Reisen Nepal

14 Tage Königsstädte, Bergdorf, Himalaya-Sonnenaufgang und Dschungel

Nepal Höhepunkte: Rundreise mit Poon-Hill-Trek

Die Nepal-Höhepunkte-Rundreise verbindet in 14 Tagen die Königsstädte im Kathmandu-Tal, den Sonnenaufgang über dem Himalaya in Nagarkot, das Newar-Bergdorf Bandipur, einen viertägigen Trek zum Poon Hill (3.210 m), Pokhara am Phewa-See und eine Safari im Chitwan-Nationalpark.

Dauer
14 Tage
Schwierigkeit
Leicht
Max. Höhe
3.210 m
Gruppengröße
2–12 Personen
Startpunkt
Kathmandu
Preis ab
1.990 €

Die Nepal-Höhepunkte-Rundreise zeigt dir in 14 Tagen das Land von den Tempeln des Kathmandu-Tals bis zu den Nashörnern im Tiefland, mit vier Tagen zu Fuß in den Bergen dazwischen. Du besuchst die drei Königsstädte Kathmandu, Patan und Bhaktapur, siehst in Nagarkot die Sonne über dem Himalaya aufgehen und schläfst im Bergdorf Bandipur. Dann gehst du von Pokhara aus auf den Poon Hill auf 3.210 Metern, ruhst dich am Phewa-See aus und fährst zur Safari in den Chitwan-Nationalpark. Ein deutschsprachiger Reiseleiter begleitet dich die ganze Zeit. Für Gäste, die Nepal einmal richtig kennenlernen wollen, ohne gleich einen langen Trek zu buchen, ist das unsere Empfehlung.

Für wen diese Reise passt

Für alle, die Kultur und Berge verbinden wollen. Trekkingerfahrung brauchst du nicht, aber du solltest ein paar Stunden am Stück bergauf gehen können, weil der Trek zum Poon Hill vier Tage dauert und am zweiten Tag über die lange Steintreppe von Ulleri führt. Ein Porter trägt dein Gepäck. Höhenkrankheit spielt auf 3.210 Metern kaum eine Rolle. Wer gar nicht wandern will, nimmt unsere zehntägige Rundreise durch Kathmandu, Pokhara und Chitwan, und wer mit Kindern reist, findet in der Familienreise kürzere Etappen.

Kathmandu-Tal und Nagarkot

Die ersten drei Tage gehören dem Kathmandu-Tal. Du steigst zum Swayambhunath hinauf, gehst über den Durbar Square von Kathmandu und fährst am Nachmittag nach Patan mit dem Krishna-Tempel und einem der besten Museen des Landes. Am dritten Tag stehst du am Pashupatinath, dem heiligsten Hindu-Tempel Nepals, umrundest den Stupa von Boudhanath mit tibetischen Pilgern und siehst in Bhaktapur den Nyatapola-Tempel und den Töpferplatz. Mehr zur Geschichte der drei Städte steht im Artikel über die Königsstädte im Kathmandu-Tal. Am Abend fährst du hinauf nach Nagarkot auf 2.175 Metern. Der Sonnenaufgang dort ist der erste Blick auf die großen Berge, an klaren Tagen bis zum Everest.

Bandipur und der Poon-Hill-Trek

Bandipur ist ein altes Handelsdorf der Newar auf einem Bergrücken zwischen Kathmandu und Pokhara, mit Backsteinhäusern, geschnitzten Fenstern und einer Hauptgasse ohne Autos. Viele Reisende fahren daran vorbei. Du bleibst eine Nacht. Danach geht es nach Pokhara und von dort in vier Tagen über Ghorepani auf den Poon Hill, wo die Sonne über Dhaulagiri, der Annapurna-Kette und dem Machapuchare aufgeht. Über das Gurung-Dorf Ghandruk kehrst du nach Pokhara zurück. Die Route ist die gleiche wie beim Poon-Hill-Trek, nur als Teil der Rundreise.

Pokhara und Chitwan

Nach dem Trek hast du einen freien Tag in Pokhara. Sonnenaufgang am Sarangkot, Bootsfahrt zum Inseltempel im Phewa-See, und wer will, fliegt mit dem Gleitschirm über das Tal. Dann geht es hinunter ins Terai nach Chitwan. Zwei Nächte schläfst du in einer Lodge am Rand des Nationalparks, fährst im Einbaum auf dem Rapti, gehst mit Naturführern zu Fuß in den Wald und suchst im Jeep nach Panzernashörnern. Am vorletzten Tag fährst du zurück nach Kathmandu, mit einem Abschiedsessen am Abend.

Unterkunft und Leistungen

Du schläfst in Mittelklassehotels mit eigenem Bad, in Chitwan in einer Lodge und auf dem Trek drei Nächte in Teahouses. In den Hotels hast du Halbpension, auf dem Trek und in Chitwan Vollpension. Gefahren wird privat. Im Preis sind die Führungen in Kathmandu, Patan und Bhaktapur mit Eintritten, die Safari mit der Nationalparkgebühr und das ACAP-Permit und die TIMS-Karte für den Trek enthalten, die nur über eine registrierte Agentur ausgestellt wird.

Reisezeit

Am besten reist du von Oktober bis Dezember oder von Februar bis April. Im Herbst ist die Sicht am klarsten, im Frühjahr blüht am Poon Hill der Rhododendron. Im Monsun ist der Trek nass und die Berge oft unsichtbar. Im Mai wird es heiß. Mehr dazu steht im Ratgeber zur besten Reisezeit für Nepal, und was du brauchst, in unserer Packliste.

Impressionen

Bildergalerie

Ghandruk am Abend vor der Annapurna South
Pagodentempel mit bunten Fähnchen
Stupa mit Gebetsfahnen und Tauben
Sadhu in Pashupatinath

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduPokharaChitwanBhaktapur

Höhenprofil
3.210 m
Tag 1Tag 14
  1. Tag1

    Ankunft in Kathmandu

    Am Flughafen Tribhuvan wartet dein Fahrer und bringt dich in dein Hotel in Thamel. Je nachdem, wann du landest, bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die Gassen mit ihren Läden, Tempeln und Garküchen. Abends triffst du deinen Reiseleiter. Er geht mit dir die nächsten zwei Wochen durch, erklärt, was du für den Trek brauchst, und beantwortet deine Fragen.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  2. Tag2

    Kathmandu und Patan

    Am Morgen steigst du die Treppe zum Swayambhunath hinauf, dem Stupa auf dem Hügel, wo Affen zwischen Gebetsmühlen turnen und du über das ganze Tal schaust. Danach geht es zum Kathmandu Durbar Square mit dem alten Palast und dem Haus der lebenden Göttin Kumari. Am Nachmittag fährst du über den Fluss nach Patan. Krishna-Tempel, Goldener Tempel und Patan Museum stehen auf dem Programm, bevor du abends zurück nach Thamel fährst.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  3. Tag3

    Pashupatinath, Boudhanath, Bhaktapur und Nagarkot

    Hindu-Tempel, Stupa und Königsstadt. Am Pashupatinath siehst du von der anderen Flussseite die Verbrennungsplätze am heiligsten Hindu-Tempel Nepals, danach umrundest du mit tibetischen Pilgern den riesigen Stupa von Boudhanath. Nach dem Mittagessen geht es nach Bhaktapur mit seinem Töpferplatz und dem Nyatapola-Tempel. Am Abend fährst du hinauf nach Nagarkot auf 2.175 Metern.

    2.175 m0 Std. GehzeitHotel
  4. Tag4

    Nagarkot – Bandipur

    Wecker vor Sonnenaufgang. Von Nagarkot aus siehst du an klaren Morgen die Himalaya-Kette vom Manaslu über den Langtang bis zum Everest, und das erste Licht färbt sie von Ost nach West. Nach dem Frühstück fährst du rund sechs Stunden nach Westen bis Bandipur auf 1.030 Metern, einem Newar-Handelsdorf auf einem Bergrücken. Hier gibt es keine Autos in der Hauptgasse. Abends wird es still.

    1.030 m0 Std. GehzeitHotel
  5. Tag5

    Bandipur – Pokhara

    Morgens spazierst du durch Bandipur mit seinen alten Handelshäusern aus Backstein, zum Tempel der Göttin Khadga Devi und zum Aussichtspunkt Tundikhel, von dem du an klaren Tagen die Berge von Dhaulagiri bis Manaslu siehst. Rund anderthalb Stunden zu Fuß. Nach dem Mittagessen fährst du in knapp drei Stunden nach Pokhara auf 820 Metern. Der Abend gehört der Uferpromenade am Phewa-See.

    820 m1.5 Std. GehzeitHotel
  6. Tag6

    Pokhara – Nayapul – Tikhedhunga

    Eine gute Stunde Fahrt bis Nayapul, dann beginnt der Trek. Dein Reiseleiter bleibt an deiner Seite, ein Porter trägt das große Gepäck, und du nimmst nur den Tagesrucksack. Am Fluss entlang geht es durch Dörfer und Reisfelder nach Tikhedhunga auf 1.540 Metern. Rund vier Stunden. Die erste Nacht im Teahouse, mit Dal Bhat am Abend.

    1.540 m4 Std. GehzeitTeahouse
  7. Tag7

    Tikhedhunga – Ulleri – Ghorepani

    Der härteste Tag der Reise. Gleich am Morgen geht es über die Steintreppe nach Ulleri, viele Tausend Stufen bergauf, und dann weiter durch Rhododendron- und Eichenwald bis Ghorepani auf 2.860 Metern. Rund sechs Stunden mit Pausen. Langsam gehen hilft. Im Frühjahr blüht der Wald rot und rosa, und abends sitzt du am Ofen der Lodge.

    2.860 m6 Std. GehzeitTeahouse
  8. Tag8

    Poon Hill (3.210 m) – Tadapani

    Um halb fünf geht es mit Stirnlampe eine Stunde hinauf auf den Poon Hill auf 3.210 Metern. Dann geht die Sonne auf, und vom Dhaulagiri über die Annapurna-Kette bis zum Machapuchare leuchten die Gipfel nacheinander auf. Nach dem Frühstück in Ghorepani führt der Weg über einen bewaldeten Kamm nach Tadapani auf 2.630 Metern, rund vier bis fünf Stunden.

    3.210 m6 Std. GehzeitTeahouse
  9. Tag9

    Tadapani – Ghandruk – Pokhara

    Bergab durch Wald nach Ghandruk, einem großen Gurung-Dorf mit Steinhäusern und Schieferdächern. Hier gibt es ein kleines Museum über das Leben der Gurung und viele Familien, deren Männer als Gurkha-Soldaten gedient haben. Danach geht es hinunter zur Straße und mit dem Fahrzeug zurück nach Pokhara. Eine heiße Dusche wartet.

    820 m4.5 Std. GehzeitHotel
  10. Tag10

    Pokhara

    Ein freier Tag am See. Früh am Morgen kannst du auf den Sarangkot fahren und den Sonnenaufgang über der Annapurna noch einmal von unten sehen. Am Nachmittag ruderst du mit dem Boot zum Tal-Barahi-Tempel auf der Insel im Phewa-See. Wer mag, bucht einen Tandemflug mit dem Gleitschirm vom Sarangkot, mit Landung am Ufer. Das kostet extra.

    820 m0 Std. GehzeitHotel
  11. Tag11

    Pokhara – Chitwan

    Rund fünf Stunden Fahrt hinunter ins Terai, das subtropische Tiefland an der Grenze zu Indien. In Sauraha am Rand des Chitwan-Nationalparks beziehst du deine Lodge auf 150 Metern. Es ist plötzlich heiß. Am späten Nachmittag gehst du mit einem Naturführer zum Fluss Rapti, wo am Abend oft Nashörner zum Trinken kommen, und lernst das Dorf der Tharu kennen.

    150 m0 Std. GehzeitLodge
  12. Tag12

    Safari im Chitwan-Nationalpark

    Ein ganzer Tag im Nationalpark. Am Morgen gleitest du im Einbaum auf dem Fluss an Krokodilen und Eisvögeln vorbei, danach geht es mit dem Jeep durch Grasland und Sal-Wald, wo Panzernashörner, Hirsche und Affen leben. Tiger sieht man selten. Zwischendurch bist du ein Stück zu Fuß unterwegs, mit zwei Naturführern, die Spuren lesen und Rufe deuten.

    150 m3 Std. GehzeitLodge
  13. Tag13

    Chitwan – Kathmandu

    Am Morgen fährst du rund sechs Stunden zurück nach Kathmandu, zuerst am Narayani entlang und dann über die Berge ins Tal. Am Nachmittag bleibt Zeit für letzte Einkäufe in Thamel, Tee, Pashmina oder Gewürze. Am Abend triffst du deinen Reiseleiter zum Abschiedsessen mit Newar-Küche und Kulturprogramm.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  14. Tag14

    Abreise

    Je nach Flugzeit bleibt noch ein Vormittag in Kathmandu für einen letzten Kaffee oder einen Besuch im Garten der Träume. Dein Fahrer bringt dich rechtzeitig zum Flughafen. Wer mehr Zeit hat, kann die Reise mit einem Trek oder ein paar Tagen in Bhutan verlängern. Schreib uns.

    1.400 m0 Std. Gehzeit

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • 13 Übernachtungen: Mittelklassehotels in Kathmandu, Nagarkot, Bandipur und Pokhara, Lodge in Chitwan, Teahouses auf dem Trek
  • Halbpension in Hotels, Vollpension auf dem Trek und in Chitwan
  • Private Fahrzeuge zwischen allen Stationen
  • Deutschsprachiger Reiseleiter
  • Porter auf dem Poon-Hill-Trek (max. 2 Gäste pro Porter)
  • ACAP-Permit und TIMS-Karte über unsere Agentur
  • Geführte Safari im Chitwan-Nationalpark inkl. Nationalparkgebühr
  • Stadtführungen in Kathmandu, Patan und Bhaktapur inkl. Eintritte
  • Bootsfahrt auf dem Phewa-See

Nicht inklusive

  • Internationaler Flug nach Kathmandu
  • Nepal-Visum
  • Auslandskrankenversicherung
  • Trinkgelder
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Aktivitäten wie Paragliding in Pokhara

Dokumente

Erforderliche Permits

  • ACAP – Annapurna Conservation Area Permit
  • TIMS-Karte (über registrierte Agentur)
  • Chitwan-Nationalpark-Gebühr

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

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Fragen

Häufige Fragen zu Nepal Höhepunkte: Rundreise mit Poon-Hill-Trek

Wie anstrengend ist die Nepal-Höhepunkte-Rundreise?
Die meisten Tage sind Besichtigungen und Fahrten. Anstrengend sind die vier Tage auf dem Poon-Hill-Trek mit bis zu sechs Stunden Gehen am Tag, am zweiten Tag über die Steintreppe von Ulleri. Wer regelmäßig wandert und ein paar Stunden bergauf gehen kann, schafft das gut. Der höchste Punkt ist der Poon Hill auf 3.210 Metern. Höhenkrankheit spielt dort kaum eine Rolle, und weil ein Porter dein großes Gepäck trägt, gehst du nur mit dem Tagesrucksack.
Was unterscheidet diese Reise von der Rundreise Kathmandu, Pokhara und Chitwan?
Die Rundreise dauert zehn Tage und kommt ohne Trekking aus. Bei den Höhepunkten hast du vier Tage mehr, siehst zusätzlich Patan, schläfst in Nagarkot und im Bergdorf Bandipur und gehst vier Tage zu Fuß zum Poon Hill. Wer nur Kultur und Safari möchte und nicht wandern will, nimmt die kürzere Rundreise. Wer einmal ein paar Tage zu Fuß in den Bergen sein will, ohne einen langen Trek zu buchen, nimmt diese.
Brauche ich Trekkingerfahrung oder besondere Ausrüstung?
Erfahrung brauchst du nicht. Gute, eingelaufene Wanderschuhe, ein Tagesrucksack, eine Regenjacke, eine warme Jacke für die Abende in Ghorepani und ein leichter Schlafsack oder Inlett für die Teahouses reichen. Für die Städte und Chitwan brauchst du leichte Kleidung, Sonnenschutz und Mückenschutz. Die Schultern und Knie sollten an den Tempeln bedeckt sein. Eine ausführliche Liste schicken wir dir mit den Reiseunterlagen.
Wann ist die beste Reisezeit?
Am besten von Oktober bis Dezember und von Februar bis April. Im Herbst ist der Himmel am klarsten, und im März und April blüht der Rhododendron am Poon Hill. Im Januar wird es auf dem Trek nachts sehr kalt, und Nebel im Tiefland kann die Sicht in Chitwan trüben. Im Monsun von Juni bis September ist der Trek rutschig, und die Berge stecken oft in Wolken. Im Mai ist es im Tiefland sehr heiß.
Kann ich die Reise auch allein oder privat machen?
Ja. Die Reise läuft ab zwei Personen. Allein reisende Gäste zahlen den Einzelzimmerzuschlag, und auf Wunsch planen wir die Reise ganz privat für dich, deine Familie oder deine Freunde, mit eigenen Terminen. Einzelne Tage lassen sich auch verschieben oder austauschen, etwa ein zusätzlicher Tag in Pokhara statt Bandipur. Schreib uns, was du dir vorstellst.
Wie viel Trinkgeld ist üblich?
Trinkgeld ist in Nepal freiwillig, aber üblich, weil Reiseleiter, Porter und Fahrer saisonal arbeiten. Üblich ist ein Betrag am letzten Tag, insgesamt etwa 5 bis 10 Prozent des Reisepreises, verteilt auf das Team. Wie viel du gibst, entscheidest du selbst. Mehr dazu steht in unserem Ratgeber zum Trinkgeld in Nepal.