Reisen Nepal
Reisende am Swayambhunath-Tempel mit Blick über das Kathmandu-Tal

Kultur, Berge und Dschungel ohne Trekking

Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise

10 Tage zwischen Tempelstädten, dem Bergpanorama am Phewa-See und einer Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark, ganz ohne mehrtägiges Wandern.

Dauer
10 Tage
Schwierigkeit
Leicht
Max. Höhe
1.600 m
Gruppengröße
2–14 Personen
Startpunkt
Kathmandu
Preis ab
1.450 €

Die Rundreise durch Kathmandu, Pokhara und Chitwan ist eine zehntägige geführte Kultur- und Naturreise durch Nepal. Du schläfst in Mittelklassehotels und einer Lodge, und mehrtägiges Trekking gibt es keins. Drei Ziele zeigen Nepal von sehr verschiedenen Seiten, die Tempelstädte im Kathmandu-Tal, das Bergpanorama von Pokhara am Fuß der Annapurna und die Tierwelt im Chitwan-Nationalpark im Tiefland. Ab 1.450 € pro Person. Höher als 1.600 Meter am Aussichtspunkt Sarangkot kommst du nicht, weit weniger als auf jedem unserer Treks wie dem Everest Base Camp Trek oder dem Annapurna-Rundweg.

Zwei Fahrten zwischen den drei Stationen, geführte Besichtigungen, eine Bootsfahrt auf dem Phewa-See und eine ganztägige Safari tragen die zehn Tage. Fast alles ist inklusive. Neun Übernachtungen, durchgehend Halbpension und ein deutschsprachiger Reiseleiter auf der ganzen Strecke sind im Preis enthalten, ebenso die Gebühr für den Chitwan-Nationalpark. Willst du Tempel, Städte und Nationalpark sehen, ohne jeden Tag stundenlang mit Rucksack bergauf zu gehen, ist das deine Reise.

Warum diese Rundreise die richtige Wahl sein kann

Höhenkrankheit, Knie, wenig Zeit oder einfach die Lust auf ein Hotelbett statt eines Teehauses sprechen bei vielen gegen eine Wanderung zum Basislager. Für sie haben wir diese Rundreise gebaut. Dieselbe Region, dasselbe Team vor Ort wie seit 2016, aber ein Tag, der sich nach Sehenswürdigkeiten richtet und nicht nach Höhenmetern.

Das merkst du schon beim Packen. Statt Stöcken und Daunenschlafsack brauchst du bequeme Schuhe für die Tempel und leichte Kleidung für den subtropischen Süden. Neun Nächte schläfst du in Mittelklassehotels mit eigenem Bad, in Pokhara oft mit Seeblick. Zwischen den Stationen fährst du im privaten Fahrzeug, nicht im öffentlichen Bus. Unsere fest angestellten Guides, die auch die Trekking-Gruppen führen, kennen Kathmandu, Pokhara und Chitwan seit Jahren und erklären dir die Orte mit ihrer Geschichte.

Die Rundreise funktioniert allein oder als Ergänzung. Viele Gäste hängen sie an einen kurzen Trek im Annapurna-Gebiet wie den Poon-Hill-Trek, wenn danach noch Zeit für Kultur und Tiere bleibt. Andere nutzen sie als sanften Einstieg. Wer mehr Zeit hat, nimmt die Nepal-Höhepunkte-Rundreise mit Poon-Hill-Trek, mit Kindern die Familienreise, und wer nur das Kathmandu-Tal sehen will, die Kurzreise. Drei Tage im Kathmandu-Tal helfen, sich an Klima, Verkehr und Zeitverschiebung zu gewöhnen.

Route: Kathmandu, Pokhara und Chitwan

Drei Blöcke mit je zwei oder drei Nächten, verbunden durch zwei Fahrten im privaten Fahrzeug. Jede Station zeigt ein anderes Nepal.

Kathmandu-Tal: vier Welterbestätten auf engem Raum

Drei Nächte bleibst du im Kathmandu-Tal und besuchst vier der sieben Denkmalzonen, die zusammen das UNESCO-Welterbe bilden. Der Durbar Square im alten Zentrum zeigt Paläste und Tempel aus der Malla-Zeit, viele aus dem 17. und 18. Jahrhundert und einige nach dem Erdbeben 2015 restauriert. Swayambhunath, der Affentempel, steht auf einem Hügel am westlichen Stadtrand und schaut über das ganze Tal bis zu den Vorbergen.

Am dritten Tag geht es nach Bhaktapur. Die alte Königsstadt hat weitgehend autofreie Backsteingassen und geschnitzte Holzfassaden, und auf dem Töpferplatz formen Handwerker ihre Ware auf alten Fußdrehscheiben und lassen sie in der Sonne trocknen. Danach kommt Boudhanath, einer der größten Stupas Asiens und Mittelpunkt der tibetischen Gemeinde in Kathmandu. Dein Reiseleiter erklärt an beiden Tagen, was die Orte religiös und geschichtlich bedeuten. Die Abende sind frei. Thamel mit Restaurants, Buchläden und Ausrüstern liegt von den meisten Hotels zu Fuß erreichbar. Mehr zum Glauben hinter den Tempeln steht im Ratgeber zur Religion in Nepal.

Pokhara und das Annapurna-Panorama am Phewa-See

Nach rund sieben Stunden Fahrt am Trishuli entlang erreichst du Pokhara auf 820 Metern, die zweitgrößte Stadt Nepals und Ausgangspunkt der meisten Annapurna-Treks. Es ist spürbar wärmer als in Kathmandu. Mit dem Fahrzeug bist du in etwa 30 Minuten auf dem Sarangkot auf 1.600 Metern, wo bei klarem Himmel die Sonne über Annapurna, Machapuchare und Dhaulagiri aufgeht.

Der Phewa-See prägt die Stadt. Am Nachmittag fährst du mit dem Boot zum Tal-Barahi-Tempel auf einer kleinen Insel, an klaren Tagen mit der Annapurna im Wasser gespiegelt. Für den freien Tag gibt es zwei sehr verschiedene Ideen. Paragliding vom Sarangkot mit Landung am Seeufer, oder ein ruhiger Nachmittag am Wasserfall Devi's Fall und in der Gupteshwor-Höhle. Abends schlenderst du an der Uferpromenade Lakeside an Cafés und kleinen Läden vorbei. Alle Hotels liegen nah am See, und oft siehst du die Berge schon vom Zimmer.

Chitwan-Nationalpark: Safari im Tiefland

Chitwan liegt auf nur 150 Metern im subtropischen Terai und ist das Gegenstück zu Kathmandu und Pokhara, seit 1984 UNESCO-Welterbe und Heimat eines der größten Bestände des Panzernashorns weltweit, und auch Bengaltiger leben hier. Die ganztägige Safari verbindet Jeepfahrten durch Grasland und Sal-Wald mit Strecken zu Fuß, geführt von Naturführern aus der Gegend, die Spuren und Rufe lesen.

Tiger sieht man selten. Viel wahrscheinlicher begegnest du Nashörnern, Hirschen, Krokodilen am Ufer und einigen der über 500 Vogelarten im Park. Am Rand leben die Tharu, die ursprünglichen Bewohner des Terai, und ihre Dörfer und ihre Küche prägen die zwei Nächte in der Lodge. Reis mit Flussfisch, Linsensuppe und je nach Lodge ein Abend mit traditionellem Tharu-Tanz gehören dazu.

Für wen sich diese Reise eignet

Familien mit Kindern ab etwa sechs Jahren kommen gut zurecht, mit kurzen Wegen, festen Betten und einer Safari, die auch Kinder fesselt. Ältere Reisende, die Höhe und lange Gehzeiten scheuen, sehen dieselben Kernorte Nepals in einem Tempo mit freien Nachmittagen. Weil du jeden Abend im Hotel schläfst und nirgends tagelang zurückwandern musst, lässt sich die Reise kurzfristig anpassen. Fällt ein Ausflug wegen Wetter oder Gesundheit aus, läuft der Rest trotzdem weiter.

Du brauchst nur Alltagskondition. Am längsten bist du bei der Safari unterwegs, rund vier Stunden, aufgeteilt auf Jeep und Fußwege. An den anderen Tagen gehst du zwischen einer und drei Stunden bei Besichtigungen. Ein Bad auf dem Flur mit fremden Trekkern teilst du nirgends.

Höhenanpassung, Trekking-Erfahrung und Spezialausrüstung brauchst du nicht. Hast du schon einen unserer Treks gebucht und noch Zeit, häng die Rundreise als Kontrast an, statt direkt nach dem letzten Trekkingtag abzufliegen.

Permits und Nationalparkgebühr

Eine TIMS-Karte oder ein Permit für Schutzgebiete wie den Sagarmatha-Nationalpark oder die Annapurna Conservation Area brauchst du nicht. Es fällt nur die Gebühr für den Chitwan-Nationalpark an, die Eintritt und geführte Safari abdeckt, und sie ist im Preis enthalten. Auch die kleinen Eintrittsgelder am Durbar Square in Kathmandu und in Bhaktapur sind eingerechnet.

Für die Einreise brauchst du ein Nepal-Visum, bei Ankunft am Flughafen Kathmandu oder vorab online, mehr dazu im Ratgeber zum Nepal-Visum. Die Gebühren ändern sich manchmal, und wir gleichen sie vor jeder Reise mit dir ab. Eine Auslandskrankenversicherung ist nicht im Preis enthalten. Für jede Nepal-Reise empfehlen wir sie trotzdem.

Beste Reisezeit für diese Route

Oktober bis März. Der Monsun ist vorbei, und vom Sarangkot ist die Sicht auf die Annapurna am klarsten. Schneegrenzen spielen keine Rolle, weil die Route nie über 1.600 Meter geht, und so sind auch Dezember und Januar gut machbar, wenn du für die frühen Sonnenaufgänge am Sarangkot eine warme Jacke einpackst. Im April und Mai geht es auch. Dann ist es in Chitwan aber schon heiß und schwül, oft über 35 Grad, und die Tiere ziehen sich in den Schatten zurück, was die Beobachtung an manchen Tagen erschwert.

Von Juni bis September regnet es oft und kräftig, in Pokhara ist die Sicht meist schlecht, und Erdrutsche können die Fahrten verzögern. Wir bieten die Reise auch dann an, raten aber nur dazu, wenn kein anderer Termin geht. Mehr in unserem Überblick zur besten Reisezeit für Nepal.

Was du erwarten kannst und was nicht

Ein Trek ist das nicht. Du stehst an keinem Basislager, gehst über keinen Pass und schläfst nicht in Teehäusern über 3.000 Metern, und wer sich ein Bergpanorama über mehrere Tage erlaufen will, sucht sich besser einen unserer Treks aus. Vom Sarangkot siehst du Annapurna, Machapuchare und Dhaulagiri aus der Ferne, von 1.600 Metern statt von 5.000. Die Safari in Chitwan ist eine sichere, geführte Tour mit erfahrenen Naturführern. Einen Tiger garantiert dir niemand.

Erholungsurlaub ist es auch nicht. Die Tage sind mit Besichtigungen, Fahrten und Safari gut gefüllt, und der freie Tag in Pokhara ist die einzige echte Pause. Willst du dich ausruhen, nutz ihn dafür. Die Hotels sind solide Mittelklasse, sauber und mit eigenem Bad, ohne Spa und ohne Suiten.

Gut zu wissen vor der Buchung

Gruppen haben 2 bis 14 Personen, Start und Ende ist Kathmandu. Der Preis ab 1.450 € gilt im Doppelzimmer, der Einzelzimmerzuschlag beträgt 260 €. Enthalten sind neun Übernachtungen, Halbpension, private Fahrzeuge, ein deutschsprachiger Reiseleiter und die Safari mit Nationalparkgebühr, nicht enthalten sind der Flug nach Kathmandu, das Visum, die Auslandskrankenversicherung und Trinkgelder.

Willst du noch ein bisschen trekken, lässt sich die Rundreise vorher oder nachher gut mit einem kurzen Trek im Annapurna-Gebiet verbinden. Sag uns das am besten gleich bei der Buchung. Weil schon zwei Personen reichen, können wir auch für Paare oder kleine Familien feste Termine vergeben, und ab 15 Personen planen wir eine zweite Kleingruppe.

Impressionen

Bildergalerie

Ruderboote auf dem Phewa-See in Pokhara am Morgen
Weiße Friedenspagode über Pokhara
Königsplatz mit Ringelblumen im Kathmandu-Tal
Teller mit Momos und Frühlingsrollen

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduPokharaChitwanBhaktapur

Höhenprofil
1.600 m
Tag 1Tag 10
  1. Tag1

    Ankunft in Kathmandu

    Tag 1 beginnt mit deiner Ankunft am Flughafen Tribhuvan in Kathmandu, auf 1.400 Metern Höhe im Talkessel gelegen. Ein Mitglied unseres Kathmandu-Teams holt dich am Flughafen ab und bringt dich privat zum Hotel, sodass du dich nach dem Langstreckenflug nicht erst um Taxis oder öffentliche Verkehrsmittel kümmern musst. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung, um anzukommen und die Zeitumstellung auszugleichen. Am Abend triffst du beim Willkommensessen zum ersten Mal deinen deutschsprachigen Reiseleiter sowie, je nach Ankunftszeiten, andere Mitreisende der Gruppe. Er erklärt den Ablauf der kommenden zehn Tage, beantwortet erste Fragen zu Permits, Wetter und Ausrüstung und stimmt mit dir die Startzeit für den Besichtigungstag am nächsten Morgen ab. Übernachtet wird im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  2. Tag2

    Kathmandu-Tal: Durbar Square & Swayambhunath

    Tag 2 führt dich zu Fuß und mit dem privaten Fahrzeug durch das historische Zentrum von Kathmandu, insgesamt rund drei Gehstunden verteilt auf zwei Stationen. Am Vormittag besichtigst du den Durbar Square, den ehemaligen Königspalastbezirk mit Tempeln und Palastbauten aus der Malla-Zeit, viele davon aus dem 17. und 18. Jahrhundert und nach dem Erdbeben 2015 restauriert. Dein deutschsprachiger Reiseleiter erklärt die Geschichte der Newar-Handwerkskunst, die die geschnitzten Holzfassaden und Steinfiguren prägt. Am Nachmittag geht es zum Affentempel Swayambhunath, der auf einem Hügel am westlichen Stadtrand liegt. Von der Stupa-Plattform, die du über eine Treppe mit rund 365 Stufen erreichst, hast du einen weiten Blick über das gesamte Kathmandu-Tal bis zu den Vorbergen des Himalaya. Übernachtung erneut im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m3 Std. GehzeitHotel
  3. Tag3

    Bhaktapur & Boudhanath

    Tag 3 ist ein Tagesausflug in die mittelalterliche Königsstadt Bhaktapur, rund 40 Minuten Fahrzeit östlich von Kathmandu gelegen. Die drei Hauptplätze der Stadt, allen voran der Durbar Square von Bhaktapur, zeigen Backsteinarchitektur und geschnitzte Holzfassaden aus dem 17. Jahrhundert, die den großen Erdbeben besser standgehalten haben als viele Gebäude in Kathmandu. Zu Fuß erkundest du enge Gassen, Töpferviertel und kleine Innenhöfe, insgesamt etwa drei Gehstunden. Am Nachmittag fährst du weiter zum Stupa Boudhanath, einem der größten buddhistischen Stupas Asiens und geistlichem Zentrum der tibetischen Exilgemeinde in Kathmandu. Die Umrundung des Stupas im Uhrzeigersinn, begleitet vom Klang der Gebetsmühlen, gehört für viele Gäste zu den ruhigsten Momenten der ganzen Reise. Übernachtung wieder im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m3 Std. GehzeitHotel
  4. Tag4

    Fahrt nach Pokhara

    Tag 4 bringt dich mit dem privaten Fahrzeug von Kathmandu nach Pokhara, eine rund sieben- bis achtstündige Panoramafahrt entlang des Trishuli-Flusses auf etwa 820 Meter Höhe. Die Strecke führt durch Reisterrassen, kleine Ortschaften und mehrere Aussichtspunkte, an denen dein Fahrer für Fotostopps hält, unter anderem mit Blick auf den Manaslu bei klarem Wetter. Unterwegs legt ihr eine Mittagspause in einem Straßenrestaurant ein. In Pokhara angekommen, checkst du im Hotel direkt am Phewa-See ein. Der Abend steht zur freien Verfügung: Die Uferpromenade Lakeside mit ihren Cafés und Restaurants lädt zu einem ruhigen Spaziergang ein, während sich am gegenüberliegenden Ufer bei klarer Sicht bereits die Umrisse des Annapurna-Massivs abzeichnen. Übernachtung im Hotel in Pokhara.

    820 m0 Std. GehzeitHotel
  5. Tag5

    Pokhara: Sarangkot & Bootstour

    Tag 5 beginnt vor Sonnenaufgang mit der Fahrt zum Aussichtspunkt Sarangkot auf 1.600 Metern, dem höchsten Punkt der gesamten Rundreise. In rund 30 Minuten Fahrzeit erreichst du die Plattform, von der aus du bei klarem Himmel den Sonnenaufgang über Annapurna, Machapuchare und Dhaulagiri erlebst, während sich das Licht über die Gipfel schiebt. Nach dem Frühstück im Hotel bleibt der Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag steht eine rund zweistündige Bootstour auf dem Phewa-See auf dem Programm. Sie führt zum Tal-Barahi-Tempel, einem Hindu-Schrein auf einer kleinen Insel mitten im See, dessen Ruhe im Kontrast zum touristisch geprägten Seeufer steht. An klaren Tagen spiegelt sich das Annapurna-Massiv auf der Wasseroberfläche. Übernachtung erneut im Hotel in Pokhara.

    1.600 m2 Std. GehzeitHotel
  6. Tag6

    Freizeit in Pokhara

    Tag 6 steht komplett zur freien Verfügung, ohne festes Programm. Die meisten Gäste nutzen den Tag für einen von zwei sehr unterschiedlichen Ausflügen: Paragliding-Flüge starten direkt am Sarangkot und landen nach 20 bis 30 Minuten in der Luft am Ufer des Phewa-Sees, wobei du bei klarer Sicht den gesamten Talkessel unter dir siehst. Wer es ruhiger mag, besucht Devi's Fall, einen Wasserfall, der bei Monsunregen in einen unterirdischen Kanal stürzt, und die angrenzende Gupteshwor-Höhle mit ihrem Shiva-Schrein. Beide Optionen sind fakultativ und nicht im Reisepreis enthalten, dein Reiseleiter organisiert sie auf Wunsch. Alternativ bleibt Zeit, einfach am Seeufer zu sitzen oder in Lakeside einzukaufen. Übernachtung erneut im Hotel in Pokhara.

    820 m0 Std. GehzeitHotel
  7. Tag7

    Fahrt nach Chitwan

    Tag 7 führt dich mit dem privaten Fahrzeug von Pokhara auf 820 Metern hinunter ins Terai-Tiefland zum Chitwan-Nationalpark, auf nur noch 150 Meter Höhe. Die Fahrt dauert etwa fünf bis sechs Stunden und zeigt den klimatischen Wandel Nepals besonders deutlich: aus der kühleren Bergluft Pokharas wird zunehmend feuchtwarmes, subtropisches Klima. Am Nachmittag erreichst du die Lodge am Rand des Nationalparks. Nach dem Check-in gibt dir ein lokaler Naturführer eine Einführung in die Verhaltensregeln im Park, etwa den Sicherheitsabstand zu Nashörnern und das Verhalten bei einer möglichen Tigerbegegnung. Ein kurzer Rundgang durch das angrenzende Tharu-Dorf gibt bereits am ersten Abend einen Einblick in die Kultur der indigenen Bewohner des Terai. Übernachtung in der Lodge.

    150 m0 Std. GehzeitLodge
  8. Tag8

    Dschungel-Safari in Chitwan

    Tag 8 ist der Höhepunkt des Chitwan-Aufenthalts: eine ganztägige Dschungel-Safari mit rund vier Stunden aktiver Zeit im Park, aufgeteilt auf Jeep-Fahrten und Fußabschnitte mit erfahrenen Naturführern. Am Vormittag durchquert ihr Grasland und Sal-Wald auf der Suche nach dem Panzernashorn, dessen Population im Chitwan-Nationalpark zu den größten weltweit zählt, sowie nach Spuren des selten sichtbaren Bengaltigers. Nachmittags führt eine Bootsfahrt auf dem Rapti-Fluss zu Krokodilbeobachtungsplätzen und vorbei an Uferbereichen, an denen sich verschiedene Hirscharten und, mit Glück, wilde Elefanten aufhalten. Über 500 im Park registrierte Vogelarten machen die Tour zusätzlich für Vogelbeobachtung interessant. Eine Tigersichtung ist selten und wird von uns nicht versprochen, die vielen anderen Tierarten machen den Tag aber unabhängig davon zu einem Erlebnis. Übernachtung erneut in der Lodge.

    150 m4 Std. GehzeitLodge
  9. Tag9

    Rückfahrt nach Kathmandu

    Tag 9 bringt dich mit dem privaten Fahrzeug zurück nach Kathmandu, wieder auf 1.400 Meter Höhe, eine Fahrt von rund sechs Stunden. Unterwegs hältst du gemeinsam mit deinem Reiseleiter für eine Mittagspause und, je nach Verkehrslage am Prithvi Highway, für kurze Fotostopps am Trishuli-Fluss. Am späten Nachmittag erreichst du dein Hotel in Kathmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, viele Gäste nutzen ihn zum Bummeln durch Thamel, das Basar- und Ausgehviertel der Stadt mit zahlreichen Trekking-Ausrüstern, Buchläden und Restaurants. Es ist auch die letzte Gelegenheit, Souvenirs wie handgeknüpfte Teppiche, Pashmina-Schals oder Thangka-Malereien zu kaufen, bevor am nächsten Tag die Heimreise beginnt. Falls Koffer noch Platz haben, lohnt sich auch ein Blick in die kleinen Gewürz- und Teeläden rund um Thamel. Übernachtung im Hotel in Kathmandu.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  10. Tag10

    Abreise

    Tag 10 ist dem Abschied gewidmet. Je nach Abflugzeit deines internationalen Rückflugs bleibt am Vormittag noch Zeit für letzte Besorgungen oder ein entspanntes Frühstück im Hotel. Ein privates Fahrzeug bringt dich rechtzeitig vor dem Abflug zum Flughafen Tribhuvan in Kathmandu. Damit enden die zehn Tage der Rundreise, in denen du vier UNESCO-Weltkulturerbestätten im Kathmandu-Tal besichtigt, das Annapurna-Panorama vom Sarangkot aus gesehen und eine Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark erlebt hast, ganz ohne eine einzige Nacht im Zelt oder in einer Teehaus-Lodge auf über 2.000 Metern. Bei Bedarf unterstützt dich unser Team auch bei einem späteren Abflug oder einer Verlängerung, etwa für einen kurzen Trek im Annapurna-Gebiet im Anschluss. Bis zum Boarding bleibt unser Kathmandu-Team über die im Vorfeld geteilte Notfallnummer erreichbar, falls sich beim Rückflug kurzfristig etwas ändert.

    1.400 m0 Std. Gehzeit

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Alle Übernachtungen in Mittelklassehotels
  • Halbpension durchgehend
  • Private Fahrzeuge zwischen den Städten
  • Deutschsprachiger Reiseleiter
  • Geführte Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark inkl. Nationalparkgebühr
  • Stadtführungen Kathmandu, Bhaktapur und Pokhara

Nicht inklusive

  • Internationaler Flug nach Kathmandu
  • Nepal-Visum
  • Auslandskrankenversicherung
  • Trinkgelder
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten

Dokumente

Erforderliche Permits

  • Chitwan-Nationalpark-Gebühr

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

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Fragen

Häufige Fragen zu Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise

Eignet sich diese Rundreise für Kinder und ältere Reisende?
Ja. Die Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise verzichtet komplett auf mehrtägiges Trekking und Höhenlagen über 1.600 Meter, weshalb sie sich sowohl für Familien mit Kindern ab etwa sechs Jahren als auch für ältere Reisende ohne Trekkingerfahrung eignet. Die Tage kombinieren kurze Besichtigungen zu Fuß, meist ein bis drei Stunden, mit Fahrten im privaten Fahrzeug. Übernachtet wird durchgehend in Mittelklassehotels mit eigenem Bad, nicht in Teehaus-Lodges. Einzige längere Aktivität ist die vierstündige Safari in Chitwan, die auch in gemächlichem Tempo machbar ist.
Welche Tiere sieht man realistisch bei der Safari im Chitwan-Nationalpark?
Am wahrscheinlichsten siehst du Panzernashörner, Hirsche wie Axishirsch und Sambar, Krokodile am Rapti und einige der über 500 Vogelarten im Park. Mit Glück auch wilde Elefanten. Tiger sieht man selten, auch wenn Chitwan zu den letzten Rückzugsgebieten des Bengaltigers in Südasien gehört, und eine Sichtung versprechen wir nicht. Die ganztägige Safari verbindet Jeepfahrten, Fußwege und eine Bootsfahrt mit erfahrenen Naturführern.
Wie unterscheidet sich diese Rundreise von euren Trekking-Touren?
Diese Rundreise verzichtet vollständig auf mehrtägiges Wandern, Höhenanpassung und Teehaus-Lodges. Statt Trekkingrouten wie beim Everest Base Camp Trek oder dem Annapurna-Rundweg bewegst du dich mit privaten Fahrzeugen zwischen Kathmandu, Pokhara und Chitwan und übernachtest in Mittelklassehotels mit eigenem Bad. Die maximale Höhe liegt bei 1.600 Metern am Sarangkot, gegenüber über 5.000 Metern bei unseren Höhentreks. Trekkingausrüstung wie Stöcke oder Daunenschlafsack brauchst du nicht, dafür ist auch keine Vorerfahrung im Wandern nötig. Die tägliche Gehzeit liegt meist bei ein bis drei Stunden statt sechs bis acht.
Welche Fitness brauche ich für die Kathmandu, Pokhara & Chitwan Rundreise?
Eine alltagstaugliche Grundkondition reicht aus. Die Besichtigungstage in Kathmandu, Bhaktapur und Pokhara umfassen jeweils ein bis drei Stunden Gehzeit auf befestigten Wegen, Treppen und Gassen, teils mit Steigungen wie zum Stupa Swayambhunath. Die anspruchsvollste Aktivität ist die rund vierstündige Dschungel-Safari in Chitwan mit Fuß- und Jeep-Abschnitten. Anders als bei unseren Trekking-Touren ist keine Höhenanpassung nötig, da die Reise 1.600 Meter nie überschreitet. Wer normale Spaziergänge über ein bis zwei Stunden problemlos bewältigt, kommt gut durch alle zehn Tage.
Lässt sich diese Rundreise mit einem kurzen Trek kombinieren?
Ja, das ist eine beliebte Kombination. Viele Gäste hängen vor oder nach den zehn Tagen einen kurzen, drei- bis viertägigen Trek im Annapurna-Gebiet an, etwa zum Poon Hill, und nutzen anschließend die Rundreise für Kultur, Bergpanorama ohne Aufstieg und die Chitwan-Safari als Ausgleich zu den Wandertagen. Da Pokhara sowohl Ausgangspunkt kurzer Treks als auch Station dieser Rundreise ist, lässt sich der Übergang ohne zusätzliche Anreise organisieren. Sprich die gewünschte Kombination am besten schon bei der Buchung mit unserem Team ab.

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