Kathmandu
Kathmandu ist die Hauptstadt Nepals und für praktisch jede Trekkingreise auf dieser Seite der Punkt, an dem alles beginnt und endet. Hier liegt der internationale Flughafen des Landes, hier sitzt das Kathmandu-Team von Reisen Nepal, und von hier aus geht es weiter Richtung Lukla, Pokhara oder Besisahar. Die Stadt liegt auf rund 1.400 Metern im Kathmandu-Tal, das historisch aus drei eigenständigen Königsstädten bestand: Kathmandu, Patan und Bhaktapur, jede mit eigenem Durbar Square und UNESCO-Welterbe-Status. Für dich als Trekker ist Kathmandu weniger Fotostopp als Basislager: Briefing, Ausrüstungscheck, letzte Besorgungen in Thamel, dann geht es in die Berge.
Kathmandus Rolle in deiner Reisen-Nepal-Reise
1 bis 2 Nächte in Kathmandu bilden bei den meisten Reisen-Nepal-Itineraren den Auftakt: Ankunft, Transfer ins Hotel, dann ein Willkommensbriefing mit dem Kathmandu-Team. Dabei geht ihr den Reiseverlauf gemeinsam durch, prüft deine Ausrüstung und klärt letzte Fragen vor dem Aufbruch. Nach dem Trek kommst du meist für 1 weitere Nacht zurück nach Kathmandu, bevor der Rückflug ansteht. Diese Tage sind kein Beiprogramm, sondern Teil der Logistik: Permits, Trekkingcrew, Fahrzeuge und die Koordination mit den Fluggesellschaften nach Lukla oder Pokhara laufen von Kathmandu aus, unabhängig vom Berliner Büro. Solltest du beim Ausrüstungscheck merken, dass eine Jacke zu dünn oder ein Schlafsack nicht kälteresistent genug ist, lässt sich das in Kathmandu meist noch am selben Tag nachrüsten. Auch die Rückkehr wird hier organisiert: Dein Anschlussflug oder deine Fahrt zurück nach Kathmandu ist Teil des gebuchten Reiseverlaufs, sodass du dich nach dem Trek nicht selbst um Anschlussverbindungen kümmern musst.
Sehenswürdigkeiten in Kathmandu
Der Kathmandu Durbar Square war einst der Palastbezirk des Königreichs Kathmandu und ist mit seinen Tempeln, Innenhöfen und Holzschnitzereien der dichteste Konzentrationspunkt historischer Bausubstanz im Tal. Rechne für einen Rundgang mit 1 bis 2 Stunden, mehr, wenn du einzelne Tempel im Detail ansehen willst.
Swayambhunath, im Westen der Stadt auf einem Hügel gelegen, ist der bekannteste buddhistische Stupa Kathmandus und wird wegen der zahlreichen Affen rund um die Anlage auch Monkey Temple genannt. Von oben hast du einen weiten Blick über das gesamte Tal, was den Aufstieg über die Treppe rechtfertigt. Plane 1 bis 1,5 Stunden ein.
Boudhanath Stupa gehört zu den größten buddhistischen Stupas der Welt und ist das Zentrum der tibetisch-buddhistischen Gemeinschaft in Kathmandu. Rund um den Stupa reihen sich Klöster, Teehäuser und Läden. Eine Umrundung im Uhrzeigersinn, wie es der buddhistischen Tradition entspricht, dauert etwa 30 bis 45 Minuten, ein Besuch mit Pause in einem der umliegenden Cafés gerne länger.
Pashupatinath Temple am Ufer des Bagmati liegt am östlichen Rand der Stadt und zählt zu den bedeutendsten Shiva-Tempeln Südasiens. Der Tempelkomplex ist zugleich eine der wichtigsten Kremationsstätten Nepals. Nicht-hinduistische Besucher dürfen das Hauptheiligtum nicht betreten, der Blick von der gegenüberliegenden Flussseite ist aber frei zugänglich. Für einen Besuch reichen 1 bis 2 Stunden. Achte auf angemessene Kleidung: Schultern und Knie sollten an allen vier Orten bedeckt sein.
Wer alle vier Orte an einem Tag sehen will, sollte einen ganzen Tag mit Taxi oder Guide einplanen. Zu Fuß liegen Durbar Square und Thamel nah beieinander, Swayambhunath, Boudhanath und Pashupatinath dagegen weiter auseinander und lassen sich am besten mit dem Auto verbinden.
Thamel – Basislager für Trekker
Thamel ist das Gassenviertel im Norden der Altstadt, in dem sich die meisten Trekkingagenturen, Ausrüstungsläden und günstigen Guesthouses Kathmandus konzentrieren. Auch die Reisen-Nepal-Gäste wohnen vor und nach dem Trek in der Regel hier, in unmittelbarer Nähe zu Restaurants und den letzten Einkaufsmöglichkeiten. In den Läden findest du Daunenjacken, Trekkingstöcke und Isomatten zum Leihen oder Kaufen, falls auf deiner Packliste noch etwas fehlt. Neben Ausrüstung erledigst du in Thamel häufig auch letzte organisatorische Schritte: Bargeld abheben, eine SIM-Karte kaufen oder eine Nachricht nach Hause schicken, bevor es in Gebiete ohne zuverlässiges Netz geht. Die Gassen sind eng und für Autos kaum zu befahren, dafür in wenigen Minuten zu Fuß zu durchqueren, was Thamel zum praktischsten Standort für den Start deiner Tour macht.
Anreise und Höhe
Tribhuvan International Airport (KTM) ist das einzige internationale Tor nach Nepal und liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum Kathmandus entfernt. Von hier starten auch alle Inlandsflüge, etwa nach Lukla auf 2.860 Metern, dem Ausgangspunkt für den Everest Base Camp Trek. Die meisten internationalen Flüge landen in Kathmandu erst am späten Nachmittag oder Abend, weshalb der erste volle Tag in der Stadt meist für Briefing und Ausrüstungscheck reserviert ist. Kathmandu selbst liegt auf rund 1.400 Metern und dient damit als sanfter Höhen-Einstieg, bevor es per Flug oder Fahrt deutlich höher hinausgeht. Wer direkt aus dem Tiefland anreist, profitiert von den 1 bis 2 Nächten in der Stadt bereits als erste Orientierung, auch wenn die eigentliche Höhenanpassung erst im Trekkinggebiet beginnt. Der Weg vom Flughafen ins Zentrum dauert je nach Verkehr 20 bis 40 Minuten; Reisen Nepal organisiert den Transfer zum Hotel, sodass du dich um dieses Detail nicht selbst kümmern musst.
Wie viele Tage solltest du in Kathmandu einplanen
1 bis 2 Nächte vor dem Trek und 1 Nacht danach sind bei den meisten Reisen-Nepal-Itineraren fest eingeplant, unabhängig davon, ob es in die Everest-Region, ins Annapurna-Gebiet oder nach Mustang geht. Dieser Puffer hat einen praktischen Grund: Flüge nach Lukla sind wetterabhängig und werden bei schlechter Sicht kurzfristig verschoben, weshalb bereits im Reiseverlauf zusätzliche Pufferzeit eingerechnet ist. Wann diese Flüge am zuverlässigsten stattfinden, hängt eng mit der Jahreszeit zusammen; Details dazu findest du im Beitrag zur besten Reisezeit für Nepal. Zusätzliche Tage in Kathmandu lohnen sich, wenn du die drei Durbar Squares in Ruhe besichtigen oder den Rückflug nach Hause nicht direkt an den letzten Trekkingtag anschließen willst.
Kathmandu als Startpunkt deiner Trekkingtour
Kathmandu ist der Ort, an dem deine Nepal-Reise greifbar wird: Ausrüstung, Briefing und Reiseverlauf laufen hier zusammen, bevor es in die Berge geht. Wenn du bereits weißt, in welche Region es gehen soll, findest du im Trekking-Überblick alle Touren, die in Kathmandu starten und enden. Ob Everest-Region, Annapurna oder Mustang: Kathmandu ist der gemeinsame Nenner jeder dieser Routen, und dein erster Kontakt vor Ort ist immer das Team, das dich schon beim Briefing begleitet hat.
Passende Touren
Touren mit Stopp in Kathmandu
Everest Base Camp Trek
15 Tage von Lukla durch das Dudh-Kosi-Tal zum Everest Base Camp und auf den Aussichtsberg Kala Patthar (5.545 m), mit zwei festen Akklimatisierungstagen und geführt von unserem eigenen Team in Kathmandu.
Island Peak (Imja Tse)
Island Peak (Imja Tse), 6.189 m: 19 Tage über die klassische Everest-Base-Camp-Route mit Besteigungstraining am Basislager und einem technischen, aber gut abgesicherten Gipfeltag mit Fixseilen und Gletscherüberquerung.
Mera Peak
Der Mera Peak ist mit 6.461 Metern der höchste Trekkingpeak Nepals: eine 17-tägige Gletscherbesteigung ab Lukla durch das einsame Hinku-Tal, mit Steigeisen, Seilschaft und einem der weitesten Achttausender-Panoramen im Himalaya.
Ama Dablam Expedition
29 Tage für die Besteigung des Ama Dablam (6.812 m): technisches Klettern über drei Hochlager, für erfahrene Bergsteiger mit Vorerfahrung an Fixseilen und im Gemischtgelände.
Lobuche East
Lobuche East verbindet die klassische Everest-Base-Camp-Route mit einem 6.119 Meter hohen Gipfel und einem steilen, fixseilgesicherten Schlussgrat, ideal für erfahrene Trekker mit Kletterambitionen.
Gokyo-Seen-Trek
17-tägige Trekkingreise zu den türkisfarbenen Gokyo-Seen im Everest-Gebiet, mit Aufstieg auf den Gokyo Ri (5.357 m) für Panoramablick auf Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu, mit deutlich weniger Trekkern als auf der klassischen EBC-Route.
Everest-Drei-Pässe-Trek
Der Everest-Drei-Pässe-Trek verbindet Gokyo-Tal, Everest Base Camp und Kala Patthar über drei Hochpässe jenseits der 5.300 m: 20 Tage für erfahrene Höhentrekker mit sehr guter Kondition.
Everest-Panorama-Trek
In nur 9 Tagen inkl. Flügen wanderst du von Lukla über Phakding nach Namche Bazaar und blickst vom Everest View Hotel auf Everest, Lhotse und Ama Dablam – ohne die Höhe und Dauer eines Base-Camp-Trekkings.
Pikey-Peak-Trek
Der Pikey-Peak-Trek führt dich in sieben Tagen durch die Sherpa- und Rai-Dörfer der Solu-Region zu einem der besten Aussichtspunkte auf Everest, Makalu und Kanchenjunga, fernab der überlaufenen Khumbu-Hauptroute und ganz ohne Bergflug.
Everest Base Camp Trek mit Helikopter-Rückflug
Du trekkst wie beim klassischen Everest Base Camp Trek zu Fuß bis ans Base Camp und auf den Kala Patthar, fliegst danach aber per Helikopter zurück: in 10 statt 15 Tagen und mit einem einmaligen Blick auf den Khumbu aus der Luft.
Jiri Route Trek
21 Tage von der alten Roadhead Jiri über das Gaurishankar-Schutzgebiet und das Hügelland von Solu-Khumbu bis zum Everest Base Camp (5.364 m) und zum Kala Patthar, geführt von unserem eigenen Team in Kathmandu.
Everest Base Camp Kurztrek
12 Tage von Lukla zum Everest Base Camp (5.364 m) und Kala Patthar auf derselben Route wie unser Standardtrek, mit gestraffter Akklimatisierung für Reisende mit wenig Zeit und vorhandener Höhenerfahrung.
Everest Base Camp Luxus Trek
14 Tage von Lukla zum Everest Base Camp (5.364 m) und Kala Patthar auf derselben Route wie unser Standardtrek, mit Premium-Lodges, kleineren Gruppen und mehr Komfort, wo immer entlang des Weges verfügbar.
Everest Base Camp per Jeep
Wer dem unsicheren Lukla-Flug aus dem Weg gehen will, fährt mit dem Jeep von Kathmandu über die alte Jiri-Route bis Bhandar und trekkt von dort in sechs Tagen zum Anschluss an den klassischen Everest Base Camp Trek. Zurück geht es per Kurzflug ab Lukla.
Everest-View-Trek
In sieben Tagen fliegst du nach Lukla, wanderst durch Phakding und Namche Bazaar bis zum Aussichtspunkt beim Everest View Hotel auf rund 3.880 m, dem kompaktesten Weg zu Sherpa-Kultur und Himalaya-Panorama ohne die Länge und Höhe des vollständigen Base-Camp-Treks.
