Reisen Nepal
Zwei Trekker am Everest-Base-Camp-Schild auf 5.364 m

Der Klassiker im Khumbu: 15 Tage zum Fuß des Everest

Everest Base Camp Trek

4.7 · 3 Bewertungen

15 Tage von Lukla durch das Dudh-Kosi-Tal zum Everest Base Camp und auf den Aussichtsberg Kala Patthar (5.545 m), mit zwei festen Akklimatisierungstagen und geführt von unserem eigenen Team in Kathmandu.

Dauer
15 Tage
Schwierigkeit
Anspruchsvoll
Max. Höhe
5.545 m
Gruppengröße
2–12 Personen
Startpunkt
Lukla
Preis ab
1.890 €

Der Everest Base Camp Trek ist eine 15-tägige geführte Trekkingtour im Khumbu. Von Lukla auf 2.860 Metern geht es über Namche Bazaar und Dingboche zum Everest Base Camp auf 5.364 Metern und weiter auf den Kala Patthar, einen Aussichtsberg auf 5.545 Metern. Keine Tour ist beliebter. Unterwegs liegen Sherpa-Dörfer wie Namche Bazaar und Pangboche, Klöster wie Tengboche und Blicke auf Lhotse, Nuptse und Cho Oyu. Wir führen die Tour seit 2016 mit unserem festangestellten Team in Kathmandu, ab 1.890 € pro Person, mit Flügen Kathmandu-Lukla, Vollpension in Teehäusern und allen Permits. Beraten wirst du auf Deutsch aus Berlin, und durchgeführt wird alles vom Team vor Ort, ohne Subunternehmer.

Zwei volle Akklimatisierungstage gehören fest dazu, einer in Namche Bazaar auf 3.440 Metern und einer in Dingboche auf 4.410 Metern. Dazubuchen musst du sie nicht. Komprimierte Varianten pressen den Aufstieg in zwölf oder dreizehn Tage und erhöhen damit das Risiko für Höhenkrankheit. Mit zwei bis drei Wochen Zeit und solider Grundkondition kommst du hier so nah an einen Achttausender wie kaum irgendwo sonst, ganz ohne Kletterausrüstung oder Seil.

Für wen eignet sich der Everest Base Camp Trek?

Für gesunde Erwachsene mit guter Ausdauer. Wer regelmäßig wandert, läuft oder Rad fährt und keine schweren Herz-, Kreislauf- oder Lungenerkrankungen hat, kann den Trek gut schaffen. Klettern musst du nicht, Seile, Steigeisen und Gletschertraining brauchst du auf der ganzen Route nicht. Ein Spaziergang ist es trotzdem nicht. An mehreren Tagen gehst du fünf bis acht Stunden mit Tagesrucksack, teils mit über 600 Höhenmetern Aufstieg. Erfahrung aus den Alpen hilft, ist aber keine Bedingung. Wichtiger ist, dass du dich auf die zwei Ruhetage einlässt, statt sie überspringen zu wollen. Wer schon die Annapurna-Runde gegangen ist, wird den Trek gut machbar finden, und wer zum ersten Mal so hoch kommt, profitiert am meisten vom ausführlichen Akklimatisierungsprogramm.

Unser Team in Kathmandu kümmert sich um Permits, Unterkünfte und den Notfall, du konzentrierst dich aufs Gehen. Unsere Gruppen haben zwei bis zwölf Teilnehmende. So bleibt der Kontakt zum Guide eng und der Tag flexibel, anders als in Gruppen von zwanzig und mehr, wie sie manche Billiganbieter haben. Familien mit älteren Kindern, Paare und Alleinreisende buchen bei uns etwa gleich oft. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich zwei Wochen lang auf das Tempo der Höhe einlassen.

Route und Charakter

Von Lukla folgst du dem Dudh Kosi durch Wälder mit Kiefern, Rhododendren und einzelnen Wasserfällen nach Phakding und weiter nach Monjo, wo der Sagarmatha-Nationalpark beginnt. Zwischen Monjo und Namche Bazaar überquerst du mehrere Hängebrücken, darunter die hohe Hillary-Brücke vor dem letzten steilen Anstieg. Bei klarem Wetter siehst du dort zum ersten Mal den Everest. Namche Bazaar liegt wie ein Amphitheater in einem Talkessel auf 3.440 Metern, mit Cafés, Ausrüstungsläden und einem Samstagsmarkt, auf dem bis heute Sherpa und tibetische Händler verkaufen.

Über Namche wird es lichter. Wacholder und Zwergrhododendron ersetzen die Kiefern, und Ama Dablam, einer der schönsten Berge des Himalaya, begleitet dich über Tengboche bis Dingboche. Ab Dingboche auf 4.410 Metern gibt es keine Bäume mehr. Der Weg führt durch alpine Hochwüste mit Geröll, Yakweiden und Steinmauern um kleine Gerstenfelder, und zwischen Dughla und Lobuche verläuft er über die Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers, vorbei an Gedenksteinen für Bergsteiger, die am Everest gestorben sind.

Das letzte Stück von Gorak Shep zum Base Camp führt über unruhiges Moränengelände direkt am Khumbu-Eisbruch entlang, mehr dazu in unserem Artikel zum Khumbu-Eisbruch. Den Gipfel siehst du vom Base Camp nicht. Der Westgrat des Nuptse verdeckt ihn, und deshalb liefert erst der Aufstieg auf den Kala Patthar am nächsten Morgen den großen Blick. Yak-Karawanen sind ständig unterwegs. Sie tragen Baumaterial, Gasflaschen und Proviant zu den oberen Lodges, ihr Glockengeläut begleitet dich über weite Strecken, und an engen Stellen haben sie Vorrang.

Schwierigkeit und Anforderungen

Fünf bis acht Stunden pro Tag mit sechs bis neun Kilogramm Tagesrucksack sind hier normal. Technisch bleibt der Trek eine Wanderung auf festen Pfaden ohne Kletterstellen. Die Höhe macht ihn trotzdem zu einer der anspruchsvolleren Touren Nepals. Ab etwa 3.000 Metern merkst du den geringeren Sauerstoff, und ab Dingboche auf 4.410 Metern ist akute Höhenkrankheit ein reales Risiko, mit Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und schlechtem Schlaf. Deshalb sind die zwei Ruhetage in Namche Bazaar und Dingboche nicht verhandelbar, jeweils mit einem kurzen Aufstieg am Tag nach dem Prinzip hoch steigen, tief schlafen.

Tag 9 ist der härteste. Von Lobuche über Gorak Shep zum Base Camp gehst du rund acht Stunden, und am nächsten Morgen steigst du bei Temperaturen deutlich unter null auf den Kala Patthar. Wer zwei bis drei Monate vorher gezielt Ausdauer trainiert, mit langen Wanderungen und vielen Höhenmetern hintereinander, kommt durch diese Phase spürbar leichter. Symptome, Vorbeugung und Diamox erklärt unser Ratgeber zu Höhenkrankheit und Akklimatisierung.

Jeden Tag misst dein Guide mit einem Pulsoximeter die Sauerstoffsättigung aller Teilnehmenden und passt Tempo oder Zeitplan an. Mit dieser Betreuung und genug Zeit zur Akklimatisierung erreichen die meisten gut vorbereiteten Trekker das Base Camp. Im Zweifel gilt immer: ein zusätzlicher Ruhetag oder ein kontrollierter Abstieg vor dem Zeitplan. Mehr dazu in unserem Artikel zur Erfolgsquote am EBC Trek.

Permits und Formalitäten

Du brauchst zwei Permits. Das Sagarmatha-Nationalpark-Permit für ca. 3.000 NPR und die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu für ca. 2.000 NPR, und beide Beträge können sich ändern. Eine TIMS-Karte wie in anderen Regionen brauchst du hier nicht, weil der Nationalpark ein eigenes System hat. Beide sind im Preis enthalten. Wir besorgen sie.

Dazu kommen ein Nepal-Visum, das du bei Ankunft in Kathmandu oder vorab online bekommst, und eine Auslandskranken- und Bergungskostenversicherung, die Hubschrauberrettung bis mindestens 6.000 Meter abdeckt. Mehr zu Kosten und Regeln in den Ratgebern zum Nepal-Visum und zu Trekking-Permits. Gebühren und Formalitäten ändern sich von Jahr zu Jahr, und wir halten die Angaben aktuell.

Beste Reisezeit für den Everest Base Camp Trek

März bis Mai und September bis November, jeweils mit stabilem Hochdruck zwischen den Monsunzeiten. Im Frühjahr blühen ab März die Rhododendronwälder zwischen Lukla und Namche rot und rosa, unten ist es mild, oben am Kala Patthar bleibt es deutlich unter null. Im Herbst, direkt nach dem Monsun, ist die Luft am klarsten. Der Blick auf Lhotse, Ama Dablam und den Everest ist dann oft so gut wie das ganze Jahr nicht, und die Nächte in Dingboche und Lobuche sind schon spürbar kälter.

Der Flug Kathmandu-Lukla läuft in beiden Fenstern am zuverlässigsten, doch Wolken und Wind können den kleinen Flughafen auch dann zeitweise schließen. Von Dezember bis Februar fallen die Nächte am Base Camp auf zweistellige Minusgrade, möglich ist die Tour, aber deutlich ungemütlicher, mehr in EBC Trek im Winter. Vom Monsun im Juni bis August raten wir ab. Wolken verdecken meist alle Gipfel, und in den unteren Wäldern sind Blutegel unterwegs.

Ausrüstung, die für diese Tour zählt

Zwischen Phakding auf 2.610 Metern und dem Kala Patthar auf 5.545 Metern liegt die ganze Spanne, auf die deine Ausrüstung vorbereitet sein muss. Im Wald 15 bis 20 Grad. Am Gipfelmorgen minus 15. Oberhalb von Dingboche sind die Teehäuser nachts unbeheizt, also gehört ein warmer Schlafsack fest dazu. Die ganze Liste steht in unserer Packliste für Trekking in Nepal. Fünf Dinge zählen auf dieser Tour am meisten:

  • Daunenjacke mit Komfortbereich bis mindestens minus 15 bis minus 20 Grad, für den Morgen am Kala Patthar.
  • Eingelaufene, wasserdichte Trekkingschuhe mit stabilem Knöchelschutz. Blasen von Tag 3 heilen später kaum noch.
  • Trekkingstöcke für die Knie, vor allem auf den langen Abstiegen an Tag 11 und 12.
  • Stirnlampe für den Aufstieg auf den Kala Patthar vor Sonnenaufgang.
  • Entkeimungstabletten oder Filter, weil Flaschenwasser oberhalb von Namche teuer wird und Plastikmüll macht.

Vergleich zu anderen Everest-Region-Treks

Zwei Alternativen. Am häufigsten vergleichen unsere Gäste diesen Trek mit dem Everest-Drei-Pässe-Trek und dem Everest-Panorama-Trek. Der Drei-Pässe-Trek führt über Kongma La, Cho La und Renjo La, alle über 5.300 Metern, verlangt Erfahrung auf Schnee und Geröll und passt zu Trekkern, die den EBC Trek schon kennen oder sehr fit und höhenerprobt sind. Der Panorama-Trek führt in neun Tagen bis Tengboche. Er ist kürzer, erreicht das Base Camp nicht und passt zu allen mit wenig Zeit oder weniger Lust auf Höhe.

Der Everest Base Camp Trek liegt dazwischen. Er führt zum eigentlichen Ziel, dem Base Camp und dem Kala Patthar mit Blick auf den Everest, ohne die Hürde der drei Hochpässe, und für die meisten, die zum ersten Mal ins Khumbu kommen, ist das in gut zwei Wochen der beste Kompromiss aus Erlebnis, Sicherheit und Zeit. Alle Varianten zum Base Camp vergleicht die Tabelle unten.

Wann du deinen Everest Base Camp Trek buchen solltest

Früh. In der Hauptsaison im Oktober und November sind die beliebten Termine ab Lukla oft Wochen vorher ausgebucht, weil der kleine Flughafen nur eine begrenzte Zahl an Landungen am Tag hat. Für das Frühjahr stellst du deine Anfrage am besten drei bis vier Monate vorher, damit Flüge und Betten in den Teehäusern noch frei sind. Tag 14 ist bewusst als Puffer für Flugverspätungen eingeplant, ein Tag, den viele günstigere Anbieter streichen und der im Ernstfall über deinen Rückflug entscheidet. Nach deiner Anfrage meldet sich unser Team meist innerhalb eines Werktags mit freien Terminen, Flugzeiten und einem kurzen Fitness-Check, bevor du verbindlich buchst.

Alle Wege zum Everest Base Camp im Vergleich

Gleiches Ziel, 8 Varianten: Sie unterscheiden sich vor allem bei Dauer, An- und Abreise (Flug, Jeep, Helikopter) und Unterkunft.

Everest-Base-Camp-Touren nach Dauer
TourTageMax. HöheSchwierigkeitBeste ReisezeitPreis ab
Everest Base Camp Helikopter-Tagestour15.545 mLeichtMär–Mai, Sep–Nov1.050 €
Everest Base Camp Trek mit Helikopter-Rückflug105.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov2.650 €
Everest Base Camp Kurztrek125.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov1.690 €
Everest Base Camp Luxus Trek145.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov3.200 €
Everest Base Camp Trek (diese Tour)155.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov1.890 €
Everest Base Camp per Jeep185.545 mSchwerMär–Mai, Sep–Nov2.380 €
Everest-Drei-Pässe-Trek205.545 mSchwerMär–Mai, Okt–Nov2.400 €
Jiri Route Trek215.545 mSchwerMär–Mai, Sep–Nov2.450 €

Impressionen

Bildergalerie

Lodges von Gorak Shep vor dem Khumbu-Gletscher und dem Nuptse
Kloster Tengboche mit der Ama Dablam im Hintergrund
Yak-Karawane auf einer Hängebrücke unterhalb der Ama Dablam
Trekker über den Häusern von Namche Bazaar
Gedenk-Steinmänner am Thukla-Pass über dem Khumbu-Gletscher
Trekkerin mit Rucksack vor dem Pumori

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduLuklaBhaktapur

Höhenprofil
5.545 m
Tag 1Tag 15
  1. Tag1

    Ankunft in Kathmandu

    Ein Fahrer unseres Teams holt dich am Flughafen Tribhuvan ab und bringt dich ins Hotel in Thamel, mitten in die Gassen voller Ausrüstungsläden und kleiner Restaurants. Kathmandu liegt auf 1.400 Metern. Am Abend triffst du deinen Guide zum Briefing. Er geht mit dir die Route durch, prüft deine Ausrüstung und beantwortet Fragen zu Höhe, Packliste und dem Flug nach Lukla. Was fehlt, kaufst oder leihst du noch in Thamel. Dann früh ins Bett, denn der Transfer zum Flughafen startet am Morgen zeitig.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  2. Tag2

    Flug nach Lukla, Trek nach Phakding

    Rund eine halbe Stunde dauert der Flug nach Lukla, und der Anflug auf die kurze, ansteigende Piste auf 2.860 Metern ist einer der bekanntesten der Welt. In Lukla übernehmen die Porter dein Gepäck. Dann geht es los. Rund dreieinhalb Stunden wanderst du am türkisfarbenen Dudh Koshi entlang durch Kiefernwald, an Manimauern und Gebetsfahnen vorbei, bis Phakding auf 2.610 Metern. Ein leichter Einstieg, damit du dich an Tempo, Rucksack und Höhe gewöhnst. Die Lodge liegt direkt am Fluss.

    2.610 m3.5 Std. GehzeitTeahouse
  3. Tag3

    Phakding – Namche Bazaar

    Der erste harte Tag. Zuerst geht es gemütlich am Fluss entlang über mehrere Hängebrücken, in Monjo prüft der Ranger am Eingang des Sagarmatha-Nationalparks dein Permit. Nach der hohen Hillary-Brücke beginnt der steile Anstieg, gut 600 Höhenmeter in Serpentinen durch Wald. Auf halber Höhe siehst du bei klarem Wetter zum ersten Mal den Everest. Nach rund sechs Stunden liegt Namche Bazaar auf 3.440 Metern vor dir, wie ein Amphitheater in den Hang gebaut, mit Cafés, Läden und Bäckereien. Du bleibst zwei Nächte.

    3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse
  4. Tag4

    Akklimatisierung in Namche Bazaar

    Hoch gehen, tief schlafen. Rund drei Stunden steigst du hinauf zum Everest View Hotel auf etwa 3.880 Metern, von dessen Terrasse du Everest, Lhotse und Ama Dablam nebeneinander siehst. Oft führt der Weg über Khumjung und Khunde mit ihrem Kloster und der Schule, die Edmund Hillary gegründet hat. Danach geht es zurück nach Namche, wo am Samstag Markt ist und Händler Gemüse, Ausrüstung und Haushaltswaren verkaufen. Sonst bleibt Zeit für Ruhe, warmes Essen und viel Tee.

    3.440 m3 Std. GehzeitTeahouse
  5. Tag5

    Namche – Tengboche

    Fast den ganzen Tag hast du den Ama Dablam vor dir. Der Weg läuft zuerst am Hang entlang und fällt dann zum Fluss bei Phunki Tenga ab, wo kleine Wassermühlen Gebetsmühlen drehen. Danach folgen rund 600 Höhenmeter steil durch Rhododendronwald bis Tengboche auf 3.860 Metern. Rund fünf Stunden. Das Kloster ist das geistige Zentrum des Khumbu. Am späten Nachmittag kannst du der Puja der Mönche zuhören, und draußen stehen bei klarem Himmel Everest, Lhotse und Nuptse über dem Tal.

    3.860 m5 Std. GehzeitTeahouse
  6. Tag6

    Tengboche – Dingboche

    Hinter Tengboche wird der Wald lichter, Wacholder und niedriger Rhododendron ersetzen die Kiefern. In Pangboche kommst du am ältesten Kloster des Khumbu vorbei. Nach der Brücke über die Imja Khola öffnet sich das weite Hochtal von Dingboche auf 4.410 Metern, mit Steinmauern um kleine Gerstenfelder. Bäume gibt es hier keine mehr. Rund fünf Stunden. Tagsüber wärmt die Sonne, nachts wird es empfindlich kalt. Du bleibst zwei Nächte, denn morgen ist der zweite Akklimatisierungstag.

    4.410 m5 Std. GehzeitTeahouse
  7. Tag7

    Akklimatisierung in Dingboche

    Heute steigst du auf den Nangkartshang, einen Aussichtsberg über dem Dorf, bis auf rund 5.100 Meter. Über einen breiten Grat geht es in rund vier Stunden hinauf und wieder hinunter, mit Blick auf Ama Dablam, Lhotse und bei klarem Wetter bis zum Makalu, dem fünfthöchsten Berg der Erde. Die Luft ist dünn. Jeder Schritt kostet mehr als unten, und genau das ist der Zweck. Dein Körper gewöhnt sich unter Belastung an die Höhe und schläft danach wieder auf 4.410 Metern.

    4.410 m4 Std. GehzeitTeahouse
  8. Tag8

    Dingboche – Lobuche

    Über eine weite Hochfläche geht es nach Thukla und steil die Moräne hinauf, wo Dutzende Steinmale und Chörten an Bergsteiger und Sherpas erinnern, die am Everest gestorben sind. Ein stiller Ort. Danach verläuft der Pfad am Rand des Khumbu-Gletschers, karg und windig, bis Lobuche auf 4.940 Metern. Rund fünf Stunden. Lobuche besteht nur aus einer Handvoll Lodges, einfacher als die Tage zuvor, dafür mit dem Nuptse direkt gegenüber. Früh essen, früh schlafen.

    4.940 m5 Std. GehzeitTeahouse
  9. Tag9

    Lobuche – Gorak Shep – Everest Base Camp

    Der große Tag, rund acht Stunden. Über die Moräne erreichst du Gorak Shep auf 5.170 Metern, einen ausgetrockneten Gletschersee mit ein paar Lodges, lässt dort das Gepäck und isst zu Mittag. Dann geht es über loses Geröll am Khumbu-Gletscher entlang bis zum Everest Base Camp auf 5.364 Metern, direkt unter dem Khumbu-Eisbruch. Im Frühjahr stehen hier die Zelte der Expeditionen, und den Gipfel selbst verdeckt der Nuptse. Zurück in Gorak Shep schläfst du müde, aber am Ziel.

    5.364 m8 Std. GehzeitTeahouse
  10. Tag10

    Gorak Shep – Kala Patthar – Pheriche

    Aufbruch im Dunkeln, oft bei minus 15 Grad und kälter. In rund zwei Stunden steigst du den steilen Schuttrücken des Kala Patthar hinauf, auf 5.545 Metern der höchste Punkt der Reise. Wenn die Sonne kommt, steht der Everest so nah und frei vor dir wie nirgends sonst, mit Nuptse, Lhotse und Pumori daneben. Nach einem späten Frühstück in Gorak Shep geht es lange bergab über Lobuche und Thukla nach Pheriche auf 4.240 Metern. Rund sieben Stunden. Mit jedem Meter atmest du leichter.

    5.545 m7 Std. GehzeitTeahouse
  11. Tag11

    Pheriche – Namche Bazaar

    Abwärts geht es schnell. Über Pangboche und durch den Wald unterhalb von Tengboche erreichst du in rund sechs Stunden wieder Namche Bazaar auf 3.440 Metern. Die Luft wird dichter, der Appetit kommt zurück, und viele sehen jetzt Dinge, die sie beim Aufstieg übersehen haben. Klosterfassaden, Yakherden, die Steinhäuser der Sherpa. In Namche gibt es heißen Apfelkuchen und eine richtige Dusche, und am Abend ist die Stimmung in der Lodge gelöst.

    3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse
  12. Tag12

    Namche – Lukla

    Die letzte Etappe, rund sechseinhalb Stunden. Steil hinunter zur Hillary-Brücke, dann am Dudh Koshi entlang über die Hängebrücken der ersten Tage zurück nach Lukla auf 2.860 Metern. Der letzte Anstieg ins Dorf zieht sich. Am Abend sitzt du ein letztes Mal mit Guide und Portern zusammen, oft mit Musik und Tanz. Wenn du möchtest, gibst du jetzt das Trinkgeld, üblich sind 5 bis 10 Prozent des Reisepreises, verteilt auf die Crew. Freiwillig, aber die Arbeit der Crew ist saisonal, und das Trinkgeld zählt.

    2.860 m6.5 Std. GehzeitTeahouse
  13. Tag13

    Flug Lukla – Kathmandu

    Die Flüge aus Lukla starten früh am Morgen, weil gegen Mittag oft Wind und Wolken aufziehen. Eine halbe Stunde später bist du zurück in Kathmandu, und dein Fahrer bringt dich ins Hotel. Zuerst kommt die heiße Dusche. Der Nachmittag ist frei für Thamel mit seinen Läden und Dachterrassen, für die Wäscherei oder einfach zum Ausruhen. Viele Gruppen essen am Abend gemeinsam und schauen die Fotos vom Kala Patthar an.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  14. Tag14

    Puffertag in Kathmandu

    Dieser Tag ist der Puffer für den Flug aus Lukla, der bei Wind, Nebel oder Wolken ausfallen kann, besonders in der Hauptsaison. Kommst du am Vortag planmäßig an, ist er frei. Viele nutzen ihn für eine Führung zu den Welterbestätten, zum Stupa von Boudhanath, zum Tempel von Pashupatinath oder zum Durbar Square. Andere fahren nach Bhaktapur. So oder so hast du einen ruhigen letzten Tag, bevor der Heimflug ansteht.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  15. Tag15

    Abreise

    Dein Fahrer holt dich rechtzeitig im Hotel ab, meist drei Stunden vor dem internationalen Abflug. Je nach Flugzeit bleibt noch ein Vormittag für einen letzten Kaffee in Thamel oder einen Besuch im Garten der Träume. Damit endet die Reise. Wenn du nach der Rückkehr Fragen hast oder deine Fotos teilen willst, erreichst du unser Team in Kathmandu und Berlin wie vorher.

    1.400 m0 Std. Gehzeit

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Inlandsflüge Kathmandu–Lukla–Kathmandu
  • Alle Übernachtungen in Teahouses
  • Vollpension während des Trekkings
  • Englisch-/deutschsprachiger Guide sowie Porter (1 pro 2 Personen)
  • Sagarmatha-Nationalpark-Gebühr und lokale Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr
  • Alle Transfers in Kathmandu

Nicht inklusive

  • Internationaler Flug nach Kathmandu
  • Nepal-Visum
  • Auslandskranken- und Bergungskostenversicherung
  • Trinkgelder für Guide und Porter
  • Persönliche Ausrüstung

Dokumente

Erforderliche Permits

  • Sagarmatha-Nationalpark-Permit
  • Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

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Beste Reisezeit

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Dez

Fragen

Häufige Fragen zu Everest Base Camp Trek

Wie schwierig ist der Everest Base Camp Trek?
Technisch ist die Tour einfach, es wird nirgends geklettert oder gesichert, du gehst durchgehend auf befestigten Pfaden. Anspruchsvoll ist vor allem die Höhe: An mehreren Tagen bist du fünf bis acht Stunden mit Tagesrucksack unterwegs, bis auf 5.545 Meter am Kala Patthar. Zwei feste Akklimatisierungstage in Namche Bazaar und Dingboche reduzieren das Risiko der Höhenkrankheit deutlich, ersetzen aber keine gute Grundkondition. Wer regelmäßig wandert oder ausdauernd Sport treibt und sich zwei bis drei Monate vorher gezielt vorbereitet, kommt in aller Regel gut durch die Tour.
Brauche ich Trekkingerfahrung für den EBC Trek?
Alpine Vorerfahrung ist hilfreich, aber keine Voraussetzung, da die Route technisch einfach bleibt und kein Klettern erfordert. Wichtiger als vorherige Trekkingtouren ist regelmäßiges Ausdauertraining in den zwei bis drei Monaten vor der Reise, idealerweise mit mehrstündigen Wanderungen und echten Höhenmetern statt reinem Lauftraining auf flachem Untergrund. Bei uns begleitet dich immer ein lizenzierter Guide, du bist also auch ohne Erfahrung nicht auf dich allein gestellt. Erstbesucher der Himalaya-Bergwelt schaffen den Trek regelmäßig, wenn sie die Akklimatisierungstage ernst nehmen.
Wie wahrscheinlich ist ein Flugausfall nach Lukla?
Der Flughafen Lukla auf 2.860 Metern gilt als einer der wetteranfälligsten der Welt, Wind, Wolken oder Nebel über dem engen Tal führen besonders im Frühling und Herbst immer wieder zu Verzögerungen von einigen Stunden bis zu ein bis zwei Tagen. Deshalb ist Tag 14 unserer Route bewusst als Puffer ohne feste Verpflichtungen eingeplant. Reicht dieser eine Tag nicht aus, organisiert unser Team in Kathmandu kurzfristig einen Helikopter-Transfer, dessen Kosten in der Regel von deiner Reiseversicherung übernommen werden, sofern diese Bergungs- und Verspätungskosten mit abdeckt.
Wie sind Verpflegung und Unterkunft während der Tour?
Du übernachtest während des gesamten Trekkings in Teahouses, familiengeführten Lodges mit einfachen Zweibettzimmern und meist gemeinsamer Toilette auf dem Gang, je höher desto einfacher und kälter. Warme Duschen gibt es bis Dingboche gegen Gebühr, oberhalb davon nur noch selten. Verpflegung ist als Vollpension inklusive, gefrühstückt und gegessen wird meist im gemeinsamen, mit einem Ofen beheizten Essraum der Lodge. Die Speisekarte bietet durchgehend Dal Bhat, das nepalesische Nationalgericht aus Linsensuppe, Reis und Gemüse mit oft kostenloser Nachfüllung, dazu Suppen, Pasta, Pfannkuchen und in tieferen Lagen auch einfache Pizza-Varianten.
Brauche ich eine Reiseversicherung mit Bergungskosten?
Ja, eine Auslandskranken- und Bergungskostenversicherung ist für den Everest Base Camp Trek Pflicht und im Reisepreis nicht enthalten. Wichtig ist, dass die Police Helikopterrettung ausdrücklich bis mindestens 6.000 Meter Höhe abdeckt, viele Standardreiseversicherungen greifen nur bis 3.000 oder 4.000 Meter. Ohne passende Versicherung musst du eine Rettung im Ernstfall selbst bezahlen, was schnell mehrere tausend Euro kosten kann. Wir empfehlen, die Police vor Buchung genau zu prüfen und im Zweifel eine spezialisierte Trekking- oder Bergsportversicherung abzuschließen statt einer allgemeinen Reisekrankenversicherung.

Stimmen unserer Gäste

Erfahrungen von Teilnehmenden

Perfekt organisiert, unser Guide Passang kannte jeden Stein auf dem Weg. Die zwei Akklimatisierungstage haben sich definitiv gelohnt – niemand in der Gruppe hatte ernsthafte Höhenprobleme.

Julia M. · Oktober 2025

Kommunikation vorab aus Berlin war top, vor Ort hat sich das Team in Kathmandu um alles gekümmert. Kala Patthar bei Sonnenaufgang war der Moment der Reise.

Thomas K. · April 2025

Landschaftlich überwältigend, Teahouses waren einfach, aber sauber. Wer Komfort erwartet, sollte sich vorher genau informieren – wir wurden dazu aber sehr ehrlich beraten.

Sabine R. · November 2024

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