Reisen Nepal
Reisende am Swayambhunath-Tempel mit Blick über das Kathmandu-Tal

Kultur, Berge und Dschungel ohne Trekking

Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise

10 Tage zwischen Tempelstädten, dem Bergpanorama am Phewa-See und einer Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark, ganz ohne mehrtägiges Wandern.

Dauer
10 Tage
Schwierigkeit
Leicht
Max. Höhe
1.400 m
Gruppengröße
2–14 Personen
Startpunkt
Kathmandu
Preis ab
1.450 €

Die Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise ist eine 10-tägige geführte Kultur- und Naturreise durch Nepal, bei der du durchgehend in Mittelklassehotels und einer Lodge übernachtest und komplett auf mehrtägiges Trekking verzichtest. Die Route verbindet drei Ziele, die Nepal auf sehr unterschiedliche Weise zeigen: die Tempelstädte im Kathmandu-Tal, das Bergpanorama von Pokhara am Fuß des Annapurna-Massivs und die Tierwelt des Chitwan-Nationalparks im Terai-Tiefland. Der Preis liegt ab 1.450 € pro Person, die höchste erreichte Höhe der gesamten Reise beträgt 1.600 Meter am Aussichtspunkt Sarangkot, deutlich weniger als bei jedem unserer Trekking-Angebote wie dem Everest Base Camp Trek oder dem Annapurna Circuit.

Zwei Autofahrten zwischen den drei Stationen, geführte Stadtbesichtigungen, eine Bootstour auf dem Phewa-See und eine ganztägige Dschungel-Safari bilden das Gerüst der zehn Tage. Wer Tempel, Städte und Nationalparks erleben will, ohne täglich mehrere Stunden mit dem Rucksack bergauf zu laufen, bekommt hier die passende Alternative. Einzige verpflichtende Gebühr unterwegs ist die Chitwan-Nationalpark-Gebühr, die im Reisepreis bereits enthalten ist. Neun Übernachtungen, Halbpension durchgehend und ein deutschsprachiger Reiseleiter über die komplette Strecke sind ebenfalls im Preis inbegriffen.

Warum diese Rundreise die richtige Wahl sein kann

Höhenkrankheit, Kniebeschwerden, ein enges Zeitbudget oder die Vorliebe für ein Hotelbett statt eines Teehauses sprechen bei vielen Nepal-Reisenden gegen eine mehrtägige Wanderung zu einem Basislager. Genau für diese Reisenden haben wir die Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise entwickelt: dieselbe Region, dasselbe Team vor Ort seit 2016, aber ein Tagesablauf, der sich an Sehenswürdigkeiten statt an Höhenmetern orientiert.

Der Unterschied zu unseren Trekking-Touren zeigt sich schon im Gepäck. Statt Trekkingstöcken und Daunenschlafsack brauchst du bequeme Schuhe für Tempelbesichtigungen und leichte Kleidung für den subtropischen Chitwan-Nationalpark. Statt Lodges mit gemeinsamem Bad übernachtest du neun Nächte lang in Mittelklassehotels mit eigenem Bad und, in Pokhara, oft mit Seeblick. Unser Team in Kathmandu organisiert private Fahrzeuge zwischen den Etappen, sodass du nicht auf öffentliche Busse angewiesen bist. Dieselben festangestellten Guides, die auch unsere Trekking-Gruppen begleiten, kennen Kathmandu-Tal, Pokhara und Chitwan aus jahrelanger eigener Erfahrung und ordnen die Orte historisch und kulturell ein, statt nur Fakten aufzuzählen.

Diese Rundreise eignet sich als eigenständige Reise oder als Ergänzung zu einer kürzeren Wanderung. Viele Gäste kombinieren die drei Stationen Kathmandu, Pokhara und Chitwan im Anschluss an einen drei- bis viertägigen Trek im Annapurna-Gebiet, wenn danach noch Zeit für Kultur und Tierwelt bleibt. Für Erstbesucher Nepals funktioniert die Route auch umgekehrt als sanfter Einstieg: Drei Tage im Kathmandu-Tal helfen, sich an Klima, Verkehr und Zeitverschiebung zu gewöhnen, bevor es weiter nach Pokhara und Chitwan geht.

Route und Highlights: Kathmandu, Pokhara und Chitwan

Die zehn Tage gliedern sich in drei Blöcke von je zwei bis drei Nächten, verbunden durch zwei Fahrten mit dem privaten Fahrzeug. Jede Station zeigt eine andere Seite Nepals.

Kathmandu-Tal: vier Weltkulturerbestätten auf engem Raum

Drei Nächte verbringst du im Kathmandu-Tal, das gleich vier UNESCO-Weltkulturerbestätten auf engem Raum vereint. Der Durbar Square im historischen Zentrum zeigt Paläste und Tempel aus der Malla-Zeit, viele davon aus dem 17. und 18. Jahrhundert, einige nach dem Erdbeben 2015 restauriert. Der Affentempel Swayambhunath thront auf einem Hügel am westlichen Rand der Stadt und bietet einen Blick über das gesamte Tal bis zu den Vorbergen des Himalaya.

Am dritten Tag führt ein Tagesausflug in die mittelalterliche Königsstadt Bhaktapur, deren Backsteingassen und geschnitzte Holzfassaden weitgehend autofrei geblieben sind, sowie zum Stupa Boudhanath, einem der größten buddhistischen Stupas Asiens und spirituellem Zentrum der tibetischen Exilgemeinde in Kathmandu. Ein deutschsprachiger Reiseleiter begleitet beide Besichtigungstage und ordnet die religiöse und historische Bedeutung der Orte ein, statt sie nur abzulaufen. Auf dem Töpferplatz von Bhaktapur siehst du Handwerker, die ihre Ware auf traditionellen Fußdrehscheiben formen und anschließend in der Sonne trocknen lassen, ein Handwerk, das dort seit Generationen weitergegeben wird. Die Abende in Kathmandu bleiben frei: Das Ausgehviertel Thamel mit seinen Restaurants, Buchläden und Trekking-Ausrüstern liegt fußläufig von den meisten Hotels der Rundreise entfernt.

Pokhara und das Annapurna-Panorama am Phewa-See

Nach der rund siebenstündigen Panoramafahrt entlang des Trishuli-Flusses erreichst du Pokhara auf 820 Metern, die zweitgrößte Stadt Nepals und Ausgangspunkt der meisten Annapurna-Treks, hier aber nur als Ziel zum Anschauen. Die Stadt liegt spürbar tiefer und wärmer als Kathmandu, was sich schon beim Aussteigen aus dem Fahrzeug bemerkbar macht. Am Aussichtspunkt Sarangkot, auf 1.600 Metern gelegen, erlebst du bei klarem Himmel den Sonnenaufgang über Annapurna, Machapuchare und Dhaulagiri, ohne dafür einen einzigen Trekkingtag investieren zu müssen: Ein privates Fahrzeug bringt dich in etwa 30 Minuten hinauf.

Der Phewa-See selbst prägt die Stadt. Eine Bootstour am Nachmittag führt zum Tal-Barahi-Tempel auf einer kleinen Insel mitten im See, umgeben vom Spiegelbild des Annapurna-Massivs an klaren Tagen. Für den freien Tag in Pokhara bieten sich zwei sehr unterschiedliche Optionen an: Paragliding-Flüge starten direkt am Sarangkot und landen am Seeufer, während Devi's Fall und die angrenzende Gupteshwor-Höhle einen ruhigeren, kulturell geprägten Nachmittag ermöglichen. Die Uferpromenade Lakeside reiht Cafés, Buchläden und kleine Boutiquen aneinander und eignet sich für einen entspannten Abendspaziergang nach den geführten Programmpunkten. Alle drei Hotelübernachtungen in Pokhara liegen dabei nahe am Seeufer, sodass der Blick auf das Annapurna-Massiv oft schon vom Zimmerfenster aus beginnt.

Chitwan-Nationalpark: Dschungel-Safari im Terai-Tiefland

Der Chitwan-Nationalpark liegt auf nur 150 Metern Höhe im subtropischen Terai-Tiefland und bildet damit den klimatischen und landschaftlichen Gegenpol zu Kathmandu und Pokhara. Seit 1984 UNESCO-Weltnaturerbe, beherbergt der Park eine der größten Populationen des einhörnigen Panzernashorns weltweit sowie eine der letzten Populationen des Bengaltigers in Südasien. Die ganztägige Safari kombiniert Jeep-Fahrten durch Grasland und Sal-Wald mit Abschnitten zu Fuß, begleitet von lokalen Naturführern, die Spuren, Rufe und Fährten lesen.

Eine Sichtung des Bengaltigers bleibt selbst im Chitwan-Nationalpark selten. Wesentlich wahrscheinlicher begegnest du Panzernashörnern, verschiedenen Hirscharten, Krokodilen am Flussufer und einer der über 500 im Park registrierten Vogelarten. Am Rand des Parks leben die Tharu, traditionelle Bewohner des Terai; ihre Dörfer und ihre Küche prägen die zwei Nächte in der Lodge mit. Reisgerichte mit Fluss-Fisch, hausgemachte Linsensuppe und, je nach Lodge, ein traditioneller Tharu-Tanzabend gehören zu den kulinarischen und kulturellen Programmpunkten, die die Safari-Tage in Chitwan ergänzen.

Für wen sich diese Reise eignet

Familien mit Kindern ab etwa sechs Jahren profitieren von kurzen Tagesetappen, festen Hotelbetten und einer Safari, die auch für Kinder spannend ist, ohne sie körperlich zu überfordern. Ältere Reisende, die die Höhenlagen und Gehzeiten eines Treks scheuen, erleben dieselben Kernorte Nepals, Tempel, Bergpanorama, Nationalpark, in einem Tempo, das Ruhetage und freie Nachmittage einschließt statt vorschreibt. Da jeden Abend ein festes Hotelbett wartet und keine mehrtägige Rückkehr zum Ausgangspunkt nötig ist, lässt sich die Reise bei Bedarf auch kurzfristig an gesundheitliche oder wetterbedingte Einschränkungen anpassen, etwa indem ein einzelner Ausflug ausfällt, ohne den restlichen Ablauf zu gefährden.

Vorausgesetzt wird lediglich eine alltagstaugliche Kondition: Die längste Gehstrecke an einem Tag liegt bei der Safari in Chitwan bei rund vier Stunden, aufgeteilt auf Jeep- und Fußabschnitte, alle anderen Tage bewegen sich zwischen ein und drei Stunden Besichtigung zu Fuß.

Auch alle, die einfach lieber in einem Hotelzimmer mit eigenem Bad schlafen als in einer Teehaus-Lodge, sind hier richtig. Die Unterkünfte reichen von Mittelklassehotels in Kathmandu und Pokhara bis zur Lodge am Rand des Chitwan-Nationalparks, aber nirgendwo teilst du dir ein Bad auf dem Flur mit fremden Trekkern.

Im Unterschied zu unseren Trekking-Produkten wie dem Everest Base Camp Trek oder dem Annapurna Circuit brauchst du keine Höhenanpassung, keine Trekkingerfahrung und keine spezielle Ausrüstung. Wer bereits eine unserer Trekking-Touren gebucht hat und noch Zeit übrig hat, hängt diese Rundreise häufig als kulturellen und landschaftlichen Kontrast an, statt direkt nach dem letzten Trekkingtag abzureisen.

Permits und Nationalparkgebühr

Im Gegensatz zu unseren Trekking-Touren benötigst du für diese Rundreise kein TIMS-Permit und kein Gebiets-Permit für Schutzgebiete wie den Sagarmatha- oder Annapurna-Nationalpark. Die einzige Gebühr, die für die Route anfällt, ist die Chitwan-Nationalpark-Gebühr, die den Zugang zum Park sowie die geführte Safari abdeckt. Sie ist im Reisepreis von 1.450 € bereits enthalten und muss nicht separat vor Ort bezahlt werden.

Für die Einreise nach Nepal brauchst du weiterhin ein Nepal-Visum, das du bei Ankunft am Flughafen Kathmandu oder vorab online beantragst. Die Gebühren dafür ändern sich gelegentlich, weshalb wir aktuelle Beträge vor jeder Reise mit dir abgleichen. Eine Auslandskrankenversicherung ist nicht im Preis enthalten, aber für jede Nepal-Reise empfehlenswert, auch wenn diese Route keine Höhenlagen über 1.600 Meter erreicht. An einzelnen Sehenswürdigkeiten wie dem Durbar Square in Kathmandu oder Bhaktapur fallen zusätzlich kleine Eintrittsgebühren an, die ebenfalls im Reisepreis eingerechnet sind und nicht separat vor Ort bezahlt werden müssen.

Beste Reisezeit für diese Route

Die besten Monate für die Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise sind Oktober bis März, wenn der Monsun vorbei ist und die Sicht auf das Annapurna-Massiv von Sarangkot aus am klarsten ist. Anders als bei unseren Höhentreks spielt die Schneegrenze hier keine Rolle: Die höchste Stelle der gesamten Route liegt bei 1.600 Metern, sodass auch die kühleren Wintermonate Dezember und Januar problemlos machbar bleiben, solange du eine warme Jacke für die frühen Sonnenaufgänge am Sarangkot einpackst.

April und Mai sind ebenfalls möglich, dann ist es in Chitwan bereits deutlich wärmer und schwüler, was die Tierbeobachtung an manchen Tagen erschwert, weil sich Tiere im dichteren Schatten aufhalten; die Temperaturen im Terai-Tiefland erreichen in dieser Zeit regelmäßig über 35 Grad. Von Juni bis September fällt der Monsun-Regen regelmäßig und kräftig, die Sicht in Pokhara ist meist eingeschränkt und die Straßen zwischen den Etappen können durch Erdrutsche verzögert werden. Wir bieten diese Rundreise auch in dieser Zeit an, empfehlen sie aber nur, wenn andere Reisetermine nicht möglich sind. Im Vergleich zu unseren Höhentreks, bei denen sich die Saison im Wesentlichen auf Frühjahr und Herbst beschränkt, bleibt diese Route also über einen deutlich größeren Teil des Jahres gut machbar.

Was diese Reise NICHT ist

Diese Rundreise ersetzt kein mehrtägiges Trekking-Erlebnis wie den Everest Base Camp Trek oder den Annapurna Circuit. Du stehst zu keinem Zeitpunkt am Everest Base Camp, überquerst keinen Hochgebirgspass und schläfst nicht in einer Teehaus-Lodge auf über 3.000 Metern. Wer das Gefühl sucht, sich ein Bergpanorama über mehrere Tage körperlich zu erarbeiten, findet das nicht in diesem Programm.

Der Blick vom Sarangkot ist ein Panorama aus der Ferne, kein Gipfelblick aus nächster Nähe. Du siehst Annapurna, Machapuchare und Dhaulagiri von einem Aussichtspunkt auf 1.600 Metern, nicht von einem Basislager auf 5.000 Metern. Und die Chitwan-Safari ist eine geführte, sichere Tour mit erfahrenen Naturführern; sie ist kein Garantieprogramm für Tigersichtungen und keine unstrukturierte Wildniserfahrung auf eigene Faust.

Auch als Wellness- oder Strandurlaub ist diese Rundreise nicht gedacht. Die Tage sind mit Besichtigungen, Fahrten und der Safari durchgeplant, mit einem freien Tag in Pokhara als einziger echter Verschnaufpause. Wer durchgehend entspannen will, sollte diesen freien Tag bewusst für Ruhe statt für ein weiteres Ausflugsprogramm einplanen. Und wer auf ein Fünf-Sterne-Luxusniveau setzt, sollte wissen, dass die Unterkünfte solide Mittelklassehotels sind, sauber und mit eigenem Bad, aber ohne Spa-Bereich oder Suiten.

Gut zu wissen vor der Buchung

Die Gruppengröße liegt bei 2 bis 14 Personen, Start- und Endpunkt ist jeweils Kathmandu. Der Preis ab 1.450 € pro Person basiert auf Doppelzimmern, der Einzelzimmerzuschlag beträgt 260 €. Enthalten sind alle neun Übernachtungen, Halbpension durchgehend, private Fahrzeuge zwischen den Städten, ein deutschsprachiger Reiseleiter sowie die geführte Safari inklusive Nationalparkgebühr. Nicht enthalten sind der internationale Flug nach Kathmandu, das Nepal-Visum, die Auslandskrankenversicherung und Trinkgelder.

Wenn du zusätzlich noch etwas Trekkingerfahrung sammeln willst, lässt sich diese Rundreise gut mit einem kurzen Trek im Annapurna-Gebiet vor oder nach den zehn Tagen kombinieren. Sprich die gewünschte Kombination am besten schon bei der Buchung mit unserem Team ab. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei zwei Personen, sodass sich die Rundreise auch für Paare oder kleine Familien fest terminieren lässt, ohne auf eine größere Gruppe warten zu müssen; ab 15 Personen sprich uns auf eine zweite Kleingruppe an.

Tag für Tag

Reiseverlauf

Höhenprofil
1.600 m
Tag 1Tag 10
  1. Tag1

    Ankunft in Kathmandu

    Tag 1 beginnt mit deiner Ankunft am Flughafen Tribhuvan in Kathmandu, auf 1.400 Metern Höhe im Talkessel gelegen. Ein Mitglied unseres Kathmandu-Teams holt dich am Flughafen ab und bringt dich privat zum Hotel, sodass du dich nach dem Langstreckenflug nicht erst um Taxis oder öffentliche Verkehrsmittel kümmern musst. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung, um anzukommen und die Zeitumstellung auszugleichen. Am Abend triffst du beim Willkommensessen zum ersten Mal deinen deutschsprachigen Reiseleiter sowie, je nach Ankunftszeiten, andere Mitreisende der Gruppe. Er erklärt den Ablauf der kommenden zehn Tage, beantwortet erste Fragen zu Permits, Wetter und Ausrüstung und stimmt mit dir die Startzeit für den Besichtigungstag am nächsten Morgen ab. Übernachtet wird im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  2. Tag2

    Kathmandu-Tal: Durbar Square & Swayambhunath

    Tag 2 führt dich zu Fuß und mit dem privaten Fahrzeug durch das historische Zentrum von Kathmandu, insgesamt rund drei Gehstunden verteilt auf zwei Stationen. Am Vormittag besichtigst du den Durbar Square, den ehemaligen Königspalastbezirk mit Tempeln und Palastbauten aus der Malla-Zeit, viele davon aus dem 17. und 18. Jahrhundert und nach dem Erdbeben 2015 restauriert. Dein deutschsprachiger Reiseleiter erklärt die Geschichte der Newar-Handwerkskunst, die die geschnitzten Holzfassaden und Steinfiguren prägt. Am Nachmittag geht es zum Affentempel Swayambhunath, der auf einem Hügel am westlichen Stadtrand liegt. Von der Stupa-Plattform, die du über eine Treppe mit rund 365 Stufen erreichst, hast du einen weiten Blick über das gesamte Kathmandu-Tal bis zu den Vorbergen des Himalaya. Übernachtung erneut im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m3 Std. GehzeitHotel
  3. Tag3

    Bhaktapur & Boudhanath

    Tag 3 ist ein Tagesausflug in die mittelalterliche Königsstadt Bhaktapur, rund 40 Minuten Fahrzeit östlich von Kathmandu gelegen. Die drei Hauptplätze der Stadt, allen voran der Durbar Square von Bhaktapur, zeigen Backsteinarchitektur und geschnitzte Holzfassaden aus dem 17. Jahrhundert, die den großen Erdbeben besser standgehalten haben als viele Gebäude in Kathmandu. Zu Fuß erkundest du enge Gassen, Töpferviertel und kleine Innenhöfe, insgesamt etwa drei Gehstunden. Am Nachmittag fährst du weiter zum Stupa Boudhanath, einem der größten buddhistischen Stupas Asiens und geistlichem Zentrum der tibetischen Exilgemeinde in Kathmandu. Die Umrundung des Stupas im Uhrzeigersinn, begleitet vom Klang der Gebetsmühlen, gehört für viele Gäste zu den ruhigsten Momenten der ganzen Reise. Übernachtung wieder im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m3 Std. GehzeitHotel
  4. Tag4

    Fahrt nach Pokhara

    Tag 4 bringt dich mit dem privaten Fahrzeug von Kathmandu nach Pokhara, eine rund sieben- bis achtstündige Panoramafahrt entlang des Trishuli-Flusses auf etwa 820 Meter Höhe. Die Strecke führt durch Reisterrassen, kleine Ortschaften und mehrere Aussichtspunkte, an denen dein Fahrer für Fotostopps hält, unter anderem mit Blick auf den Manaslu bei klarem Wetter. Unterwegs legt ihr eine Mittagspause in einem Straßenrestaurant ein. In Pokhara angekommen, checkst du im Hotel direkt am Phewa-See ein. Der Abend steht zur freien Verfügung: Die Uferpromenade Lakeside mit ihren Cafés und Restaurants lädt zu einem ruhigen Spaziergang ein, während sich am gegenüberliegenden Ufer bei klarer Sicht bereits die Umrisse des Annapurna-Massivs abzeichnen. Übernachtung im Hotel in Pokhara.

    820 m0 Std. GehzeitHotel
  5. Tag5

    Pokhara: Sarangkot & Bootstour

    Tag 5 beginnt vor Sonnenaufgang mit der Fahrt zum Aussichtspunkt Sarangkot auf 1.600 Metern, dem höchsten Punkt der gesamten Rundreise. In rund 30 Minuten Fahrzeit erreichst du die Plattform, von der aus du bei klarem Himmel den Sonnenaufgang über Annapurna, Machapuchare und Dhaulagiri erlebst, während sich das Licht über die Gipfel schiebt. Nach dem Frühstück im Hotel bleibt der Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag steht eine rund zweistündige Bootstour auf dem Phewa-See auf dem Programm. Sie führt zum Tal-Barahi-Tempel, einem Hindu-Schrein auf einer kleinen Insel mitten im See, dessen Ruhe im Kontrast zum touristisch geprägten Seeufer steht. An klaren Tagen spiegelt sich das Annapurna-Massiv auf der Wasseroberfläche. Übernachtung erneut im Hotel in Pokhara.

    1.600 m2 Std. GehzeitHotel
  6. Tag6

    Freizeit in Pokhara

    Tag 6 steht komplett zur freien Verfügung, ohne festes Programm. Die meisten Gäste nutzen den Tag für einen von zwei sehr unterschiedlichen Ausflügen: Paragliding-Flüge starten direkt am Sarangkot und landen nach 20 bis 30 Minuten in der Luft am Ufer des Phewa-Sees, wobei du bei klarer Sicht den gesamten Talkessel unter dir siehst. Wer es ruhiger mag, besucht Devi's Fall, einen Wasserfall, der bei Monsunregen in einen unterirdischen Kanal stürzt, und die angrenzende Gupteshwor-Höhle mit ihrem Shiva-Schrein. Beide Optionen sind fakultativ und nicht im Reisepreis enthalten, dein Reiseleiter organisiert sie auf Wunsch. Alternativ bleibt Zeit, einfach am Seeufer zu sitzen oder in Lakeside einzukaufen. Übernachtung erneut im Hotel in Pokhara.

    820 m0 Std. GehzeitHotel
  7. Tag7

    Fahrt nach Chitwan

    Tag 7 führt dich mit dem privaten Fahrzeug von Pokhara auf 820 Metern hinunter ins Terai-Tiefland zum Chitwan-Nationalpark, auf nur noch 150 Meter Höhe. Die Fahrt dauert etwa fünf bis sechs Stunden und zeigt den klimatischen Wandel Nepals besonders deutlich: aus der kühleren Bergluft Pokharas wird zunehmend feuchtwarmes, subtropisches Klima. Am Nachmittag erreichst du die Lodge am Rand des Nationalparks. Nach dem Check-in gibt dir ein lokaler Naturführer eine Einführung in die Verhaltensregeln im Park, etwa den Sicherheitsabstand zu Nashörnern und das Verhalten bei einer möglichen Tigerbegegnung. Ein kurzer Rundgang durch das angrenzende Tharu-Dorf gibt bereits am ersten Abend einen Einblick in die Kultur der indigenen Bewohner des Terai. Übernachtung in der Lodge.

    150 m0 Std. GehzeitLodge
  8. Tag8

    Dschungel-Safari in Chitwan

    Tag 8 ist der Höhepunkt des Chitwan-Aufenthalts: eine ganztägige Dschungel-Safari mit rund vier Stunden aktiver Zeit im Park, aufgeteilt auf Jeep-Fahrten und Fußabschnitte mit erfahrenen Naturführern. Am Vormittag durchquert ihr Grasland und Sal-Wald auf der Suche nach dem Panzernashorn, dessen Population im Chitwan-Nationalpark zu den größten weltweit zählt, sowie nach Spuren des selten sichtbaren Bengaltigers. Nachmittags führt eine Bootsfahrt auf dem Rapti-Fluss zu Krokodilbeobachtungsplätzen und vorbei an Uferbereichen, an denen sich verschiedene Hirscharten und, mit Glück, wilde Elefanten aufhalten. Über 500 im Park registrierte Vogelarten machen die Tour zusätzlich für Vogelbeobachtung interessant. Eine Tigersichtung ist selten und wird von uns nicht versprochen, die vielen anderen Tierarten machen den Tag aber unabhängig davon zu einem Erlebnis. Übernachtung erneut in der Lodge.

    150 m4 Std. GehzeitLodge
  9. Tag9

    Rückfahrt nach Kathmandu

    Tag 9 bringt dich mit dem privaten Fahrzeug zurück nach Kathmandu, wieder auf 1.400 Meter Höhe, eine Fahrt von rund sechs Stunden. Unterwegs hältst du gemeinsam mit deinem Reiseleiter für eine Mittagspause und, je nach Verkehrslage am Prithvi Highway, für kurze Fotostopps am Trishuli-Fluss. Am späten Nachmittag erreichst du dein Hotel in Kathmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, viele Gäste nutzen ihn zum Bummeln durch Thamel, das Basar- und Ausgehviertel der Stadt mit zahlreichen Trekking-Ausrüstern, Buchläden und Restaurants. Es ist auch die letzte Gelegenheit, Souvenirs wie handgeknüpfte Teppiche, Pashmina-Schals oder Thangka-Malereien zu kaufen, bevor am nächsten Tag die Heimreise beginnt. Falls Koffer noch Platz haben, lohnt sich auch ein Blick in die kleinen Gewürz- und Teeläden rund um Thamel. Übernachtung im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  10. Tag10

    Abreise

    Tag 10 ist dem Abschied gewidmet. Je nach Abflugzeit deines internationalen Rückflugs bleibt am Vormittag noch Zeit für letzte Besorgungen oder ein entspanntes Frühstück im Hotel. Ein privates Fahrzeug bringt dich rechtzeitig vor dem Abflug zum Flughafen Tribhuvan in Kathmandu. Damit enden die zehn Tage der Rundreise, in denen du vier UNESCO-Weltkulturerbestätten im Kathmandu-Tal besichtigt, das Annapurna-Panorama vom Sarangkot aus gesehen und eine Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark erlebt hast, ganz ohne eine einzige Nacht im Zelt oder in einer Teehaus-Lodge auf über 2.000 Metern. Bei Bedarf unterstützt dich unser Team auch bei einem späteren Abflug oder einer Verlängerung, etwa für einen kurzen Trek im Annapurna-Gebiet im Anschluss. Bis zum Boarding bleibt unser Kathmandu-Team über die im Vorfeld geteilte Notfallnummer erreichbar, falls sich beim Rückflug kurzfristig etwas ändert.

    1.400 m0 Std. Gehzeit

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Alle Übernachtungen in Mittelklassehotels
  • Halbpension durchgehend
  • Private Fahrzeuge zwischen den Städten
  • Deutschsprachiger Reiseleiter
  • Geführte Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark inkl. Nationalparkgebühr
  • Stadtführungen Kathmandu, Bhaktapur und Pokhara

Nicht inklusive

  • Internationaler Flug nach Kathmandu
  • Nepal-Visum
  • Auslandskrankenversicherung
  • Trinkgelder
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten

Dokumente

Erforderliche Permits

  • Chitwan-Nationalpark-Gebühr

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

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