5.357 m) für Panoramablick auf Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu, mit deutlich weniger Trekkern als auf der klassischen EBC-Route.
- Dauer
- 17 Tage
- Schwierigkeit
- Anspruchsvoll
- Max. Höhe
- 5.357 m
- Gruppengröße
- 2–12 Personen
- Startpunkt
- Lukla
- Preis ab
- 2.050 €
Der Gokyo-Seen-Trek ist eine 17-tägige geführte Tour im Khumbu. Von Lukla geht es über Namche Bazaar zu den sechs türkisfarbenen Gokyo-Seen und auf den Gokyo Ri (5.357 m). Bis Dole teilst du den Pfad mit dem Everest Base Camp Trek. Danach biegst du in ein ruhigeres Seitental ab, in dem deutlich weniger Trekker unterwegs sind. Vom Gipfel des Gokyo Ri siehst du bei klarem Wetter vier Achttausender auf einmal, Everest (8.849 m), Lhotse (8.516 m), Makalu (8.485 m) und Cho Oyu (8.188 m). Darunter liegt der Ngozumpa-Gletscher, mit rund 36 Kilometern der größte Gletscher Nepals, grau und schuttbedeckt neben dem Türkis der Seen.
Ab 2.050 € pro Person. Enthalten sind die Flüge Kathmandu-Lukla und zurück, Vollpension auf dem Trek, ein erfahrener Guide, ein Porter sowie das Permit für den Sagarmatha-Nationalpark und die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu. Die Gehzeit schwankt zwischen null und sieben Stunden am Tag. Puffertage für verspätete Lukla-Flüge sind eingeplant.
Für wen sich der Gokyo-Seen-Trek eignet
In Namche trennen sich die Wege. Geradeaus Richtung Tengboche liegt die klassische Route zum Base Camp, bei Dole nach Norden ins Gokyo-Tal die ruhigere. Diese Abzweigung passt zu dir, wenn du Landschaft und Höhe des Khumbu suchst, das Base Camp als Punkt auf der Karte dir aber weniger wichtig ist. Wer Fotos von vollen Etappen zwischen Dingboche und Gorak Shep kennt, ahnt, wie verschieden sich beide Routen anfühlen, obwohl sie im selben Nationalpark liegen.
Paare, Alleinreisende und trekkingerfahrene Familien, die es in den Lodges persönlicher mögen, sind hier richtig. Die Etappen sind mit vier bis sieben Stunden ähnlich lang wie am Base Camp, aber im oberen Gokyo-Tal liegen die Dörfer näher beieinander, und das macht die Tage in großer Höhe entspannter. Fotografen freuen sich. Statt eines einzigen Aussichtspunkts wie Kala Patthar wechseln sich über mehrere Tage Gletscherblicke, Seen und der Gipfelblick vom Gokyo Ri ab.
Willst du unbedingt am Everest Base Camp stehen, ist das die falsche Route. Das Base Camp liegt auf der anderen Seite des Kamms. Dann passt der Everest Base Camp Trek selbst, und wer beides will und sehr fit ist, nimmt den Drei-Pässe-Trek, beide weiter unten beschrieben.
Route und Charakter: türkise Seen und der größte Gletscher Nepals
Sechs Seen reihen sich im oberen Tal des Dudh Koshi, gespeist vom Schmelzwasser des Ngozumpa. Das Dorf Gokyo liegt auf 4.790 Metern direkt am dritten und größten See, dem Dudh Pokhari. Je nach Licht wirkt das Wasser türkis bis tiefblau, weil feines Gletschermehl darin schwebt und das Licht anders streut als klares Bergwasser. Den ersten und zweiten See passierst du auf dem Weg von Machhermo, den vierten und fünften erreichst du am Akklimatisierungstag mit einem zusätzlichen Fußmarsch.
Der Ngozumpa liegt westlich von Gokyo und ist deutlich länger als der bekanntere Khumbu-Gletscher am Base Camp. Von oben sieht er an vielen Stellen aus wie eine graue Geröllwüste. Eine dicke Schuttschicht deckt das Eis zu, und nur hier und da blitzt blaues Gletschereis hervor. Der Weg zum vierten und fünften See führt an seinem Rand entlang, ein paar hundert Meter vom satten Türkis entfernt. Gestaut werden alle sechs Seen von Moränenwällen des schrumpfenden Gletschers, geologisch sind sie also jung, und sie verändern sich mit seinem Rückzug von Jahr zu Jahr, mehr dazu in unserem Artikel über Gletscher und Klimawandel im Khumbu.
Ab Dole führt der Pfad durch Rhododendron- und Wacholderwald ins schmalere Gokyo-Tal. Eine direkte Verbindung zum Base Camp hat es nicht, außer über den Cho La, und so bleibt der Verkehr hier spürbar geringer als über Tengboche und Dingboche. Morgens in Gokyo siehst du oft nur ein paar andere Gruppen am Ufer.
Schwierigkeit und Anforderungen
Am zehnten Tag stehst du auf dem Gokyo Ri, dem höchsten Punkt der Tour. Klettern? Nein. Der Weg ist durchgehend ein ausgetretener Wanderpfad ohne Seilsicherung und ohne Gletscher mit Steigeisen. Fordernd ist der Trek trotzdem, weil du viele Tage über 4.000 Metern bist und vier bis sieben Stunden auf unebenem, steinigem Boden gehst.
Zwei feste Akklimatisierungstage sind eingeplant, in Namche Bazaar (3.440 m) und in Gokyo (4.790 m). Dazwischen ist die Etappe von Dole nach Machhermo bewusst kurz, damit du dich anpasst, bevor es über 4.700 Meter geht. An den Ruhetagen steigst du tagsüber höher und schläfst wieder tiefer, was das Risiko für Höhenkrankheit spürbar senkt.
Das größte gesundheitliche Risiko bleibt die Höhe. Kopfschmerzen, Schwindel oder Appetitlosigkeit können ab etwa 2.500 Metern auftreten, egal wie fit du bist, und über 3.500 Metern trifft es auf jedem Trek im Khumbu immer wieder Leute. Unsere Guides behalten jeden im Blick, messen bei Bedarf mit dem Pulsoximeter und entscheiden im Zweifel für den Abstieg, auch wenn der Zeitplan dann wackelt. Mehr zu Symptomen und Vorbeugung steht im Ratgeber zu Höhenkrankheit und Akklimatisierung. Manche nehmen vorbeugend Diamox (Acetazolamid), das klärst du vorher mit einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt.
Gute Grundfitness und Erfahrung mit mehrtägigen Wanderungen helfen. Voraussetzung sind sie nicht. Mehr zählt, dass du stundenlang ein gleichmäßiges, langsames Tempo halten kannst, genau das, was dein Guide vorgibt. Pflicht ist eine Versicherung mit Hubschrauberbergung, weil im Ernstfall nur ein Flug aus Gokyo oder Dole schnell Hilfe bringt.
Permits und Formalitäten für den Gokyo-Seen-Trek
Zwei Genehmigungen. Das Permit für den Sagarmatha-Nationalpark kostet rund 3.000 NPR, die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu rund 2.000 NPR, und beide Beträge können sich ändern. Eine eigene TIMS-Karte brauchst du im Khumbu derzeit nicht. Beide Permits sind im Preis enthalten, unser Team in Kathmandu besorgt sie vor dem Start. Kontrolliert wird am Eingang des Nationalparks kurz hinter Monjo auf dem Weg nach Namche, also hab den Reisepass griffbereit. Mehr dazu im Ratgeber zu Trekking-Permits. Das Nepal-Visum ist nicht im Preis enthalten. Du bekommst es bei Ankunft am Flughafen Kathmandu.
Beste Reisezeit für den Gokyo-Seen-Trek
März bis Mai und September bis November, das sind die zwei stabilen Fenster im Khumbu, und im Frühling blühen unterhalb von Namche die Rhododendronwälder in Rot und Pink, und die Sicht auf Seen und Achttausender ist meist klar, auch wenn nachmittags mal Wolken kommen. Weiter unten hat es tagsüber 10 bis 15 Grad, in Gokyo fallen die Nächte auch im Frühling deutlich unter null.
Oktober und November sind am verlässlichsten. Der Monsun ist vorbei, und die Luft bleibt danach oft wochenlang klar, was für den Blick vom Gokyo Ri auf Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu viel ausmacht. Dafür sind die Nächte kälter als im Frühjahr, zweistellige Minusgrade in Gokyo sind dann normal. Im Sommer nicht. Wolken verdecken Seen und Gipfel, die Wege werden rutschig, und Flüge nach Lukla fallen öfter aus. Dezember bis Februar ist trocken mit oft hervorragender Sicht, aber die Kälte auf 4.790 Metern ist nur etwas für Leute, die Kälte gewohnt sind. Mehr im Ratgeber zur besten Reisezeit für Nepal.
Ausrüstung, die für diese Tour zählt
Nachts in Gokyo und morgens auf dem Gokyo Ri sind minus 15 bis minus 20 Grad keine Seltenheit, auch in der Hauptsaison. Pflicht sind deshalb ein Schlafsack mit Komfortbereich bis mindestens minus 15 Grad und eine warme Daunenjacke für den Aufstieg vor Sonnenaufgang. Am Gipfeltag gehst du um 4 oder 5 Uhr los. Nimm eine gute Stirnlampe mit Ersatzbatterien mit, weil Batterien in der Kälte schneller leer werden.
Drei Schichten decken den Wechsel zwischen sonnigem Tag und eiskalter Nacht ab, eine Basisschicht aus Merino, eine Mittelschicht aus Fleece oder Softshell und eine wind- und wasserdichte Jacke. Nimm Handschuhe in zwei Stärken mit, dünne zum Gehen und dicke Daunenhandschuhe für den Gipfelmorgen. Stöcke helfen auf dem steinigen Gelände am Gletscherrand und auf dem steilen letzten Anstieg zum Gokyo Ri. Feste, eingelaufene Schuhe mit gutem Profil reichen, Steigeisen und Kletterausrüstung brauchst du nicht. Sonnenbrille mit hohem UV-Schutz und starke Sonnencreme gehören zur Grundausstattung, weil Eis und Schnee rund um die Seen das Licht zurückwerfen. Die ganze Liste steht in unserer Packliste für Nepal-Treks.
Vergleich zum Everest Base Camp Trek und zum Everest-Drei-Pässe-Trek
Der Everest Base Camp Trek ist die meistgegangene Route im Khumbu. In 15 Tagen geht es über Tengboche und Dingboche zum Base Camp (5.364 m) und auf den Kala Patthar (5.545 m). Bis Namche sind beide Touren gleich, danach nicht mehr. Auf der EBC-Route ziehst du in der Hauptsaison oft mit vielen anderen von Lodge zu Lodge, auf dem Gokyo-Trek bist du ab Dole viel öfter mit deiner Gruppe allein. Fürs Base Camp nimmst du den EBC-Trek, für Seen und Ruhe den Gokyo-Trek.
Beides verbindet der Everest-Drei-Pässe-Trek. Er führt über Renjo La (5.360 m), Cho La (5.420 m) und Kongma La (5.535 m) und bringt dich zu den Seen und zum Base Camp in einer Runde. Dafür brauchst du deutlich mehr Kondition, Zeit und Höhenerfahrung. Für die meisten, die zum ersten Mal ins Khumbu kommen und Ruhe und Landschaft suchen, ist Gokyo die bessere Wahl.
Wir organisieren den Trek seit 2016 mit unserem fest angestellten Team in Kathmandu, das die Route selbst kennt und sie nicht an Subunternehmer weitergibt. Gruppen haben 2 bis 12 Personen, und ein Porter trägt für höchstens zwei Trekker. Schick uns eine Anfrage über die Buchungsseite. Unser Team meldet sich direkt bei dir zu Terminen, Preisen und Gruppe.
Impressionen
Bildergalerie
Tag für Tag
Reiseverlauf
Orte auf dieser Tour:KathmanduLuklaBhaktapur
- Tag1
Ankunft in Kathmandu
Ein Fahrer unseres Teams holt dich am Flughafen Tribhuvan ab und bringt dich ins Hotel in Thamel. Ausruhen. Am Abend triffst du deinen Guide und die anderen Gäste zum Briefing, bei dem ihr die 17 Tage, die Ausrüstung und das Höhenprofil durchgeht und Fragen zu Permits und Trinkgeld klärt. Nach der langen Anreise ist der erste Abend bewusst ruhig, damit du ausgeschlafen in die Vorbereitung gehst.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel - Tag2
Kathmandu – Vorbereitung und Ausrüstungscheck
Ein Tag für die Vorbereitung und ein Puffer, falls dein Flug nach Kathmandu verspätet war. Gemeinsam mit deinem Guide prüfst du die Ausrüstung, und was fehlt, kaufst oder leihst du günstig in Thamel, während unser Team im Hintergrund das Permit für den Sagarmatha-Nationalpark und die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu erledigt. Am Nachmittag ist Zeit für Boudhanath oder den Durbar Square. Abends liegt alles gepackt bereit, denn der Flug nach Lukla geht früh.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel - Tag3
Flug nach Lukla, Trek nach Phakding
Die Piste in Lukla auf 2.860 Metern ist kaum mehr als 500 Meter lang und steigt am Hang an. Eine halbe Stunde Flug, dann setzt die Maschine auf. In Lukla triffst du deinen Porter, packst um und gehst los, überwiegend bergab am Dudh Koshi entlang, durch Kiefernwald und über die ersten Hängebrücken voller Gebetsfahnen. Nach rund drei Stunden erreichst du Phakding auf 2.610 Metern, deine Lodge liegt direkt am Fluss.
2.610 m3 Std. GehzeitTeahouse - Tag4
Phakding nach Namche Bazaar
Erst gemütlich am Fluss entlang und über mehrere Hängebrücken bis Monjo, wo am Eingang des Sagarmatha-Nationalparks dein Permit geprüft wird. Dann kommt der steilste Anstieg der Tour, gut 600 Höhenmeter auf wenigen Kilometern, und zwischen den Bäumen siehst du oft zum ersten Mal den Everest. Die Luft wird dünner. Nach rund sechs Stunden liegt Namche Bazaar auf 3.440 Metern vor dir, wie ein Amphitheater in den Hang gebaut, mit Cafés, Läden und dem Samstagsmarkt.
3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse - Tag5
Akklimatisierungstag in Namche Bazaar
Hoch gehen, tief schlafen. Rund vier Stunden wanderst du hinauf zum Everest View Hotel auf etwa 3.880 Metern und siehst bei klarem Wetter zum ersten Mal Everest, Lhotse und Ama Dablam nebeneinander. Danach geht es zurück nach Namche. Am Nachmittag kannst du das Sherpa-Kulturmuseum oder das Kloster über dem Ort besuchen, Wäsche waschen und Ausrüstung sortieren. Ab morgen verlässt du die Hauptroute zum Everest Base Camp.
3.440 m4 Std. GehzeitTeahouse - Tag6
Namche Bazaar nach Dole
Statt nach Tengboche gehst du über Kyangjuma hinauf zum Mong La auf knapp 4.000 Metern, mit einem großen Blick auf Ama Dablam, Kangtega und Thamserku. Dann geht es steil hinunter zum Fluss bei Phortse Tenga und durch Rhododendron- und Birkenwald wieder hinauf nach Dole auf 4.200 Metern. Rund sechs Stunden. Ab hier wird es ruhig. Viel weniger Gruppen, viel mehr Yaks, und die Lodges sind klein und einfach.
4.200 m6 Std. GehzeitTeahouse - Tag7
Dole nach Machhermo
Ein kurzer Tag mit Absicht, rund vier Stunden. Über offene Weiden mit Yakherden und an Steinhütten vorbei steigst du im oberen Dudh-Koshi-Tal nach Machhermo auf 4.470 Metern, einem Weiler mit wenigen Lodges. Der Körper braucht diese Pause vor dem Sprung auf fast 4.800 Meter. Am Nachmittag geht ein kurzer Spaziergang über dem Dorf, dann Tee und Ruhe. Nachts wird es empfindlich kalt.
4.470 m4 Std. GehzeitTeahouse - Tag8
Machhermo nach Gokyo
Über eine Moräne und an zwei kleineren Seen vorbei erreichst du in rund vier Stunden Gokyo auf 4.790 Metern, am Ufer des dritten und größten der Gokyo-Seen. Das Wasser leuchtet je nach Licht türkis oder tiefblau. Dahinter liegt grau und gewaltig der Ngozumpa-Gletscher. Du bleibst zwei Nächte. Am späten Nachmittag lohnt sich ein langsamer Spaziergang am Ufer, wenn die tiefe Sonne die Farben des Sees wechseln lässt.
4.790 m4 Std. GehzeitTeahouse - Tag9
Akklimatisierung und Erkundung der Gokyo-Seen
Zweiter Akklimatisierungstag, zwei Möglichkeiten. Entweder wanderst du zum vierten und fünften See, stiller als der See am Dorf, mit dem Cho Oyu (8.188 m) im Norden. Oder du gehst hinüber auf den Ngozumpa-Gletscher, mit rund 36 Kilometern der längste Gletscher Nepals, unter dessen grauem Geröll an manchen Stellen blaues Eis hervorschaut. Rund vier Stunden, kombinieren geht auch. Früh schlafen. Morgen klingelt der Wecker im Dunkeln.
4.790 m4 Std. GehzeitTeahouse - Tag10
Gokyo Ri und Abstieg nach Dole
Rund zwei Stunden steigst du mit Stirnlampe über losen Fels auf den Gokyo Ri auf 5.357 Metern, den höchsten Punkt der Reise. Bei Sonnenaufgang stehen vier Achttausender vor dir, Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu, und tief unten liegen der Gletscher und die türkisen Seen. Viele nennen das den schönsten Blick im ganzen Khumbu. Nach dem Frühstück in Gokyo geht es denselben Weg hinunter bis Dole auf 4.200 Metern. Rund sieben Stunden, der längste Tag.
5.357 m7 Std. GehzeitTeahouse - Tag11
Dole nach Namche Bazaar
Derselbe Weg wie auf dem Hinweg, aber er fühlt sich ganz anders an. Bergab, mit einem Körper, der an die Höhe gewöhnt ist, und mit den Gipfeln der letzten Tage im Rücken. Rund sechs Stunden über Phortse Tenga und den Mong La zurück nach Namche Bazaar. Nach Gokyo wirkt Namche mit seinen Cafés und Läden fast wie eine Stadt. Heiße Dusche, Apfelkuchen, ein Bier für die, die mögen.
3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse - Tag12
Namche Bazaar nach Lukla
Der letzte Gehtag. Steil hinunter zur Hillary-Brücke, dann über Monjo und Phakding und die vertrauten Hängebrücken zurück nach Lukla auf 2.860 Metern, rund sechs Stunden, die mehr in den Knien als in der Lunge stecken. Am Abend sitzt du ein letztes Mal mit Guide und Porter zusammen. Wenn du möchtest, gibst du jetzt das Trinkgeld, 5 bis 10 Prozent des Reisepreises für die ganze Crew, freiwillig und nach eigenem Ermessen.
2.860 m6 Std. GehzeitTeahouse - Tag13
Puffertag in Lukla
Der Flug zwischen Lukla und Kathmandu ist einer der wetteranfälligsten im Himalaya. Nebel, Wind oder tiefe Wolken stoppen ihn für Stunden oder einen ganzen Tag, in jeder Jahreszeit. Deshalb ist dieser Tag eingeplant. Fliegst du wie geplant, nutzt du ihn für einen Spaziergang durch Lukla oder ein langes Frühstück. Fällt der Flug aus, fängt er die Verzögerung auf, ohne deinen Heimflug zu gefährden.
2.860 m0 Std. GehzeitTeahouse - Tag14
Rückflug nach Kathmandu
Eine halbe Stunde Flug, und die Höhe liegt hinter dir. In Kathmandu bringt dich dein Fahrer ins Hotel, wo nach zehn Trekkingtagen eine heiße Dusche mit richtigem Wasserdruck und ein weiches Bett warten. Der Rest des Tages ist frei. Viele geben ihre Trekkingkleidung in die Wäscherei, sichten Fotos und essen am Abend in einem der Restaurants in Thamel.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel - Tag15
Puffertag in Kathmandu
Ein zweiter Puffer, falls sich der Flug aus Lukla um mehr als einen Tag verschiebt. Meist brauchst du ihn nicht, und er wird zum freien Tag. Dann bietet sich der Durbar Square an, der große Stupa von Boudhanath oder ein langsamer Bummel durch die Gassen. Wer lieber ausruht, bleibt im Hotel. Unser Team sagt dir rechtzeitig, ob der Tag als Puffer gebraucht wird.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel - Tag16
Freier Tag in Kathmandu
Ein freier Tag ohne Programm. Beliebt ist ein Ausflug nach Bhaktapur, eine Autostunde östlich, mit Backsteingassen, Pagoden und Töpfern auf dem Platz. Oder du steigst zum Swayambhunath hinauf und schaust über das ganze Tal. In Thamel findest du Pashmina, Gewürze und Schmuck, handeln gehört dazu. Am Abend bietet sich ein Abschiedsessen mit Gruppe und Guide an.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel - Tag17
Abreise
Dein Fahrer holt dich rechtzeitig vor dem internationalen Abflug im Hotel ab, und auf der Fahrt zum Flughafen wirkt die Stadt, die am ersten Tag so fremd war, inzwischen fast vertraut. Mit nach Hause nimmst du die türkisen Seen, den grauen Gletscher und den Sonnenaufgang auf dem Gokyo Ri. Unser Team bleibt auch nach der Reise für deine Fragen erreichbar.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel
Kosten & Leistungen
Leistungen inklusive
- Inlandsflüge Kathmandu–Lukla–Kathmandu
- Alle Übernachtungen (Hotel in Kathmandu, Teahouses während des Treks)
- Vollpension (Frühstück, Mittag-, Abendessen) während des gesamten Treks
- Sagarmatha-Nationalpark-Permit und Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr
- Erfahrener, geprüfter Trekkingguide und Porter (max. 2 Trekker pro Porter)
- Flughafentransfers in Kathmandu
Nicht inklusive
- Internationaler Flug nach/von Kathmandu
- Nepalesisches Visum
- Reise- und Höhenkrankenversicherung (inkl. Evakuierung)
- Trinkgelder für Guide und Porter
- Persönliche Ausrüstung sowie Snacks, alkoholfreie/alkoholische Getränke und Duschen unterwegs
Dokumente
Erforderliche Permits
- Sagarmatha-Nationalpark-Permit
- Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr
Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).
Planung
Beste Reisezeit
Fragen
Häufige Fragen zu Gokyo-Seen-Trek
Wie unterscheidet sich der Gokyo-Seen-Trek vom Everest Base Camp Trek?
Wie anspruchsvoll ist der Trek konditionell und braucht es Bergerfahrung?
Was passiert, wenn der Flug nach oder von Lukla ausfällt?
Lässt sich der Gokyo-Seen-Trek mit dem Everest Base Camp Trek kombinieren?
Wie sind die Unterkünfte entlang des Gokyo-Seen-Treks?
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