Reisen Nepal
Geländewagen auf der Anfahrt zum Everest-Region-Trailhead

Ohne Lukla-Hinflug zum Everest: 18 Tage per Jeep und zu Fuß über die alte Jiri-Route

Everest Base Camp per Jeep

Wer dem unsicheren Lukla-Flug aus dem Weg gehen will, fährt mit dem Jeep von Kathmandu über die alte Jiri-Route bis Bhandar und trekkt von dort in sechs Tagen zum Anschluss an den klassischen Everest Base Camp Trek. Zurück geht es per Kurzflug ab Lukla.

Dauer
18 Tage
Schwierigkeit
Schwer
Max. Höhe
5.545 m
Gruppengröße
2–12 Personen
Startpunkt
Kathmandu (per Jeep)
Preis ab
2.380 €

Der Everest Base Camp Trek per Jeep bringt dich in 18 Tagen ohne Hinflug nach Lukla zum Everest Base Camp auf 5.364 Metern und auf den Kala Patthar auf 5.545 Metern. Ein geländegängiger Jeep fährt dich in einem langen Tag von Kathmandu über Jiri nach Bhandar auf 2.190 Metern. Von dort gehst du sechs Tage auf dem alten Expeditionsweg durch die Solu-Region, bis du bei Phakding auf den klassischen Everest Base Camp Trek triffst. Zurück fliegst du nur einmal, von Lukla nach Kathmandu, mit einem Puffertag in Lukla. Ab 2.380 € pro Person, Gruppen von 2 bis 12 Personen.

Der Grund für diese Variante ist der Lukla-Flug. Der Flughafen gilt als einer der wetteranfälligsten der Welt, und in der Hauptsaison starten die Maschinen oft ab Manthali, nach vier bis fünf Stunden Fahrt in der Nacht. Mit dem Jeep ist dein erster Tag planbar. Und du bekommst sechs ruhige Tage dazu, die fast alle anderen Trekker überfliegen.

Für wen sich die Jeep-Variante eignet

Für Trekker mit etwas Erfahrung und guter Ausdauer, die den Hinflug nach Lukla vermeiden wollen, sei es aus Flugangst, wegen eines engen Zeitplans oder weil sie den Everest langsam von unten erreichen möchten. Die Solu-Etappen sind anstrengend. Fünf bis sieben Stunden am Tag, mit Auf- und Abstiegen von 500 bis 800 Höhenmetern und zwei Pässen über 3.000 Metern. Wer das schafft, ist bei der Ankunft in Namche besser trainiert und akklimatisiert als die meisten anderen.

Für die allererste Himalaya-Reise raten wir eher zum klassischen Trek ab Lukla oder zum kürzeren Everest-View-Trek. Willst du den ganzen alten Weg zu Fuß gehen, inklusive des Abschnitts von Jiri nach Bhandar, ist die 21-tägige Jiri-Route die richtige Wahl.

Route und Charakter

Die Jeepfahrt dauert zehn bis elf Stunden. Erst geht es auf der Straße nach Osten, dann über Charikot und Jiri in die Berge und auf einer unbefestigten Piste weiter nach Bhandar. Ab Bhandar gehst du über Sete und den Lamjura La auf 3.530 Metern nach Junbesi, einem Sherpa-Dorf mit Kloster und Apfelgärten, und über den Taksindu La nach Nunthala. Dann geht es tief hinunter zum Dudh Koshi und auf der anderen Seite durch Rai-Dörfer nach Kharikhola und Bupsa.

Bei Surke, kurz vor Phakding, triffst du auf den Hauptweg aus Lukla. Ab hier wird es voll. Du gehst die bekannte Route über Namche Bazaar, Tengboche und Dingboche, mit Ruhetagen in Namche und Dingboche, nach Lobuche, Gorak Shep, zum Base Camp und auf den Kala Patthar. Über Pheriche und Namche geht es zurück nach Lukla und mit dem Flugzeug nach Kathmandu.

Schwierigkeit und Anforderungen

Schwerer als der Klassiker, vor allem am Anfang. Die Solu-Tage haben mehr Höhenmeter als jede Etappe zwischen Lukla und Namche, weil der Weg quer zu den Tälern verläuft und immer wieder hinunter und hinauf führt. Der längste Tag über den Lamjura La dauert rund sieben Stunden. Dafür ist das Höhenprofil sanfter. Du schläfst sechs Nächte zwischen 2.200 und 2.700 Metern und gewöhnst dich langsam an die Höhe, bevor es in Namche ernst wird.

Ab Phakding gelten dieselben Regeln wie beim Klassiker. Zwei Ruhetage, tägliche Kontrolle mit dem Pulsoximeter und ein langer Tag zum Base Camp mit rund acht Stunden. Mehr im Ratgeber zu Höhenkrankheit.

Permits und Formalitäten

Im Khumbu brauchst du das Permit für den Sagarmatha-Nationalpark und die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu, und ein TIMS gibt es im ganzen Everest-Gebiet nicht, auch nicht in Solu. Für die Anfahrt über Jiri kommt das Permit für das Gaurishankar-Schutzgebiet dazu, das am Kontrollposten in Shivalaya geprüft wird und das wir vorab für dich besorgen. Alles ist im Preis enthalten. Mehr im Ratgeber zu Trekking-Permits.

Beste Reisezeit

März bis Mai und September bis November. Im Frühjahr blühen in Solu ganze Hänge mit Rhododendren, rot, rosa und weiß, besonders am Lamjura La, und das ist einer der schönsten Gründe für diese Route. Im Herbst ist die Sicht am klarsten. Die Piste nach Bhandar ist nach dem Monsun manchmal noch beschädigt. Im Oktober ist sie meist wieder gut befahrbar.

Im Sommer verwandelt der Monsun die Piste in Schlamm, und in den unteren Wäldern warten Blutegel. Im Winter liegt am Lamjura La manchmal Schnee. Mehr zur Planung im Ratgeber zur besten Reisezeit für Nepal.

Ausrüstung, die für diese Tour zählt

Für den Khumbu brauchst du dieselbe Ausrüstung wie beim Klassiker, also einen Schlafsack bis minus 15 Grad, eine Daunenjacke für den Kala Patthar und mehrere Schichten. Für Solu kommen ein paar Dinge dazu. Leichte Kleidung für die warmen Täler, eine Regenjacke und Stöcke für die steilen Abstiege zum Dudh Koshi. Die Teehäuser in Solu sind einfacher als im Khumbu, und nicht überall gibt es Strom, also nimm eine Powerbank mit. Die ganze Liste steht in unserer Packliste.

Vergleich zu den anderen EBC-Varianten

Gegenüber dem Klassiker mit 15 Tagen brauchst du drei Tage mehr und gehst deutlich mehr Höhenmeter, sparst dir aber den Hinflug und bekommst die ruhigen Solu-Tage. Die Jiri-Route mit 21 Tagen geht den ganzen alten Weg zu Fuß und hat dazu einen Tag in Kathmandu am Anfang und Ende. Der Kurztrek ist das Gegenteil, mit Flug in beide Richtungen und nur zwölf Tagen. Den Überblick zeigt die Tabelle auf dieser Seite.

Buchung und nächster Schritt

Alleinreisende zahlen 300 € Einzelzimmerzuschlag, auch wenn es in den kleinen Dörfern von Solu nicht überall Einzelzimmer gibt und du dort vielleicht eine Nacht teilst. Schreib uns. Wir prüfen die aktuelle Lage der Piste nach Bhandar und melden uns mit einem Termin.

Alle Wege zum Everest Base Camp im Vergleich

Gleiches Ziel, 8 Varianten: Sie unterscheiden sich vor allem bei Dauer, An- und Abreise (Flug, Jeep, Helikopter) und Unterkunft.

Everest-Base-Camp-Touren nach Dauer
TourTageMax. HöheSchwierigkeitBeste ReisezeitPreis ab
Everest Base Camp Helikopter-Tagestour15.545 mLeichtMär–Mai, Sep–Nov1.050 €
Everest Base Camp Trek mit Helikopter-Rückflug105.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov2.650 €
Everest Base Camp Kurztrek125.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov1.690 €
Everest Base Camp Luxus Trek145.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov3.200 €
Everest Base Camp Trek155.545 mAnspruchsvollMär–Mai, Sep–Nov1.890 €
Everest Base Camp per Jeep (diese Tour)185.545 mSchwerMär–Mai, Sep–Nov2.380 €
Everest-Drei-Pässe-Trek205.545 mSchwerMär–Mai, Okt–Nov2.400 €
Jiri Route Trek215.545 mSchwerMär–Mai, Sep–Nov2.450 €

Impressionen

Bildergalerie

Jeep-Anfahrt zum Everest Base Camp Trek ohne Lukla-Flug
Bergstraße auf dem Weg zum Everest-Region-Trailhead
Jeep auf einer unbefestigten Bergstraße
Eingangstor mit Stupa am Weg ins Khumbu
Wasserfall und Gebetsfahnen im Tal des Dudh Koshi
Mani-Mauer und weiße Stupa am Trekkingweg

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduLukla

Höhenprofil
5.545 m
Tag 1Tag 18
  1. Tag1

    Tag 1: Jeepfahrt von Kathmandu nach Bhandar

    Um 6 Uhr holt dich der Jeep am Hotel in Kathmandu ab. Zehn bis elf Stunden dauert die Fahrt nach Bhandar auf 2.190 Metern, zuerst auf der Straße nach Osten über Dhulikhel, dann über Charikot und in vielen Kurven hinauf nach Jiri. Dort machst du eine lange Mittagspause. Jiri war bis in die 1960er-Jahre der Startpunkt aller Everest-Expeditionen, bevor es den Flugplatz in Lukla gab. Hinter Jiri wird die Piste rau. Der Jeep schaukelt über Steine und durch Bäche, und du siehst Terrassenfelder, Bauernhöfe und Wälder, bis du am späten Nachmittag in Bhandar ankommst, einem Sherpa-Dorf mit Kloster.

    2.190 m0 Std. GehzeitTeahouse
  2. Tag2

    Tag 2: Bhandar – Sete

    Dein erster Trekkingtag, rund fünfeinhalb Stunden. Von Bhandar geht es zuerst hinunter durch Felder und Wald zum Fluss Likhu Khola auf etwa 1.500 Metern, über eine lange Hängebrücke und dann gut 1.000 Höhenmeter hinauf nach Sete auf 2.575 Metern. Ein harter Einstieg. Unterwegs gehst du durch kleine Dörfer, in denen Kinder dir Namaste zurufen und Frauen auf den Feldern arbeiten. Andere Trekker triffst du kaum. Sete ist nur eine Handvoll Häuser mit einem kleinen Kloster am Waldrand, und die Lodge ist einfach, aber gemütlich, mit Holzofen in der Küche.

    2.575 m5.5 Std. GehzeitTeahouse
  3. Tag3

    Tag 3: Sete – Lamjura-Pass – Junbesi

    Der längste Tag in Solu, rund sieben Stunden über den Lamjura La. Von Sete steigst du fast 1.000 Höhenmeter durch dichten Rhododendron- und Eichenwald, der im Frühjahr rot und rosa blüht und in dem Moos von den Ästen hängt. Oben auf dem Pass auf 3.530 Metern flattern Gebetsfahnen. Oft liegt Nebel. Auf der anderen Seite geht es hinunter nach Junbesi auf 2.675 Metern, einem der schönsten Sherpa-Dörfer Nepals, mit weißen Steinhäusern, Apfelgärten und einem Kloster. Wenn du noch Kraft hast, lohnt ein kurzer Abstecher zum großen Kloster Thubten Chöling eine Stunde oberhalb.

    2.680 m7 Std. GehzeitTeahouse
  4. Tag4

    Tag 4: Junbesi – Nunthala

    Rund sechs Stunden bis Nunthala auf rund 2.220 Metern. Von Junbesi geht es zuerst auf einem Höhenweg mit dem ersten Blick auf den Everest weit im Nordosten, an einem guten Tag. Dann steigst du zum Taksindu La auf 3.071 Metern, wo ein großer Chörten und ein Kloster stehen, und auf der anderen Seite steil hinunter durch Wald nach Nunthala. Die Knie arbeiten. Nunthala ist ein größeres Dorf mit Läden und mehreren Lodges, und hier wird es spürbar wärmer. Abends kannst du auf der Terrasse sitzen und auf die Täler im Osten schauen, durch die du morgen gehst.

    2.220 m6 Std. GehzeitTeahouse
  5. Tag5

    Tag 5: Nunthala – Bupsa

    Rund sechs Stunden bis Bupsa auf 2.360 Metern. Zuerst geht es lange hinunter zum Dudh Koshi auf etwa 1.500 Metern, dem Fluss, der vom Everest kommt und an dem du in ein paar Tagen weiter oben wieder stehst. Über eine Hängebrücke wechselst du ins Gebiet der Rai. Andere Häuser, andere Sprache, andere Feste. Dann steigst du durch Terrassen mit Hirse und Mais hinauf nach Kharikhola, einem Dorf mit einer großen Schule und einem Kloster, und weiter steil nach Bupsa. Die Lodges hier sind einfach, und vor dem Abendessen lohnt eine warme Dusche, wo es eine gibt.

    2.360 m6 Std. GehzeitTeahouse
  6. Tag6

    Tag 6: Bupsa – Phakding

    Der letzte Solu-Tag, rund sieben Stunden bis Phakding auf 2.610 Metern. Über Paiya und den kleinen Pass Kari La geht es durch Wald an steilen Hängen hoch über dem Dudh Koshi entlang, mit Blick auf die Gipfel des Khumbu. Dann der Moment. Bei Surke triffst du auf den Hauptweg aus Lukla, und plötzlich sind da Trekkinggruppen, Yaks und Träger mit Lasten. In Phakding schläfst du in einer der großen Lodges am Fluss. Du bist jetzt sechs Tage gelaufen und spürst das in den Beinen, aber dein Körper ist besser vorbereitet als der von allen, die heute früh nach Lukla geflogen sind.

    2.610 m7 Std. GehzeitTeahouse
  7. Tag7

    Tag 7: Phakding – Namche Bazaar

    Rund sechs Stunden bis Namche Bazaar auf 3.440 Metern. Der Weg folgt dem Dudh Koshi über mehrere Hängebrücken, in Monjo zeigst du dein Permit am Eingang des Sagarmatha-Nationalparks, und hinter der hohen Hillary-Brücke geht es rund 600 Höhenmeter steil hinauf. Nach den Solu-Tagen kommt dir der Anstieg leichter vor als den meisten anderen. Trotzdem langsam gehen. An einer Kehre siehst du bei klarem Wetter zum ersten Mal den Gipfel des Everest. Namche liegt wie ein Amphitheater im Hang, mit Bäckereien und Läden, und nach Solu fühlt es sich an wie eine Stadt.

    3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse
  8. Tag8

    Tag 8: Akklimatisierung in Namche Bazaar

    Ruhetag in Namche. Am Vormittag steigst du mit dem Guide zum Everest View Hotel auf rund 3.880 Metern und kommst über Khumjung zurück, rund drei Stunden mit Blick auf Everest, Lhotse und Ama Dablam. Hoch steigen, tief schlafen. Am Nachmittag ruhst du dich aus, besuchst vielleicht das Sherpa-Museum oder kaufst in einem der Läden, was dir in Solu gefehlt hat. Nutz die Bäckereien. Nach sechs Tagen Dal Bhat in den einfachen Lodges ist ein Stück Apfelkuchen oder Zimtschnecke eine kleine Belohnung, die du dir verdient hast.

    3.440 m3 Std. GehzeitTeahouse
  9. Tag9

    Tag 9: Namche – Tengboche

    Rund fünf Stunden nach Tengboche auf 3.860 Metern. Zuerst gehst du auf einem breiten Höhenweg mit der Ama Dablam vor dir, dann hinunter zur Brücke bei Phunki Tenga und gut 600 Höhenmeter durch Rhododendronwald hinauf zum Kloster. Tengboche ist das wichtigste Kloster im Khumbu. Am Nachmittag kannst du dem Gebet der Mönche zuhören, wenn eines stattfindet. Bei Sonnenuntergang leuchtet der Everest über dem Kloster, und dann wird es sehr schnell kalt. Die Lodges hier sind einfach, und der Ofen im Speiseraum ist abends der wärmste Platz im Haus.

    3.860 m5 Std. GehzeitTeahouse
  10. Tag10

    Tag 10: Tengboche – Dingboche

    Rund fünf Stunden bis Dingboche auf 4.410 Metern. Durch den letzten Wald geht es nach Pangboche mit seinem alten Kloster, dann über die Baumgrenze in ein weites, kahles Hochtal. Ab hier wird es karg. Steinmauern schützen kleine Felder vor dem Wind, der am Nachmittag auffrischt, und die Ama Dablam steht jetzt fast direkt über dir. Dingboche hat einige gute Lodges und sogar Bäckereien. Du bleibst zwei Nächte. Abends misst dein Guide bei allen die Sauerstoffsättigung und fragt nach Kopfschmerzen und Schlaf, und das macht er von nun an jeden Tag.

    4.410 m5 Std. GehzeitTeahouse
  11. Tag11

    Tag 11: Akklimatisierung in Dingboche

    Zweiter Ruhetag. Am Vormittag steigst du auf den Nangkartshang, einen Grat über Dingboche, bis auf rund 5.100 Meter. Der Blick reicht über Ama Dablam, Lhotse und Island Peak bis zum Makalu, dem fünfthöchsten Berg der Welt. Vier Stunden hinauf und zurück. Du gehst langsam und bleibst nicht lange oben, weil es um den Reiz für den Körper geht. Am Nachmittag ruhst du dich aus, trinkst viel und isst gut. Dieser Tag ist der wichtigste Grund, warum die meisten unserer Gäste das Base Camp ohne ernste Probleme erreichen.

    4.410 m4 Std. GehzeitTeahouse
  12. Tag12

    Tag 12: Dingboche – Lobuche

    Rund fünf Stunden nach Lobuche auf 4.940 Metern. Über eine breite Hochfläche erreichst du Thukla, dann geht es steil die Endmoräne des Khumbu-Gletschers hinauf zu den Gedenksteinen für die Bergsteiger, die am Everest gestorben sind. Ein stiller Ort. Viele bleiben hier länger stehen, als sie gedacht hätten. Danach folgt der Weg der Moräne bis Lobuche, einer Handvoll Lodges zwischen Geröll und Eis. Die Nacht auf fast 5.000 Metern ist für viele unruhig. Trink viel, verzichte auf Alkohol und sag deinem Guide, wenn der Kopf drückt.

    4.940 m5 Std. GehzeitTeahouse
  13. Tag13

    Tag 13: Lobuche – Gorak Shep – Everest Base Camp

    Der längste Tag, rund acht Stunden. Über Geröll gehst du nach Gorak Shep auf 5.164 Metern, stellst dein Gepäck in der Lodge ab und isst früh zu Mittag. Dann geht es zum Base Camp auf 5.364 Metern, am Rand des Khumbu-Gletschers entlang, mit dem Eisbruch direkt vor dir. Den Gipfel siehst du von hier nicht. Im Frühjahr stehen hier die gelben Zelte der Expeditionen, im Herbst ist es fast leer. Nimm dir Zeit für Fotos. Dann gehst du zurück nach Gorak Shep, wo die Lodges einfach sind und die Nacht eiskalt wird.

    5.364 m8 Std. GehzeitTeahouse
  14. Tag14

    Tag 14: Gorak Shep – Kala Patthar – Pheriche

    Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Mit Stirnlampe steigst du in rund zwei Stunden auf den Kala Patthar auf 5.545 Metern, den höchsten Punkt der Reise, und bei Sonnenaufgang siehst du die ganze Südwestwand des Everest mit Nuptse, Lhotse und Pumori daneben. Jetzt weißt du, warum du gekommen bist. Nach dem Frühstück in Gorak Shep geht es über Lobuche und Thukla hinunter nach Pheriche auf 4.240 Metern, insgesamt rund sieben Stunden. Das Atmen wird leichter. In Pheriche gibt es eine kleine Klinik der Himalayan Rescue Association, die im Frühjahr und Herbst Vorträge über Höhenkrankheit hält.

    5.545 m7 Std. GehzeitTeahouse
  15. Tag15

    Tag 15: Pheriche – Namche Bazaar

    Rund sechs Stunden zurück nach Namche Bazaar auf 3.440 Metern. Der Weg führt über Pangboche und Tengboche, hinunter zur Brücke und den Gegenhang hinauf. Leicht jetzt. Du bist akklimatisiert und trainiert wie nie, der Appetit ist zurück, und mit jedem Schritt wird die Landschaft grüner. In Namche gibt es heiße Duschen, Kuchen und richtigen Kaffee. Viele feiern hier schon ein bisschen, auch wenn noch ein Trekkingtag kommt. Kauf deine Souvenirs am besten heute, denn in Lukla ist die Auswahl kleiner und die Preise sind höher.

    3.440 m6 Std. GehzeitTeahouse
  16. Tag16

    Tag 16: Namche – Lukla

    Der letzte Trekkingtag, rund sechseinhalb Stunden bis Lukla auf 2.860 Metern. Steil hinunter zur Hillary-Brücke, dann am Fluss über Monjo und Phakding und zum Schluss eine Stunde bergauf nach Lukla. Bei Surke kommst du an der Stelle vorbei, an der du vor zehn Tagen aus Solu auf den Hauptweg gestoßen bist. Ein Kreis schließt sich. Am Abend feiert ihr mit Guide und Trägern, und das ist der Moment für das Trinkgeld, das nicht im Preis enthalten ist. Am besten übergibst du es in einem Umschlag an jeden einzeln.

    2.860 m6.5 Std. GehzeitTeahouse
  17. Tag17

    Tag 17: Puffertag in Lukla

    Ein Puffertag in Lukla auf 2.860 Metern. Der Flug nach Kathmandu hängt vom Wetter ab, und an manchen Tagen fliegt keine einzige Maschine. Dieser Tag fängt das auf. Sind an diesem Morgen Plätze frei, fliegt ihr schon heute und habt einen Tag mehr in Kathmandu. Sonst hast du Zeit für einen Spaziergang zum Aussichtspunkt über dem Flughafen, von dem du Starts und Landungen auf der kurzen Piste beobachten kannst. Ein echtes Schauspiel. Bummel durch die Läden an der Hauptstraße und gönn dir in einem der Cafés einen Espresso.

    2.860 m0 Std. GehzeitTeahouse
  18. Tag18

    Tag 18: Flug Lukla – Kathmandu

    Der Rückflug startet früh am Morgen und dauert rund 30 Minuten. In der Hauptsaison landest du in Manthali und fährst von dort vier bis fünf Stunden nach Kathmandu, sonst direkt in Kathmandu auf 1.400 Metern. Unser Fahrer bringt dich ins Hotel oder zum internationalen Flughafen. Plane deinen Heimflug mindestens einen Tag später. Achtzehn Tage, ohne einen einzigen Hinflug, liegen hinter dir, mit Solu, dem Khumbu, dem Base Camp und dem Kala Patthar, und du hast den Everest so erreicht, wie es die ersten Expeditionen taten.

    1.400 m0 Std. Gehzeit

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Privater Jeep-Transfer Kathmandu – Bhandar (geländegängig)
  • Rückflug Lukla – Kathmandu
  • Alle Übernachtungen in Teahouses während Anfahrt und Trekking
  • Vollpension während des gesamten Trekkings
  • Englisch-/deutschsprachiger Guide sowie Porter (1 pro 2 Personen)
  • Gaurishankar-Schutzgebiet-Permit, Sagarmatha-Nationalpark-Permit und Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr
  • Alle Transfers in Kathmandu

Nicht inklusive

  • Internationaler Flug nach Kathmandu
  • Nepal-Visum
  • Auslandskranken- und Bergungskostenversicherung
  • Trinkgelder für Guide, Porter und Fahrer
  • Persönliche Ausrüstung
  • Getränke und Snacks unterwegs

Dokumente

Erforderliche Permits

  • Gaurishankar-Schutzgebiet-Permit
  • Sagarmatha-Nationalpark-Permit
  • Khumbu-Pasang-Lhamu-Gebühr

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

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Fragen

Häufige Fragen zu Everest Base Camp per Jeep

Warum sollte ich nicht einfach nach Lukla fliegen?
Der Flughafen Lukla gilt als einer der wetteranfälligsten der Welt, Verspätungen von Stunden oder Tagen sind in der Hauptsaison normal. Dazu starten die Flüge dann oft in Manthali, nach vier bis fünf Stunden Fahrt in der Nacht. Mit dem Jeep ist dein erster Tag planbar, und du bekommst sechs ruhige Trekkingtage durch Solu dazu.
Wie lange dauert die Jeepfahrt nach Bhandar?
Rund zehn bis elf Stunden, je nach Zustand der Straße und Wetter. Die Strecke ist eng und kurvig und ab Jiri größtenteils unbefestigt, und deshalb starten wir schon um 6 Uhr und machen in Jiri eine lange Mittagspause, bevor der rauere Teil der Fahrt beginnt. Bequem ist es nicht. Dafür siehst du ein Nepal, das vom Flugzeug aus verborgen bleibt.
Ist die Jiri-Route konditionell schwerer als der klassische Trek ab Lukla?
Ja, deutlich. Die sechs Solu-Tage über den Lamjura La und den Taksindu La haben viele Auf- und Abstiege von 500 bis 800 Höhenmetern, bevor ab Phakding der klassische Weg beginnt. Du bist 18 statt 15 Tage unterwegs und gehst viel mehr Höhenmeter. Gute Ausdauer ist hier Voraussetzung.
Warum fliege ich am Ende trotzdem ab Lukla zurück?
Der Rückflug spart dir mehrere Tage auf einer Strecke, die du schon kennst, und es bleibt nur ein Flug statt zwei. Ein verspäteter Rückflug gefährdet außerdem keinen Zeitplan am Anfang der Reise. Dafür gibt es Tag 17 als Puffer in Lukla.
Welche zusätzlichen Permits brauche ich im Vergleich zum klassischen Trek?
Im Khumbu brauchst du dieselben Genehmigungen wie beim Klassiker, das Permit für den Sagarmatha-Nationalpark und die Gebühr der Gemeinde Khumbu Pasang Lhamu, ohne TIMS. Für die Anfahrt über Jiri kommt nur das Permit für das Gaurishankar-Schutzgebiet dazu, das in Shivalaya geprüft wird. Ein TIMS brauchst du auch in Solu nicht. Unser Team erledigt alles vorab, du gibst nur deinen Pass.
Ist diese Route auch für Trekking-Einsteiger geeignet?
Eher nicht als erste Himalaya-Reise. Die zusätzlichen Gehtage und die wenig begangene Strecke verlangen mehr als der Klassiker. Wir empfehlen die Jeep-Variante Trekkern mit etwas Erfahrung und guter Ausdauer. Für den Einstieg passen der klassische Base Camp Trek oder der kürzere Everest-View-Trek besser.
Was passiert, wenn der Rückflug ab Lukla ausfällt?
Tag 17 ist ein Puffertag in Lukla. Reicht er nicht, warten wir auf den nächsten freien Flug, oder unser Team organisiert einen Platz in einem Helikopter, den du dann selbst bezahlst. Ob deine Versicherung solche Kosten übernimmt, hängt von deinem Vertrag ab. Plane deinen Heimflug deshalb mit genug Abstand.