Reisen Nepal
Trekkinggruppe mit Guide unterwegs auf dem Annapurna-Rundweg

12 Tage ins Herz des Annapurna-Massivs, bis auf 4.130 Meter

Annapurna Base Camp Trek

Der Annapurna Base Camp Trek führt dich in 12 Tagen von Pokhara durch Rhododendronwälder und Bambusdschungel bis ins Amphitheater des Basislagers auf 4.130 Metern, umgeben von Annapurna I, Hiunchuli und Machapuchare. Moderat, ohne Technik, ab 1.150 €.

Dauer
12 Tage
Schwierigkeit
Moderat
Max. Höhe
4.130 m
Gruppengröße
2–14 Personen
Startpunkt
Pokhara
Preis ab
1.150 €

Der Annapurna Base Camp Trek bringt dich in zwölf Tagen auf 4.130 Meter, mitten in einen Kessel aus Fels und Gletschereis zwischen Annapurna I (8.091 m), Annapurna South, Hiunchuli und dem nie bestiegenen Machapuchare (6.993 m). Ein Teehaus-Trek. Keine Zelte, keine Kletterstellen, Gruppen von 2 bis 14 Personen, eingestuft als moderat, aber mit echten Gehzeiten und spürbarer Höhe. Start und Ende ist Pokhara, von dort fährst du zum Ausgangspunkt bei Nayapul und wanderst durch subtropische Wälder, Rhododendronhänge und alpine Weiden, bis nur noch Fels, Schnee und der Talkessel bleiben. Der Weg führt über Ghandruk oder Jhinu Danda, durch das Dorf Chhomrong und weiter über Bamboo, Dovan und Deurali zum Machapuchare Base Camp auf rund 3.700 Metern. Am nächsten Morgen erreichst du das Ziel. Ab 1.150 € pro Person organisieren wir Guide, Porter, Unterkunft und alle Permits.

Für wen sich der Annapurna Base Camp Trek eignet

Zwölf Tage passen in einen normalen Jahresurlaub und reichen trotzdem für echte Höhe. Für den Everest Base Camp Trek oder den Annapurna-Rundweg planen die meisten zwei bis drei Wochen ein. Hier reicht weniger. Der Trek passt zu Leuten mit solider Grundfitness, die regelmäßig wandern, aber noch nie über 4.000 Metern waren und eine Route ohne Pass und ohne technische Ausrüstung suchen. Familien mit älteren Kindern, Paare auf ihrem ersten Himalaya-Trek und erfahrene Wanderer mit wenig Zeit sind hier richtig.

Vier bis sechs Stunden Gehzeit am Tag lassen Raum für Pausen in Teehäusern, warmes Essen und Gespräche mit anderen Trekkern und den Guides. Einen Tag über 5.000 Metern wie am Rundweg gibt es nicht. Dafür steigt der Weg auf den letzten Kilometern zum Basislager konzentriert an, und das fordert Kondition und Höhenanpassung gleichzeitig.

Route und Charakter

Vier Vegetationszonen in zwölf Tagen. Ab Nayapul auf rund 1.070 Metern geht es durch Terrassenfelder, Reisfelder und subtropischen Wald mit Bananenstauden und Bambus. Über Ghandruk und Chhomrong, das Tor zum Tal, kommst du in Rhododendronwälder, die im Frühjahr rot und rosa blühen und im Herbst dunkelgrün sind. Zwischen Bamboo und Himalaya wird der Wald dichter und feuchter, Bambusdickicht säumt den Pfad, und die Luft wird kühler und dünner. Ab Deurali hört der Wald auf. Wiesen und Geröll übernehmen, und die Wände des Tals rücken zusammen.

Das Basislager selbst liegt in einem natürlichen Amphitheater. Annapurna I im Norden, Annapurna South und Hiunchuli im Westen, im Osten der markante Machapuchare, der für Bergsteiger gesperrt ist. Wolken, Gletscherabbrüche und Lawinen siehst und hörst du von hier aus, und auf dem markierten Weg bist du dabei nicht in Gefahr. Kaum ein leicht zugänglicher Trek bringt dich so schnell so nah an einen Achttausender. Unterhalb von Chhomrong liegen die heißen Quellen von Jhinu Danda, ein natürliches Becken am Fluss, gut für müde Beine nach den ersten Tagen. Teehäuser gibt es auf der ganzen Strecke, einfach, aber mit warmem Essen, festen Betten und je nach Höhe auch mal einer heißen Dusche.

Schwierigkeit und Anforderungen

Moderat heißt hier vier bis sechs Stunden am Tag. An einem Tag deutlich mehr. Vom Machapuchare Base Camp zum Annapurna Base Camp und zurück bis Bamboo oder Dovan gehst du acht bis neun Stunden, und das ist körperlich und im Kopf der härteste Abschnitt. Technik brauchst du keine, weder Steigeisen noch Seil noch Gletscher. Mitbringen solltest du regelmäßiges Ausdauertraining über mehrere Monate, am besten Wandern oder Laufen.

4.130 Meter liegen unter der Schwelle, ab der Höhenkrankheit häufiger wird, aber zwischen Chhomrong und dem Basislager steigt das Profil spürbar schneller als in den Tagen davor. Die Etappe zwischen Bamboo und Himalaya ist deshalb bewusst kurz, damit du dich anpasst, bevor es über Deurali und das Machapuchare Base Camp in dünnere Luft geht. Kopfschmerzen, leichte Kurzatmigkeit oder unruhiger Schlaf in den letzten beiden Nächten sind normal, und dein Guide misst mit einem Pulsoximeter und passt das Tempo an, wenn nötig, mehr dazu in unserem Ratgeber zu Höhenkrankheit. Steinige, teils steile Stücke zwischen Deurali und dem Machapuchare Base Camp und bei Nässe ausgesetzte Stellen oberhalb von Chhomrong verlangen Trittsicherheit. Wenn du drei- bis viermal pro Woche aktiv bist und Tagestouren mit 800 bis 1.000 Höhenmetern kennst, passt die Grundlage.

Permits und Formalitäten

Du brauchst zwei Dokumente:

  • ACAP, das Annapurna Conservation Area Permit, für das ganze Schutzgebiet von Nayapul bis zum Basislager.
  • TIMS-Karte, die dich als Trekker registriert und im Notfall hilft, Rettungen zu koordinieren. Sie wird nur über eine registrierte Agentur ausgestellt, und im Annapurna-Gebiet ist ein lizenzierter Guide Pflicht.

Beide sind Pflicht. Unser Team in Kathmandu besorgt sie vor deiner Abreise. Du brauchst nur Reisepass und Passfoto. Alles zu Permits und den Unterschieden zu Everest oder Manaslu steht in unserem Ratgeber zu Trekking-Permits. Dazu ein Nepal-Visum, bei Ankunft in Kathmandu oder vorab online, und eine Reiseversicherung mit Bergungskosten bis mindestens 4.500 Meter.

Beste Reisezeit für den Annapurna Base Camp Trek

März bis Mai und September bis November. Im Frühjahr blühen die Rhododendronwälder zwischen Chhomrong und Himalaya, die Tage sind mild, und frühmorgens ist die Sicht auf Annapurna South und Hiunchuli meist klar. Im Herbst nach dem Monsun ist die Luft trocken und rein und die Fernsicht so gut wie im ganzen Jahr nicht, dafür sind die Teehäuser in Chhomrong und am Basislager deutlich voller.

Im Monsun von Juni bis August geht die Route, weil die Wege gut ausgebaut sind, aber es regnet täglich, in den unteren Wäldern gibt es Blutegel, und am Basislager hängen oft Wolken. Dezember bis Februar bringt klare, kalte Tage, nachts fällt die Temperatur am Basislager und am Machapuchare Base Camp deutlich unter null, und Schneefall kann einzelne Etappen kurz sperren. Am besten passt die zweite Aprilhälfte oder der Oktober, wenn Blüte oder Fernsicht ihren Höhepunkt haben und die Wege nicht überlaufen sind. Mehr in unserem Ratgeber zur besten Reisezeit in der Annapurna-Region.

Ausrüstung, die für diese Tour zählt

Schichten zählen hier mehr als ein teures Einzelstück. Zwischen Nayapul auf 1.070 Metern und dem Basislager auf 4.130 Metern geht es von subtropisch warm bis nachts deutlich unter null. Für diese Route besonders:

  • Feste, eingelaufene Schuhe mit gutem Profil für die steinigen, teils rutschigen Stücke zwischen Chhomrong und Bamboo.
  • Ein Schlafsack bis mindestens minus 10 Grad für die Nächte am Machapuchare Base Camp und am Basislager.
  • Eine winddichte Außenschicht und eine warme Isolationsjacke ab Deurali, wo der Wald endet.
  • Trekkingstöcke für den langen Abstieg vom Basislager über Bamboo nach Jhinu Danda.

Dazu Stirnlampe, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor und Wasseraufbereitung, und die ganze Liste steht in unserer Packliste für Trekking in Nepal.

Vergleich zu anderen Annapurna-Routen

Drei Routen, sehr verschieden. Der Annapurna-Rundweg umrundet das ganze Massiv in 16 Tagen, über den Thorong La auf 5.416 Metern, mit mehr kultureller Vielfalt zwischen tibetisch geprägten Hochtälern und tiefen Flusstälern, aber mit mehr Zeit und einer echten Passquerung. Der Poon-Hill-Trek ist das Gegenteil, fünf Tage bis zum Aussichtspunkt auf 3.210 Metern, gut für wenig Zeit oder den ersten Trek. Der Annapurna Base Camp Trek liegt dazwischen. Zwölf Tage, ein klares Ziel, spürbar höher als Poon Hill, aber ohne den Aufwand des Rundwegs, und du stehst zwischen den Achttausendern, statt sie aus der Ferne zu sehen. Den ausführlichen Vergleich findest du in Annapurna-Rundweg oder Base Camp Trek.

Bereit für den Weg zum Basislager?

Für März bis Mai und September bis November sind unsere Plätze oft Monate vorher vergeben, weil die Teehäuser in Chhomrong, Himalaya und am Basislager nur begrenzt Betten haben. Schreib uns. Mit Wunschtermin und Gruppengröße prüfen wir die Verfügbarkeit mit unserem Team in Kathmandu und melden uns innerhalb von zwei Werktagen mit einem Vorschlag für Guide, Unterkunft und Anreise ab Pokhara. Für Alleinreisende gilt ein Einzelzimmerzuschlag von 220 €, und für Gruppen ab vier Personen sind eigene Starttermine möglich. Bist du unsicher, ob deine Fitness reicht, frag uns vorher. Wir sagen dir offen, ob es passt, oder empfehlen den Poon-Hill-Trek. Den Vergleich mit Poon Hill und Mardi Himal findest du im Artikel Poon Hill, Mardi Himal oder Annapurna Base Camp.

Impressionen

Bildergalerie

Wanderweg durch die Annapurna-Region
Trekker auf dem Weg zum Thorong La am Annapurna-Rundweg
Frühstück in einer Teahouse-Lodge auf dem Annapurna Base Camp Trek
Trekkerin im Tal unterhalb des Annapurna Base Camp
Trekker vor der Südwand der Annapurna
Porter und Wasserbüffel auf einem Steinweg in einem Gurung-Dorf

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduPokhara

Höhenprofil
4.130 m
Tag 1Tag 12
  1. Tag1

    Ankunft in Kathmandu

    Ein Fahrer von Reisen Nepal holt dich am Flughafen Tribhuvan ab und bringt dich ins Hotel in Thamel. Der Nachmittag ist frei. Bummeln, schlafen, den Jetlag abschütteln. Am Abend triffst du deinen Guide zum Briefing über die nächsten zwölf Tage, mit Ausrüstungscheck und Fragen zu Permits, Wetter und Gesundheit. Was fehlt, leihst oder kaufst du in einem der vielen Trekkingläden in Thamel, denn morgen geht es schon weiter nach Pokhara.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  2. Tag2

    Kathmandu nach Pokhara

    Nach Pokhara fliegst du in rund 25 Minuten oder fährst sechs bis sieben Stunden am Trishuli entlang, und bei klarem Wetter siehst du schon unterwegs die Doppelspitze des Machapuchare und die Flanken der Annapurna South. Pokhara liegt auf rund 820 Metern am Phewa-See, warm und entspannt. Nach dem Einchecken bleibt Zeit für Geld, letzte Besorgungen und einen Spaziergang an der Uferpromenade. Morgen beginnt der Trek.

    827 m0 Std. GehzeitHotel
  3. Tag3

    Fahrt nach Nayapul und Trek nach Ghandruk

    Rund anderthalb Stunden fährst du nach Nayapul auf etwa 1.070 Metern, dann gehst du los. Erst am Modi Khola entlang durch Reis- und Hirseterrassen und kleine Dörfer, dann über Steintreppen durch subtropischen Wald mit Bananenstauden und ersten Rhododendren. Nach rund fünf Stunden erreichst du Ghandruk auf 1.940 Metern, eines der größten Gurung-Dörfer, mit Steinhäusern und Schieferdächern. Bei klarer Sicht stehen Annapurna South und Machapuchare über dem Dorf. Ein guter erster Tag.

    1.940 m5 Std. GehzeitTeahouse
  4. Tag4

    Ghandruk nach Chhomrong

    Heute geht es hinunter ins Tal und auf der anderen Seite wieder hinauf, ein Muster, das du auf diesem Trek noch oft erlebst. Durch Rhododendron- und Eichenwald, mit Annapurna South und Hiunchuli zum Greifen nah, und nach rund fünf Stunden erreichst du Chhomrong auf 2.170 Metern, ein Dorf auf vielen Terrassen am Hang, direkt gegenüber dem Machapuchare. Es ist der letzte größere Ort vor dem Aufstieg ins Sanctuary, und hier gibt es noch frisches Gemüse und die größte Auswahl auf der Speisekarte.

    2.170 m5 Std. GehzeitTeahouse
  5. Tag5

    Chhomrong nach Bamboo

    Eine lange, steile Treppe führt hinunter zum Chhomrong Khola und wieder hinauf nach Sinuwa. Ab hier wird der Wald dicht. Bambus und moosbewachsene Bäume säumen den schmalen Pfad an der steilen Talflanke, und die Luft wird feuchter und kühler, während zwischen Sinuwa und Bamboo kurze Anstiege mit flachen Passagen abwechseln. Nach rund sechs Stunden erreichst du Bamboo auf 2.310 Metern, ein paar Lodges direkt am Fluss. Ab morgen gewinnst du schneller an Höhe, deshalb werden die Etappen kürzer.

    2.310 m6 Std. GehzeitTeahouse
  6. Tag6

    Bamboo nach Himalaya

    Der Wald aus Bambus und Rhododendron lichtet sich, und durch die Lücken siehst du die Grate über dem Tal. Der Pfad steigt gleichmäßig, ohne die langen Treppen der Vortage. Gut für den Körper. Zwischen Bamboo und dem Basislager gewinnst du über 1.200 Höhenmeter auf wenigen Kilometern, und ein ruhiges Tempo heute erspart dir Kopfschmerzen in den nächsten Nächten. Nach rund fünf Stunden erreichst du Himalaya auf 2.920 Metern, eine Handvoll Lodges im Wald. Am Nachmittag Tee, Karten, Ruhe.

    2.920 m5 Std. GehzeitTeahouse
  7. Tag7

    Himalaya nach Deurali

    Oberhalb von Himalaya bleibt der Wald zurück, und niedriges Gebüsch und Geröll übernehmen. An den steilen Hängen über dem Tal siehst du die Lawinenrinnen, die dieser Abschnitt im Frühjahr gefährlich machen kann. Dein Guide prüft deshalb jeden Morgen die Lage. Der Pfad ist technisch einfach, wird aber bei Nässe oder Schnee rutschig, und nach rund vier Stunden erreichst du Deurali auf 3.230 Metern. Die Luft ist spürbar dünner. Viel trinken, langsam machen.

    3.230 m4 Std. GehzeitTeahouse
  8. Tag8

    Deurali zum Machapuchare Base Camp

    Durch ein enges Tal zwischen steilen, oft verschneiten Flanken steigst du mit dem Gipfel des Machapuchare direkt über dir. Pflanzen gibt es kaum noch, nur Geröll und Polster aus zähem Grün. Nach rund vier Stunden öffnet sich der Talkessel, und du erreichst das Machapuchare Base Camp auf 3.700 Metern, kurz MBC. Die Nacht wird kalt, oft unter null. Viele spüren die Höhe jetzt zum ersten Mal deutlich, mit leichtem Kopfweh oder unruhigem Schlaf. Dein Guide misst Puls und Sauerstoffsättigung.

    3.700 m4 Std. GehzeitTeahouse
  9. Tag9

    Annapurna Base Camp und Abstieg nach Bamboo

    Früh am Morgen steigst du in rund zwei Stunden zum Annapurna Base Camp auf 4.130 Metern, mitten in ein Amphitheater aus Fels und Eis. Vor dir steht die Südwand der Annapurna I mit 8.091 Metern, daneben Annapurna South, Hiunchuli und der unbestiegene Machapuchare, der von hier ganz anders aussieht. Zeit für Fotos, eine Suppe und einen Gang zu den Gedenksteinen für verunglückte Bergsteiger. Dann folgt der lange Abstieg über MBC, Deurali und Himalaya bis Bamboo. Rund neun Stunden, der härteste Tag des Treks.

    4.130 m9 Std. GehzeitTeahouse
  10. Tag10

    Abstieg nach Jhinu Danda

    Zurück durch Bambus und Rhododendron, diesmal bergab, was die Oberschenkel mehr fordert als die Lunge. In Chhomrong wirfst du einen letzten Blick auf Machapuchare und Annapurna South, dann geht es steil hinunter nach Jhinu Danda auf 1.780 Metern. Rund sechs Stunden. Unten am Modi Khola liegen heiße Quellen. Nach Tagen auf steinigen Pfaden und in dünner Luft verbringen viele den späten Nachmittag im warmen Wasser.

    1.780 m6 Std. GehzeitTeahouse
  11. Tag11

    Jhinu Danda über Nayapul zurück nach Pokhara

    Hinunter zum Fluss und auf sanfteren Wegen durch Dörfer und Terrassenfelder, die dir inzwischen vertraut sind. Nach rund vier Stunden bist du wieder in Nayapul, wo das Fahrzeug wartet, und anderthalb Stunden später in Pokhara. Heiße Dusche, weiches Bett, eine Speisekarte weit über Dal Bhat hinaus. Am Abend essen viele Gruppen gemeinsam mit Guide und Porter zum Abschied. Wenn du möchtest, gibst du dann das Trinkgeld.

    827 m4 Std. GehzeitHotel
  12. Tag12

    Rückreise nach Kathmandu und Abflug

    Per Kurzflug oder über die Straße geht es zurück nach Kathmandu, je nach gebuchter Variante. Je nach Abflugzeit bleibt noch Zeit für Thamel, den Durbar Square oder einfach Ruhe. Dein Fahrer bringt dich rechtzeitig zum Flughafen. Mit nach Hause nimmst du das Amphitheater am Basislager, die heißen Quellen von Jhinu Danda und die Erinnerung, wie sich vier Vegetationszonen auf eigenen Beinen anfühlen.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Vollpension in Teehäusern/Lodges während des Treks
  • Lizenzierter Trekkingguide
  • Porter (max. 2 Trekker pro Porter)
  • Alle Permits (ACAP, TIMS)
  • Transport Pokhara–Trailhead–Pokhara
  • Abholung am Flughafen Pokhara
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung inkl. Pulsoximeter

Nicht inklusive

  • Internationale Flüge
  • Nepal-Visum
  • Unterkunft/Verpflegung in Pokhara vor/nach dem Trek
  • Persönliche Ausrüstung
  • Trinkgelder
  • Reise- und Bergungskostenversicherung
  • Alkoholische und warme Getränke unterwegs
  • Dusche/WLAN in höher gelegenen Lodges (meist gebührenpflichtig)

Dokumente

Erforderliche Permits

  • ACAP – Annapurna Conservation Area Permit
  • TIMS-Karte

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

Planung

Beste Reisezeit

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Fragen

Häufige Fragen zu Annapurna Base Camp Trek

Wie schwierig ist der Annapurna Base Camp Trek für Anfänger?
Der Annapurna Base Camp Trek gilt als moderat und ist auch für Trekking-Einsteiger mit solider Grundfitness machbar, sofern sie regelmäßig aktiv sind. Du gehst an den meisten Tagen vier bis sechs Stunden über gut ausgebaute Pfade und Treppen, ohne technische Kletterei oder Gletscherüberquerung. Anspruchsvollster Abschnitt ist der neunte Tag mit Aufstieg zum Basislager auf 4.130 Metern und Abstieg bis Bamboo, insgesamt acht bis neun Stunden. Wer vor der Reise mehrmals pro Woche wandert oder läuft, bringt die passende Kondition mit.
Welche Permits brauche ich und wer organisiert sie?
Du brauchst das ACAP für die Annapurna Conservation Area und eine TIMS-Karte, die nur eine registrierte Agentur ausstellt. Beide werden an Posten wie in Ghandruk oder Chhomrong geprüft, und im Annapurna-Gebiet ist ein lizenzierter Guide Pflicht. Unser Team in Kathmandu besorgt beides vor deiner Abreise, du schickst uns nur Passkopie und Foto. Dazu kommen dein Nepal-Visum und eine Versicherung mit Bergungskosten, die nicht im Preis enthalten sind.
Wie hoch ist das Risiko für Höhenkrankheit am Annapurna Base Camp?
Mit 4.130 Metern liegt das Basislager unterhalb der Höhe, ab der Höhenkrankheit statistisch stark zunimmt, dennoch steigt das Profil zwischen Chhomrong und MBC schneller an als in den Tagen zuvor. Leichte Symptome wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen in den letzten beiden Nächten sind normal. Die Route ist bewusst mit kürzeren Etappen zwischen Bamboo und Himalaya geplant, um die Anpassung zu unterstützen. Dein Guide führt ein Pulsoximeter mit, kontrolliert die Sauerstoffsättigung der Gruppe regelmäßig und passt bei Bedarf Tempo oder Route an.
Kann ich den Poon Hill oder den Annapurna-Rundweg mit diesem Trek kombinieren?
Der zwölftägige Annapurna Base Camp Trek ist als eigenständige Route konzipiert und beinhaltet keinen Abstecher zum Poon Hill, der ein eigener, kürzerer Trek in derselben Region ist. Wer beide Ziele verbinden möchte, kann eine individuell verlängerte Route buchen, sprich uns dafür einfach an. Der Annapurna-Rundweg ist eine separate, deutlich längere Tour mit Passüberquerung am Thorong La und eignet sich eher für Trekker mit mehr Zeit und Erfahrung in größerer Höhe.
Was ist im Preis von 1.150 € enthalten und was nicht?
Im Preis enthalten sind Vollpension in Teehäusern während des Treks, ein lizenzierter Guide, ein Porter für maximal zwei Trekker, alle Permits, der Transport zwischen Pokhara und dem Trailhead sowie die Abholung am Flughafen Pokhara. Nicht enthalten sind internationale Flüge, das Nepal-Visum, Unterkunft und Verpflegung in Pokhara außerhalb der Trekkingtage, persönliche Ausrüstung, Trinkgelder sowie die Reise- und Bergungskostenversicherung. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 220 € pro Person.
Wann ist die beste Reisezeit für den Annapurna Base Camp Trek?
Die besten Monate für den Annapurna Base Camp Trek sind März bis Mai und September bis November. Im Frühling blühen die Rhododendronwälder zwischen Chhomrong und Himalaya, im Herbst ist die Fernsicht auf das Annapurna-Massiv nach dem Monsun besonders klar. Die Monsunmonate Juni bis August bringen täglichen Regen und Blutegel in den unteren Waldabschnitten, Dezember bis Februar ist kalt mit Nachttemperaturen deutlich unter null am Basislager, aber klar und ruhig.