Reisen Nepal
Sonnenaufgang über der Annapurna-Kette vom Poon Hill aus gesehen

Der leichteste Trek im Annapurna-Gebiet: Sonnenaufgang über Achttausendern in nur 5 Tagen

Poon-Hill-Trek

Der Poon-Hill-Trek führt dich in nur 5 Tagen von Pokhara auf 3.210 m zum berühmtesten Sonnenaufgangspunkt Nepals. Kurz, technisch einfach und ideal für Familien sowie Trekking-Einsteiger ohne Vorerfahrung.

Dauer
5 Tage
Schwierigkeit
Leicht
Max. Höhe
3.210 m
Gruppengröße
2–16 Personen
Startpunkt
Pokhara
Preis ab
450 €

Der Poon-Hill-Trek ist eine fünftägige Wanderung im Annapurna-Gebiet. Von Pokhara geht es über Tikhedhunga und Ghorepani zum Aussichtspunkt Poon Hill auf 3.210 Metern, wo bei Sonnenaufgang Annapurna und Dhaulagiri vor dir liegen. Kürzer und leichter ist keiner unserer Treks. Fünf Tage auf gut ausgebauten Steinpfaden, ohne Gletscher, ohne Pass über 4.000 Meter und ohne nennenswertes Risiko für Höhenkrankheit. Du schläfst jede Nacht in einem Teehaus mit festem Bett, isst warm und gehst selten mehr als sechs Stunden am Tag. Das Besondere ist das Ziel. Der Blick vom Poon Hill gilt unter Guides in Nepal als einer der am leichtesten erreichbaren Panoramablicke auf Annapurna und Dhaulagiri, ohne technische Ausrüstung und ohne wochenlange Vorbereitung. Seit 2016 führt unser Team aus Kathmandu diesen Trek für Leute mit wenig Zeit, mit Kindern oder auf ihrem ersten Trek in Nepal.

Für wen sich der Poon-Hill-Trek eignet

Am häufigsten begleiten wir hier Familien mit älteren Kindern. Ab etwa zehn Jahren schaffen die meisten Kinder die Etappen gut, weil höchstens sechs Stunden am Tag anstehen und du jederzeit unterbrechen kannst. Auch Reisende über sechzig, die regelmäßig spazieren gehen oder wandern, aber keine Bergerfahrung haben, kommen gut zurecht, solange Treppen und moderate Steigungen kein grundsätzliches Problem sind.

Der zweite Grund ist die Zeit. Fünf Tage mit An- und Abreise ab Pokhara passen in einen zweiwöchigen Nepal-Urlaub, ohne dass der Trek alles bestimmt. Und drittens brauchst du keine Trekking-Erfahrung. Wer noch nie mehrere Tage gewandert ist, nichts über Höhenanpassung weiß oder nicht sicher ist, ob ihm das Gehen Tag für Tag gefällt, findet hier den einfachsten Einstieg. Ein bisschen Grundfitness gehört trotzdem dazu, mehr dazu in unserem Ratgeber zur Fitness-Vorbereitung. Kennst du mehrtägige Wanderungen schon und suchst mehr Höhe, längere Etappen oder mehr Ruhe, passt ein anderer Annapurna-Trek besser, mehr dazu unten.

Route und Charakter

Von Pokhara fährst du rund zwei Stunden nach Nayapul auf 1.070 Metern, den Start im Annapurna Conservation Area. Ein breiter, meist gepflasterter Pfad führt am Bhurundi Khola entlang nach Tikhedhunga auf etwa 1.540 Metern, wo du die erste Nacht verbringst. Am zweiten Tag kommt das bekannteste Stück der Route. Die Treppe nach Ulleri. Rund 3.000 Stufen über gut 400 Höhenmeter, alt und unregelmäßig hoch, aber breit, trocken und gut gepflegt, und technisch völlig harmlos.

Hinter Ulleri auf 2.070 Metern wird der Wald dichter, Rhododendren säumen den Weg bis Ghorepani auf 2.860 Metern, dem Hauptort der Route. Am Gipfeltag gehst du gegen 4:30 Uhr mit Stirnlampe los, rund 45 Minuten über einen weiteren Treppenweg bis zum Aussichtspunkt auf 3.210 Metern. Oben wird es hell. Das Licht wandert über die Annapurna-Kette im Osten und den Dhaulagiri im Westen. Zurück geht es über Ghorepani und Tadapani auf 2.630 Metern Richtung Nayapul, wieder auf gepflasterten Pfaden, die zu den besten im ganzen Annapurna-Gebiet gehören.

Einkehren geht immer. Alle paar hundert Höhenmeter steht ein kleines Teehaus mit Tee, Ingwer-Zitrone-Honig und Snacks, sodass du nie länger als eine Stunde ohne Rast unterwegs bist. Auf abgelegeneren Routen in Nepal gibt es zwischen den Dörfern oft stundenlang nichts. Mehr zur Rhododendronblüte entlang des Weges steht in unserem Artikel über die Rhododendronwälder.

Schwierigkeit und Anforderungen

Leicht heißt hier: kein Pass über 4.000 Meter, kein Gletscher, keine technische Ausrüstung und ein Höhenprofil, bei dem Höhenkrankheit praktisch keine Rolle spielt. 3.210 Meter liegen deutlich unter der Schwelle, ab der ernste Symptome häufig werden. Ein Spaziergang ist der Trek trotzdem nicht. Der zweite Tag über die Treppe nach Ulleri ist die härteste Etappe und fordert Oberschenkel und Kondition zwei bis drei Stunden am Stück. Wer noch nie eine lange Treppe gegangen ist, sollte ihn nicht unterschätzen.

Der dritte Tag beginnt im Dunkeln und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, auch wenn es tagsüber angenehm ist, weil du auf über 3.000 Metern auf die Sonne wartest. An vier von fünf Tagen gehst du vier bis sechs Stunden, Pausen für Tee, Mittagessen und Fotos eingerechnet. Ein Porter trägt dein Hauptgepäck, du trägst nur einen Tagesrucksack. Achte vor allem auf deine Knie. Auf dem Rückweg gibt es mehrere lange Treppen bergab, die für ungeübte Gelenke anstrengender sein können als der Aufstieg. Fühlst du dich an einem Tag schlapp, passt dein Guide das Tempo an, legt eine Pause ein oder wählt ein näheres Tagesziel, weil auf dieser Route kein enges Zeitfenster drückt.

Permits und Formalitäten

Du brauchst zwei Dokumente, das ACAP für das Annapurna Conservation Area und die TIMS-Karte. Beide sind im Reisepreis enthalten. Unser Team besorgt sie vor dem Start, du musst auf kein Amt. Kontrolliert wird das ACAP an mehreren Posten, etwa kurz hinter Nayapul und in Ghorepani, also hab eine Passkopie griffbereit. Ein Sonderpermit wie in Sperrgebieten brauchst du nicht, weil die ganze Strecke im normalen Schutzgebiet liegt. Dazu kommt ein Nepal-Visum, vorab online oder bei Ankunft in Kathmandu. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Trekking-Permits.

Beste Reisezeit für den Poon-Hill-Trek

März bis Mai und September bis Dezember. Dann ist die Sicht auf Annapurna und Dhaulagiri am verlässlichsten, und im Frühjahr blühen große Teile der Route. Anders als höhere Routen bleibt der Trek auch von Dezember bis Februar begehbar, weil er nur bis 3.210 Meter geht, während weiter oben Schnee Pässe sperren kann. Es wird kälter, vor allem morgens auf dem Poon Hill. Die Teehäuser haben trotzdem offen.

Im Monsun von Juni bis August geht die Route auch, weil die Steinwege bei Regen begehbar bleiben, aber Wolken verdecken die Gipfel oft, und die Chance auf einen freien Sonnenaufgang ist deutlich kleiner. Ist der Sonnenaufgang dein Hauptgrund, planen wir dich außerhalb des Monsuns ein. Für ruhigere Wege oder ein enges Zeitfenster geht Poon Hill fast das ganze Jahr. Mehr in unserem Ratgeber zur besten Reisezeit in der Annapurna-Region.

Ausrüstung, die für diese Tour zählt

Spezialausrüstung brauchst du nicht. Wichtiger sind eingelaufene Wanderschuhe mit gutem Profil, weil die Steintreppen bei Nässe rutschig werden, besonders bergab von Ulleri. Pflicht ist eine Stirnlampe für den Aufstieg vor Sonnenaufgang, dazu eine warme Jacke für die Wartezeit oben, wo Wind und Kälte spürbar sind. Stöcke helfen auf den langen Treppen, sind aber kein Muss.

Für die Nächte reicht ein Drei-Jahreszeiten-Schlafsack, weil die Teehäuser auf dieser Route beheizte Gasträume haben und die höchste Übernachtung bei 2.860 Metern in Ghorepani liegt. Unterschätz den Sonnenschutz nicht. Die Strahlung ist morgens auf dem Poon Hill stärker, als die Temperatur vermuten lässt. Die ganze Liste steht in unserer Packliste, auch mit dem, was du dir für diese kurze, wärmere Route sparen kannst.

Vergleich zu anderen Annapurna-Routen

Der Annapurna Base Camp Trek führt in zwölf Tagen auf über 4.100 Meter und verlangt deutlich mehr Kondition und Erfahrung mit Höhe. Der Annapurna-Rundweg mit 16 Tagen und einem Pass über 5.400 Metern ist noch einmal eine andere Liga, eher für Leute mit Bergerfahrung über mehrere Tage. Poon Hill ist kürzer, niedriger, einfacher. Der Blick vom Gipfel zeigt trotzdem einen ähnlichen Ausschnitt von Annapurna und Dhaulagiri wie viel höhere Aussichtspunkte. Für viele unserer Gäste ist er der erste Trek in Nepal, und ein paar Jahre später kommen sie für eine der längeren Annapurna-Routen wieder, wenn sie wissen, wie sich mehrere Tage Gehen anfühlen. Welche Route dich am meisten interessiert, besprechen wir gern mit dir.

So geht es weiter

Der Poon-Hill-Trek startet das ganze Jahr mit Gruppen von zwei bis sechzehn Personen, ab 450 Euro pro Person im Doppelzimmer in Pokhara. Schreib uns deinen Wunschtermin, die Gruppengröße und ob Kinder dabei sind. Innerhalb von zwei Werktagen prüfen wir freie Termine und klären mit dir, ob du direkt ab Nayapul startest oder noch einen Tag in Pokhara bleibst. Unser Guide richtet das Tempo nach der langsamsten Person der Gruppe. Überlegst du auch einen längeren Annapurna-Trek, sag es gleich dazu, dann bekommst du einen Vergleich der Optionen, bevor du dich festlegst. Wie sich Poon Hill, Mardi Himal und das Annapurna Base Camp unterscheiden, steht im Vergleich der drei Treks ab Pokhara.

Impressionen

Bildergalerie

Trekkinggruppe auf dem Poon-Hill-Trek
Blick vom Poon Hill über die Rhododendronwälder der Annapurna-Region
Aussichtsturm auf dem Poon Hill bei Sonnenaufgang
Trekker bei Sonnenaufgang auf dem Poon Hill vor dem Dhaulagiri
Gebetsfahnen auf dem Poon Hill mit Blick auf die Annapurna-Kette
Frühstück auf einer Lodge-Terrasse mit Blick auf die Berge

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:Pokhara

Höhenprofil
3.210 m
Tag 1Tag 5
  1. Tag1

    Pokhara – Nayapul – Tikhedhunga

    Nach dem Frühstück fährst du rund anderthalb Stunden von Pokhara nach Nayapul auf 1.070 Metern. An der Kontrollstelle der Annapurna Conservation Area werden die Permits registriert, dann geht es auf einem breiten Pfad am Bhurundi Khola entlang, durch Reisterrassen und kleine Dörfer, mit nur kurzen Anstiegen. Nach rund vier Stunden erreichst du Tikhedhunga auf 1.540 Metern, ein Dorf am Fluss, wo es abends Dal Bhat gibt und dein Guide dir von der Treppe erzählt, die morgen wartet.

    1.540 m4 Std. GehzeitTeahouse
  2. Tag2

    Tikhedhunga – Ulleri – Ghorepani

    Direkt hinter dem Dorf beginnt die berühmte Steintreppe nach Ulleri, mehrere Tausend Stufen auf rund 400 Höhenmetern. Der härteste Abschnitt. Die Stufen sind alt und unregelmäßig, aber technisch einfach, wenn du dir Zeit lässt. Ab Ulleri auf 2.070 Metern wird der Weg flacher und führt durch Rhododendron- und Eichenwald weiter bergauf, mit Teehäusern für Pausen. Nach rund sechs Stunden erreichst du Ghorepani auf 2.860 Metern. Im Frühjahr blüht hier der ganze Wald rot.

    2.860 m6 Std. GehzeitTeahouse
  3. Tag3

    Ghorepani – Poon Hill (3.210 m) – Tadapani

    Gegen halb fünf geht es im Dunkeln los, mit Stirnlampe und warmer Jacke. In 45 bis 60 Minuten steigst du über Stufen zum Aussichtsturm auf dem Poon Hill auf 3.210 Metern. Dann kommt die Sonne. Erst leuchtet im Westen der Dhaulagiri, dann die Annapurna-Kette bis zum Machapuchare im Osten. Nach Fotos und heißem Tee geht es zum Frühstück zurück nach Ghorepani und dann durch dichten Rhododendronwald mit einigem Auf und Ab nach Tadapani auf 2.630 Metern. Rund sechs Stunden insgesamt.

    3.210 m6 Std. GehzeitTeahouse
  4. Tag4

    Tadapani – Ghandruk – Nayapul – Pokhara

    Steil bergab durch Wald nach Ghandruk auf rund 1.940 Metern, einem großen Gurung-Dorf mit Steinhäusern und Schieferdächern und weitem Blick auf die Annapurna South. Weiter geht es über Kimche und Birethanti, wo du auf den Weg vom ersten Tag triffst, hinunter nach Nayapul. Bergab spüren die Knie mehr als bergauf. Nach rund sechs Stunden wartet das Fahrzeug, und anderthalb Stunden später bist du in Pokhara. Dusche, Hotelbett, Abendessen am Phewa-See.

    820 m6 Std. GehzeitHotel
  5. Tag5

    Pokhara – Puffertag und Abreise

    Ein freier Tag in Pokhara, ohne Wanderprogramm. Er ist dein Puffer, falls unterwegs Wetter oder etwas anderes den Plan verschoben hat. Läuft alles nach Plan, ruderst du auf dem Phewa-See, gehst zur Weißen Friedenspagode hinauf oder frühstückst lange auf einer Dachterrasse mit Blick auf die Berge, auf denen du gestern noch warst. Am Nachmittag geht es je nach Programm zum Flughafen oder weiter zum nächsten Ziel. Unser Team bleibt bis zur Abreise erreichbar.

    820 m0 Std. GehzeitHotel

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Vollpension in Teahouses während des Treks
  • Lizenzierter Trekkingguide
  • Porter (max. 2 Trekker pro Porter)
  • Alle Permits (ACAP, TIMS)
  • Transport Pokhara–Nayapul–Pokhara
  • Abholung am Flughafen Pokhara
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung

Nicht inklusive

  • Internationale Flüge
  • Nepal-Visum
  • Unterkunft/Verpflegung in Pokhara vor/nach dem Trek
  • Persönliche Ausrüstung
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherung
  • Warme Duschen/WLAN unterwegs (meist gebührenpflichtig)

Dokumente

Erforderliche Permits

  • ACAP – Annapurna Conservation Area Permit
  • TIMS-Karte

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

Planung

Beste Reisezeit

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Fragen

Häufige Fragen zu Poon-Hill-Trek

Können Kinder den Poon-Hill-Trek mitmachen?
Ja, ab etwa zehn Jahren schaffen die meisten Kinder die Tagesetappen ohne größere Probleme, weil die maximale Gehzeit bei sechs Stunden liegt und die Route jederzeit in eigenem Tempo begangen werden kann. Die maximale Höhe von 3.210 Metern liegt unterhalb der kritischen Schwelle für Höhenkrankheit, was das Risiko für Familien deutlich reduziert. Wichtig ist realistische Erwartung an das Tempo: Mit Kindern kalkulieren wir automatisch mehr Pausen ein und passen die Tagesdistanzen an. Sprich uns bei der Buchung direkt auf das Alter deiner Kinder an, damit wir die Etappenplanung entsprechend anpassen können.
Wie läuft der Sonnenaufgang auf Poon Hill konkret ab?
Der Aufbruch aus Ghorepani erfolgt gegen 4:30 Uhr morgens im Dunkeln, mit Stirnlampe, über einen rund 45 bis 60 Minuten langen Treppenweg zum Aussichtspunkt auf 3.210 Metern. Oben angekommen, meist noch vor der Morgendämmerung, wartest du zusammen mit anderen Trekkern an einem kleinen Aussichtsturm, während sich der Himmel über der Annapurna-Kette und dem Dhaulagiri-Massiv langsam aufhellt. Ein heißer Tee ist an den kleinen Ständen oben erhältlich. Nach etwa 30 bis 45 Minuten, wenn das Licht die Gipfel vollständig erreicht hat, geht es zurück nach Ghorepani zum Frühstück.
Brauche ich Trekkingerfahrung für den Poon-Hill-Trek?
Nein, dieser Trek ist ausdrücklich für Einsteiger konzipiert und der am wenigsten anspruchsvolle auf unserer gesamten Nepal-Angebotsliste. Du brauchst keine Erfahrung mit mehrtägigem Wandern, keine Höhenanpassung im eigentlichen Sinn und keine technische Ausrüstung wie Steigeisen oder Klettergurt. Eine Grundfitness solltest du trotzdem mitbringen, insbesondere für den Aufstieg über die Ulleri-Treppe am zweiten Tag, der die anspruchsvollste Etappe der Route darstellt. Wer regelmäßig spazieren geht, gelegentlich wandert oder drei- bis viermal pro Woche moderat Sport treibt, ist für diese Route ausreichend vorbereitet und muss kein separates Ausdauertraining aufbauen.
Wie warm oder kalt ist es auf dem Poon-Hill-Trek?
Tagsüber liegen die Temperaturen je nach Jahreszeit meist zwischen 10 und 20 Grad Celsius, angenehm zum Wandern in Schichten. Am frühen Morgen auf Poon Hill, besonders vor Sonnenaufgang, kann es dagegen um den Gefrierpunkt oder knapp darunter liegen, selbst wenn die restliche Tour warm verläuft. Zwischen Dezember und Februar sind auch nachts in den Teehouses kühlere Temperaturen üblich, die Gasträume sind aber beheizt. Eine warme Jacke für den Sonnenaufgang und Schichten für den Tag reichen für diese Route völlig aus.
Wie unterscheidet sich der Poon-Hill-Trek vom Annapurna Base Camp Trek?
Der Poon-Hill-Trek dauert fünf Tage und erreicht maximal 3.210 Meter, während der Annapurna Base Camp Trek zehn bis zwölf Tage dauert und auf über 4.100 Meter führt, mit entsprechend höheren Anforderungen an Kondition und Höhenanpassung. Der Panoramablick vom Poon Hill auf Annapurna und Dhaulagiri kommt dem vom Base Camp erstaunlich nahe, bei deutlich geringerem Zeit- und Kraftaufwand. Für einen ersten Trek in Nepal, bei begrenztem Zeitbudget oder mit Kindern in der Gruppe ist der Poon-Hill-Trek daher meist die praktischere Wahl, während erfahrene Trekker mit mehr Zeit eher zum Base Camp tendieren.
Wer trägt das Gepäck und wie viele Trekker teilen sich einen Porter?
Ein Porter ist im Preis enthalten und trägt das Hauptgepäck von maximal zwei Trekkern gemeinsam, üblicherweise bis zu je 12 bis 15 Kilogramm pro Person. Du selbst trägst nur einen Tagesrucksack mit Wasser, Regenschutz, Kamera und Wechselkleidung für unterwegs. Der lizenzierte Guide begleitet die Gruppe durchgehend, kennt die Teehouses entlang der Route persönlich und übernimmt die Kommunikation mit den Unterkünften sowie an den ACAP-Kontrollpunkten. Dieses Betreuungsverhältnis ist einer der Gründe, warum der Poon-Hill-Trek auch für Familien und Erstreisende ohne Führungserfahrung gut funktioniert.

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