Reisen Nepal
Sonnenaufgang über dem Himalaya vom Pikey Peak

Der ruhige Panoramatrek im unteren Everest-Gebiet: Achttausender-Blick ohne Menschenmassen und ohne Bergflug

Pikey-Peak-Trek

Der Pikey-Peak-Trek führt dich in sieben Tagen durch die Sherpa- und Rai-Dörfer der Solu-Region zu einem der besten Aussichtspunkte auf Everest, Makalu und Kanchenjunga, fernab der überlaufenen Khumbu-Hauptroute und ganz ohne Bergflug.

Dauer
7 Tage
Schwierigkeit
Leicht
Max. Höhe
4.065 m
Gruppengröße
2–14 Personen
Startpunkt
Kathmandu (Anfahrt nach Jiri/Shivalaya)
Preis ab
780 €

Der Pikey-Peak-Trek ist eine siebentägige Tour durch die Solu-Region im unteren Everest-Gebiet, die dich ganz ohne Bergflug zu einem der weitesten Bergpanoramen Nepals bringt. Du fährst von Kathmandu über kurvige Bergstraßen nach Shivalaya und wanderst von dort fünf Tage durch Sherpa- und Rai-Dörfer, Wälder und Terrassenfelder bis auf den Pikey Peak auf 4.065 Metern. Vier bis sechs Stunden am Tag. Damit ist er einer der leichtesten Treks in unserem Programm, gut machbar mit solider Grundkondition, auch ohne Höhenerfahrung.

Ab 780 € pro Person, mit privaten Transfers, Vollpension unterwegs, Teehäusern, einer Hotelnacht in Kathmandu, lizenziertem Guide und Träger. Zum Everest Base Camp oder auf den Everest-Panorama-Trek fliegst du nach Lukla. Hier fährst du. Damit fällt das Risiko weg, das jeder kennt, der schon auf einen Lukla-Flug gewartet hat, nämlich tagelange Verspätungen, die den ganzen Plan durcheinanderbringen. Wer die ruhige Seite des Everest-Gebiets sucht, mit Dorfleben statt dicht getakteter Lodges, ist hier richtig.

Für wen lohnt sich der Pikey-Peak-Trek abseits der Khumbu-Hauptroute?

Für Leute mit wenig Zeit. Wer das Everest-Gebiet erleben will, ohne zwei Wochen einzuplanen oder sich in volle Teehäuser einzureihen, bekommt hier sieben Tage mit fünf Trekkingtagen, etwa als Teil einer längeren Nepal-Reise oder als erster Kontakt mit dem Himalaya. Höhe? Kein großes Problem. Die 4.065 Meter erreichst du erst am fünften Tag, nach vier Tagen langsamer Gewöhnung.

Der Trek kostet spürbar weniger als viele Khumbu-Routen, auch weil der teure Flug nach Lukla wegfällt. Er passt zu allen, die Dorfleben abseits der Touristenpfade sehen wollen, ohne auf ein Panorama mit mehreren Achttausendern zu verzichten. Auch wer in den Fünfzigern oder Sechzigern regelmäßig wandert, kommt mit den Etappen gut zurecht. Viele unserer Gäste haben zwei bis drei Wochen für ganz Nepal. Der Pikey Peak lässt sich gut mit der Rundreise durch Kathmandu, Pokhara und Chitwan verbinden, ohne dass die Reise auf vier Wochen wächst. Willst du zum Everest Base Camp selbst, führt kein Weg am Khumbu vorbei.

Route und Charakter: die Solu-Region

Solu liegt südlich des Khumbu und ist der untere, waldreiche Teil des Everest-Gebiets. Statt kahler Höhen wie um Namche Bazaar findest du hier Bergwälder, Terrassen und Dörfer, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden. Die Bauern ziehen Kartoffeln, Gerste und Buchweizen, auf den Wiesen weiden Wasserbüffel und Yak-Kreuzungen. Du folgst dem alten Zugangsweg, den die Everest-Expeditionen der 1950er-Jahre gingen, bevor es den Flugplatz in Lukla gab.

Sete, Junbesi und Phaplu sind die größeren Orte. Dazwischen liegen kleine Weiler mit wenigen Teehäusern, und der Weg geht ständig auf und ab, durch Rhododendron- und Kiefernwald, vorbei an Chörten, Gebetsmühlen und Mani-Mauern, die den buddhistischen Glauben der Sherpa zeigen. Erst am vierten und fünften Tag verlässt du den Wald und steigst über offene Almen zum Pikey-Basislager und weiter zum Gipfel.

Und dann der Sonnenaufgang oben. Bei klarem Wetter siehst du von einem einzigen Punkt Everest, Lhotse und Makalu im Osten, den Kangchenjunga weit im Nordosten und die Ketten von Rolwaling und Numbur im Westen. Im Khumbu stehen Namche und Tengboche im Talkessel, und Nachbargipfel verdecken Teile des Blicks. Der Pikey Peak steht frei, mit Rundblick ohne störende Bergrücken, und genau deshalb wählen Trekker diese sonst wenig bekannte Route.

Warum kein Flug nötig ist

Lukla gilt als einer der schwierigsten Flughäfen der Welt, mit kurzer Piste, wechselnden Bergwinden und häufigem Nebel am Vormittag. Wer zum Everest Base Camp fliegt, plant immer Puffer ein, weil Flüge bei schlechtem Wetter tagelang ausfallen können. In der Hauptsaison startest du dafür oft auch noch in Manthali, nach vier bis fünf Stunden Fahrt in der Nacht, mehr dazu in unserem Artikel über Lukla-Flüge ab Manthali. Hier nicht.

Die Fahrt von Kathmandu nach Shivalaya dauert etwa sieben bis acht Stunden über kurvige, aber ganzjährig befahrbare Straßen durch die Vorberge. Sie ist planbar. Hast du ein festes Rückflugdatum, ist das ein echter Vorteil. Du weißt vom ersten Tag an, wann du wo bist. Am siebten Tag fährst du von Phaplu zurück nach Kathmandu, und der ganze Trek kommt ohne einen einzigen Inlandsflug aus.

Kultur: Sherpa- und Rai-Dörfer abseits des Trubels

Sherpa- und Rai-Familien leben seit Generationen in den Dörfern entlang der Route, viele von der Landwirtschaft und nicht vom Tourismus. In Bhandar, Sete und Junbesi siehst du alte Steinhäuser, kleine Klöster und Feldarbeit, die sich nach den Bewohnern richtet und nicht nach der Trekkingsaison. Junbesi hat ein Kloster mit langer Sherpa-Tradition, und rund um das Dorf stehen Apfelgärten neben den Getreidefeldern. Mehr über die Menschen im Everest-Gebiet steht in unserem Guide zur Sherpa-Kultur.

In Namche oder Lukla bestimmen Teehäuser, Ausrüstungsläden und Cafés das Ortsbild. Solu ist schlichter. Die Teehäuser sind einfacher, die Auswahl kleiner, und die Gastgeber sind noch nicht an tägliche Gruppen von zwanzig Trekkern gewöhnt, was die Gespräche direkter macht. Die Rai, die weiter südlich stärker vertreten sind, bringen eine eigene Sprache, eigene Feste und eine eigene Kultur mit. Phaplu, der größte Ort der Route, ist trotz kleinem Flugplatz und Krankenhaus ein Landstädtchen geblieben.

Schwierigkeit: was dich erwartet

Leicht. Das stimmt auch. 4.065 Meter liegen weit unter den 5.364 Metern des Everest Base Camp, und du gehst vier bis sechs Stunden auf meist gut ausgetretenen Wegen. Steil wird es vor allem am vierten und fünften Tag zum Basislager und zum Gipfel, sonst wechseln sich moderate Auf- und Abstiege im Wald ab.

Zwischen Shivalaya auf 1.790 Metern und dem Gipfel liegen vier Tage Gewöhnung, und der Anstieg verteilt sich über die ganze Route. Das Risiko für Höhenkrankheit bleibt gering, wenn du langsam gehst und genug trinkst. Ohne Erfahrung über 3.000 Metern kommst du in der Regel gut zurecht, solange du mehrere Stunden mit Tagesrucksack gehen kannst, mehr dazu im Ratgeber zur Fitness-Vorbereitung.

Hart wird nur der Gipfeltag. Aufstehen vor Sonnenaufgang, Aufstieg in der Kälte und danach weiter nach Junbesi, insgesamt rund sechs Stunden. An den anderen Tagen bleibt genug Zeit für Pausen. Dein Guide richtet das Tempo nach der langsamsten Person der Gruppe, wie auf allen unseren Treks. Für Familien mit trekkingerfahrenen Jugendlichen und für den ersten Kontakt mit dem Himalaya ohne technisches Risiko ist der Pikey Peak eine der zugänglichsten Optionen.

Permits und Formalitäten

Eine TIMS-Karte brauchst du nicht, denn im ganzen Everest-Gebiet gibt es kein TIMS, auch nicht in Solu. Weil der Trek in Shivalaya beginnt, brauchst du aber das Permit für das Gaurishankar-Schutzgebiet, das am Kontrollposten in Shivalaya geprüft wird. Eine Gebühr für den Sagarmatha-Nationalpark fällt nicht an, weil die Route außerhalb des Parks verläuft. Wir besorgen alle Permits und Gebühren bei der Buchung, und weil sich Gebühren ab und zu ändern, sagen wir dir vor der Abreise den aktuellen Stand. Mehr dazu im Ratgeber zu Trekking-Permits. Für die Einreise brauchst du ein Nepal-Visum und einen Reisepass mit ausreichender Gültigkeit.

Eine Reise- und Krankenversicherung mit Bergrettung ist für die Region keine formale Pflicht, wir verlangen sie aber bei jeder Buchung. Ohne Flugplatz in der Nähe ist ein Hubschrauber im Ernstfall die einzige schnelle Hilfe aus einem Dorf wie Sete oder vom Basislager. Prüf deshalb vor der Abreise die Deckung deiner Police.

Beste Reisezeit für den Pikey-Peak-Trek

März bis Mai und September bis Dezember. Dann ist die Sicht auf Everest, Makalu und Kangchenjunga vom Gipfel am klarsten. Im Frühling blühen außerdem die Rhododendronwälder zwischen Shivalaya und Sete. Oktober und November sind für den Gipfeltag am verlässlichsten, weil die Luft nach dem Monsun besonders klar ist und es selten regnet. Im März und April ist es unten wärmer, und die Wälder blühen, aber nachmittags kostet Dunst manchmal etwas Fernsicht.

Dezember geht noch. Januar und Februar bringen klare Sicht, aber Nächte deutlich unter null in den höheren Teehäusern, und ohne Kälteerfahrung wird das ungemütlich. Sommer meiden wir. Der Monsun macht die Wege rutschig, und Wolken verdecken das Panorama meist.

Ausrüstung, die für diese Tour zählt

Drei Schichten reichen an den meisten Tagen, ein atmungsaktives Shirt, eine Fleece- oder Daunenjacke für kühle Morgen und Abende und eine winddichte Jacke für den Gipfel. Pflicht sind feste, eingelaufene Trekkingschuhe, weil der Weg zum Basislager immer wieder über Wurzelpfade im Wald führt. Für den Aufstieg vor Sonnenaufgang brauchst du eine Stirnlampe, dazu Handschuhe und eine warme Mütze.

Ein Schlafsack bis etwa minus 5 Grad genügt, weil außer dem Basislager auf 3.620 Metern alle Teehäuser in moderater Höhe liegen. Stöcke helfen auf den Auf- und Abstiegen zwischen Bhandar und Sete, besonders auf nassem oder losem Boden. Tabletten oder ein Filter sparen Plastikflaschen, und die Teehäuser haben überall Quell- oder Leitungswasser. Die ganze Liste steht in unserer Packliste für Nepal-Treks.

Vergleich zu den Khumbu-Treks

Der Everest Base Camp Trek dauert 15 Tage, führt bis auf 5.364 Meter an den Fuß des höchsten Bergs und beginnt mit dem Flug nach Lukla, mit viel mehr Betrieb auf der ganzen Strecke. Der Everest-Panorama-Trek dauert 9 Tage und führt über das Everest View Hotel auf rund 3.880 Metern bis Tengboche, also etwas weniger hoch als der Pikey Peak, fliegt aber ebenfalls über Lukla und führt durch das stark erschlossene Khumbu.

Der Pikey-Peak-Trek ist mit sieben Tagen der kürzeste der drei und der einzige ohne Bergflug. Für Dorfleben ohne Andrang und ohne Risiko eines gestrichenen Lukla-Flugs ist er die bessere Wahl. Willst du das Base Camp sehen oder durch Namche und Tengboche wandern, brauchst du eine der Khumbu-Routen. Er ist günstiger. Mit 780 € liegt er klar unter den anderen, weil Flug und viele Übernachtungen wegfallen, und manche gehen ihn als Einstieg und kommen später für einen Khumbu-Trek wieder, wenn sie wissen, wie ihr Körper auf Höhe reagiert.

Der Pikey-Peak-Trek als kompakter Einstieg ins Everest-Gebiet

Sieben Tage, ein Gipfel auf 4.065 Metern, keine Flugplanung. Wir führen die Tour mit unserem fest angestellten Team in Kathmandu und ohne Subunternehmer, mit Guides, die Solu aus eigener Erfahrung kennen. Hast du wenig Zeit, ziehst du Dörfer einem vollen Aussichtspunkt vor und willst du dem Lukla-Flug aus dem Weg gehen, schreib uns deinen Wunschtermin.

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduLukla

Höhenprofil
4.065 m
Tag 1Tag 7
  1. Tag1

    Fahrt von Kathmandu nach Shivalaya

    Sieben bis acht Stunden fährst du von Kathmandu über kurvige Bergstraßen nach Shivalaya auf 1.790 Metern, vorbei an Reisterrassen und kleinen Dörfern, an klaren Tagen mit Schneebergen in der Ferne. Ein Inlandsflug ist nicht nötig. Damit hängt der Start nicht am Wetter. Unterwegs macht der Fahrer Pausen in kleinen Orten. Shivalaya liegt am alten Weg ins Everest-Gebiet, den die ersten Expeditionen nahmen, bevor es den Flughafen in Lukla gab. Hier wird auch das Permit für das Gaurishankar-Schutzgebiet geprüft. Abends sitzt du im Teehaus am Fluss.

    1.790 m0 Std. GehzeitTeahouse
  2. Tag2

    Trekking von Shivalaya nach Bhandar

    Erst steil hinunter zum Fluss, dann auf der anderen Seite durch Terrassenfelder und lichten Wald wieder hinauf. Dieses Auf und Ab ist typisch für Solu und kostet mehr Kraft, als die Höhenmeter vermuten lassen. In kleinen Weilern wachsen Kartoffeln, Mais und Buchweizen, am Weg stehen Chörten, und nach rund sechs Stunden erreichst du Bhandar auf 2.190 Metern, ein Dorf mit Sherpa- und Rai-Familien. Andere Trekker triffst du hier kaum. Abends besprichst du mit deinem Guide die nächsten Tage Richtung Pikey Peak.

    2.190 m6 Std. GehzeitTeahouse
  3. Tag3

    Trekking von Bhandar nach Sete

    Hinunter ins Tal nach Kenja, über den Fluss und dann ein langer Anstieg durch immer dichteren Bergwald aus Rhododendron und Kiefern. Rund sechs Stunden. Die Luft wird kühler, die Weiler kleiner. Sete auf 2.575 Metern ist ein kleines Bergdorf mit ein paar Teehäusern und die letzte Station im Wald, bevor es morgen ins offene Gelände geht. Trink heute mehr als sonst. Die Höhe der letzten drei Tage summiert sich, auch auf einem leichten Trek.

    2.575 m6 Std. GehzeitTeahouse
  4. Tag4

    Aufstieg zum Pikey-Basislager

    Der Wald wird niedriger und lichter, bis er offenen Almen weicht. Mit jedem Höhenmeter öffnet sich der Blick auf die Bergkette, die du morgen vom Gipfel aus siehst. Nach rund fünf Stunden erreichst du das Basislager unter dem Pikey Peak auf 3.620 Metern. Das Teehaus ist einfach, die Aussicht schon jetzt groß. Diese Nacht gewöhnt dich an die Höhe vor dem Gipfel, also früh ins Bett, warme Kleidung bereitlegen, und mit deinem Guide die Aufbruchszeit festlegen, je nach Wetter und Sonnenaufgang.

    3.620 m5 Std. GehzeitTeahouse
  5. Tag5

    Sonnenaufgang am Pikey Peak und Abstieg nach Junbesi

    Im Dunkeln steigst du zum Gipfel des Pikey Peak auf 4.065 Metern, dem höchsten Punkt der Reise. Wenn die Sonne kommt, siehst du bei klarem Wetter eines der weitesten Panoramen Nepals, mit Everest, Lhotse, Makalu und Kangchendzönga im Nordosten und der Kette von Rolwaling und Numbur im Nordwesten. Nach Fotos und Tee geht es lange bergab bis Junbesi, rund sechs Stunden insgesamt. Junbesi ist eines der schönsten Sherpa-Dörfer in Solu, mit einem alten Kloster, Apfelgärten und einer Schule.

    4.065 m6 Std. GehzeitTeahouse
  6. Tag6

    Trekking von Junbesi nach Phaplu

    Die ruhigste Etappe, rund vier Stunden, meist bergab durch Wald und an Terrassenfeldern vorbei, mit Blicken zurück auf die Berge von gestern. Phaplu auf rund 2.440 Metern ist der größte Ort in Solu, mit einem kleinen Flugplatz und einem Krankenhaus, und trotzdem ein ruhiges Landstädtchen. Hier endet der Trek. Am Nachmittag ist Zeit für einen Spaziergang durch den Ort und am Abend für ein Fazit mit deinem Guide. Wenn du möchtest, gibst du jetzt das Trinkgeld.

    2.440 m4 Std. GehzeitTeahouse
  7. Tag7

    Rückfahrt von Phaplu nach Kathmandu

    Acht bis neun Stunden geht es über Bergstraßen zurück nach Kathmandu, mit Pausen für Essen und Fotos. Am Nachmittag oder frühen Abend bringt dich der Fahrer ins Hotel. Sieben Tage, ganz ohne Inlandsflug, von Shivalaya über den Gipfel bis Phaplu. Je nach Ankunftszeit bleibt noch ein Abendessen in Thamel mit deinem Guide.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Private Fahrzeugtransfers Kathmandu – Shivalaya – Kathmandu
  • Vollpension während des Treks (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
  • Übernachtungen in Teehäusern/Lodges entlang der Route sowie 1 Hotelübernachtung in Kathmandu
  • Englischsprachiger, staatlich lizenzierter Trekkingguide
  • Träger (max. 2 Trekker pro Träger)
  • Gaurishankar-Schutzgebiet-Permit und alle lokalen Gebühren

Nicht inklusive

  • Internationaler Flug nach/von Kathmandu
  • Nepalesisches Visum
  • Reise- und Auslandskrankenversicherung (inkl. Bergrettung)
  • Trinkgelder für Guide und Träger
  • Persönliche Ausrüstung und Getränke unterwegs

Dokumente

Erforderliche Permits

  • Gaurishankar-Schutzgebiet-Permit

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

Planung

Beste Reisezeit

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Dez

Fragen

Häufige Fragen zu Pikey-Peak-Trek

Wie schwierig ist der Pikey-Peak-Trek?
Der Trek gilt als leicht. Die Maximalhöhe liegt bei 4.065 Metern am Gipfel des Pikey Peak, die Tagesetappen bewegen sich meist zwischen 4 und 6 Gehstunden auf gut ausgetretenen Wegen. Steilere Abschnitte gibt es vor allem am vierten und fünften Tag beim Aufstieg zum Basislager und weiter zum Gipfel. Mit solider Grundkondition und etwas Wandererfahrung kommst du gut zurecht, auch wenn du noch nicht in dieser Höhe unterwegs warst.
Warum ist der Pikey-Peak-Trek eine gute Alternative zum Khumbu?
Du bekommst vom Gipfel aus ein vergleichbares Panorama auf Everest, Makalu, Kanchenjunga und weitere Achttausender wie von bekannten Aussichtspunkten im Khumbu, triffst dabei aber nur einen Bruchteil der Trekkinggruppen. Zusätzlich entfällt das Risiko wetterbedingter Flugausfälle, weil die gesamte An- und Abreise per Fahrzeug über Jiri beziehungsweise Shivalaya erfolgt statt per Inlandsflug nach Lukla. Die Route führt außerdem durch weniger touristisch erschlossene Sherpa- und Rai-Dörfer.
Wann ist die beste Zeit für den Pikey-Peak-Trek?
Die besten Monate sind März bis Mai sowie September bis Dezember, wenn die Sicht auf die umliegenden Achttausender am klarsten ist. Oktober und November gelten als besonders zuverlässig für klare Gipfeltage, während März und April zusätzlich blühende Rhododendronwälder bieten. Außerhalb dieser Zeiträume ist wegen des Monsunregens beziehungsweise winterlicher Kälte mit schlechteren Bedingungen und eingeschränkter Fernsicht vom Pikey Peak zu rechnen.
Muss ich für den Pikey-Peak-Trek nach Lukla fliegen?
Nein. Der gesamte Trek kommt ohne Inlandsflug aus. Du fährst am ersten Tag mit dem Fahrzeug von Kathmandu nach Shivalaya und am letzten Tag von Phaplu zurück nach Kathmandu, jeweils rund 7 bis 9 Stunden über Bergstraßen. Damit entfällt das bekannte Risiko wetterbedingter Verspätungen und Ausfälle, das Trekker auf dem Weg zum Everest Base Camp oder dem Everest-Panorama-Trek regelmäßig einplanen müssen.
Welche Permits benötige ich für den Pikey-Peak-Trek?
Das Permit für das Gaurishankar-Schutzgebiet, weil der Trek in Shivalaya beginnt. Eine TIMS-Karte brauchst du nicht, im ganzen Everest-Gebiet gibt es kein TIMS. Eine Gebühr für den Sagarmatha-Nationalpark fällt auch nicht an, weil die Route außerhalb des Parks verläuft. Alle Permits und Gebühren sind im Preis enthalten.
Für wen eignet sich der Pikey-Peak-Trek nicht?
Wer unbedingt bis zum Everest Base Camp selbst vordringen oder durch bekannte Orte wie Namche Bazaar und Tengboche wandern möchte, ist mit dem Everest Base Camp Trek oder dem Everest-Panorama-Trek besser bedient, da der Pikey-Peak-Trek diese Ziele nicht anläuft. Auch wer gezielt eine technisch anspruchsvolle, mehrwöchige Tour mit hoher Maximalhöhe sucht, findet mit 7 Tagen und 4.065 Metern hier keine passende Herausforderung.