Reisen Nepal

Sechstausender im Manang-Tal mit Steigeisen und Fixseil, dann über den Thorong La

Pisang Peak (6.091 m) mit Thorong La

Der Pisang Peak im Manang-Tal ist ein Sechstausender für Trekker mit ersten Steigeisen-Erfahrungen. Nach der Akklimatisierung in Manang steigst du über Base Camp und High Camp auf 5.400 Metern zum Gipfel auf 6.091 Metern und gehst danach über den Thorong La (5.416 m) nach Muktinath und Jomsom.

Dauer
20 Tage
Schwierigkeit
Schwer
Max. Höhe
6.091 m
Gruppengröße
2–10 Personen
Startpunkt
Kathmandu
Preis ab
2.590 €

Der Pisang Peak steht als weiße Pyramide über dem Manang-Tal und ist mit 6.091 Metern einer der zugänglicheren Sechstausender Nepals. Klettern musst du nicht. Am Gipfelaufbau gehst du mit Steigeisen über einen Firnhang mit 40 bis 45 Grad, gesichert am Fixseil, und oben stehst du gegenüber Annapurna II, Gangapurna und dem Tilicho Peak. Unsere Tour dauert 20 Tage. Nach einer Woche Akklimatisierung in Manang gehst du über Base Camp und High Camp zum Gipfel und danach über den Thorong La auf 5.416 Metern nach Muktinath, so wie auf dem großen Annapurna-Rundweg.

Für wen der Pisang Peak passt

Für Trekker, die schon in der Höhe waren und den nächsten Schritt gehen wollen. Wer den Annapurna-Rundweg oder den Everest Base Camp Trek kennt, bringt die Ausdauer mit, und wer schon einmal Steigeisen getragen hat, etwa am Island Peak, ist bestens vorbereitet. Der Gipfelhang ist steiler als bei den leichtesten Trekkingpeaks. Ein Anfängergipfel ist der Pisang Peak deshalb nicht. Für den ersten Sechstausender mit flacheren Hängen ist der Mera Peak die ruhigere Wahl, und welcher Gipfel zu dir passt, zeigt unser Vergleich der Trekkingpeaks.

Anreise und Akklimatisierung

Statt der tiefen Etappen des Rundwegs fährst du mit dem Jeep von Besisahar bis Chame auf 2.670 Metern. Dort beginnt der Weg. Über Upper Pisang nimmst du die obere Route über Ghyaru nach Ngawal, mit dem besten Blick auf die Annapurna-Kette, und kommst nach Manang. Dort folgt ein Ruhetag mit Aufstieg zum Ice Lake auf rund 4.600 Metern, und erst dann geht es zurück nach Upper Pisang und hinauf ins Base Camp. Diese Woche ist der Schlüssel. Wer am Gipfeltag gut akklimatisiert ist, geht sicherer und genießt mehr.

Der Gipfel

Am Base Camp auf 4.380 Metern übt dein Kletterguide mit dir Steigeisen, Fixseil und Abseilen. Am nächsten Tag steigst du zum High Camp auf rund 5.400 Metern, einem Absatz am Grat, wo du eine kurze Nacht im Zelt schläfst. Gegen zwei Uhr geht es los, über den Grat auf den Gletscher und den steilen Gipfelhang hinauf. Nach rund zehn Stunden bist du zurück im Base Camp. Ein Reservetag fängt schlechtes Wetter ab. Die Entscheidung über den Gipfel trifft dein Kletterguide, und ein Gipfel ist nie garantiert.

Das Manang-Tal

Der Pisang Peak liegt in einem Tal, das zu den schönsten in Nepal gehört. Nördlich der Annapurna-Kette fällt deutlich weniger Regen als im Süden, und die Landschaft wird mit jedem Tag trockener, mit Kiefern, Wacholder und Gerstenfeldern statt Reis. Die Dörfer der Manangi kleben an den Hängen, mit flachen Dächern, auf denen Brennholz für den Winter liegt. In Upper Pisang und in Braga bei Manang stehen alte Klöster mit Wandmalereien, und in Ngawal drehen ältere Frauen morgens ihre Runden um die Gebetsmühlen. Viele Familien handeln seit Generationen weit über Nepal hinaus. Diese Tage in den Dörfern sind mehr als Akklimatisierung. Sie sind ein eigener Grund für die Reise.

Sicherheit am Berg

Dein Kletterguide entscheidet am Gipfeltag, wie weit es geht, und er dreht um, wenn Wetter, Schnee oder deine Verfassung es verlangen. Am High Camp und am Gipfelhang seid ihr am Seil, und in Manang gibt es eine Station der Himalayan Rescue Association mit Ärzten in der Saison. Ein Helikopter kann bei gutem Wetter bis ins Base Camp fliegen. Deshalb verlangen wir eine Versicherung, die Bergrettung bis 6.500 Meter einschließt. Prüf deine Police vor der Buchung.

Über den Thorong La

Nach dem Gipfel gehst du zurück nach Manang und weiter über Yak Kharka und Thorong Phedi zum Thorong La auf 5.416 Metern. Nach dem Sechstausender fühlt sich der Pass leichter an als für die meisten Trekker, die dort oben schnaufen. Auf der anderen Seite liegen der Pilgerort Muktinath und das trockene Tal des Kali Gandaki, und von Jomsom fliegst du nach Pokhara und fährst am nächsten Tag zurück nach Kathmandu. Mehr zum Pass steht im Thorong-La-Guide.

Unterkunft, Crew und Ausrüstung

Bis auf vier Nächte im Zelt am Base Camp und High Camp schläfst du in Teahouses. Mit dir unterwegs sind ein lizenzierter Trekkingguide, ein zertifizierter Kletterguide und Porter, die höchstens zwei Gäste tragen. Steigeisen, Eispickel, Klettergurt und Seil leihen wir dir. Selbst mitbringen musst du steigeisenfeste Bergstiefel, eine Daunenjacke und einen Schlafsack bis minus 20 Grad. Die Liste dazu steht in unserer Packliste, und wie du dich vorbereitest, im Ratgeber zur Fitness für Gipfelbesteigungen.

Permits und Reisezeit

Du brauchst das ACAP-Permit, die TIMS-Karte über eine registrierte Agentur und die Gipfelgenehmigung der Nepal Mountaineering Association. Wir besorgen alles, mehr dazu im Ratgeber zu den Trekking-Permits, und die beste Zeit sind Oktober und November sowie April und Mai.

Impressionen

Bildergalerie

Chörten mit Gebetsfahnen im Manang-Tal unter der Annapurna-Kette
Trekkinggruppe auf dem Weg zu einem Chörten im Manang-Tal

Tag für Tag

Reiseverlauf

Orte auf dieser Tour:KathmanduPokhara

Höhenprofil
6.091 m
Tag 1Tag 20
  1. Tag1

    Ankunft in Kathmandu

    Dein Fahrer holt dich am Flughafen ab und bringt dich ins Hotel. Am Abend triffst du deinen Trekkingguide zum Briefing. Ihr geht die Route durch, prüft deine Ausrüstung und vor allem die Bergstiefel, an die am Gipfel Steigeisen passen müssen. Was fehlt, besorgst du am nächsten Morgen in Thamel, bevor es losgeht.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  2. Tag2

    Kathmandu – Besisahar

    Rund sechs Stunden Fahrt nach Westen, zuerst am Trishuli entlang und dann ins Tal des Marsyangdi bis Besisahar auf 760 Metern, dem Tor zur Annapurna-Region. Hier ist es noch subtropisch warm, mit Bananenstauden und Reisfeldern. Ein ruhiger Abend. Die nächsten Tage geht es fast nur bergauf.

    760 m0 Std. GehzeitHotel
  3. Tag3

    Jeep Besisahar – Chame

    Mit dem Jeep geht es rund fünf Stunden auf einer holprigen Bergstraße durch die Schlucht des Marsyangdi, an Wasserfällen und Dörfern vorbei, bis Chame auf 2.670 Metern. Damit sparst du dir die tiefen, heißen Etappen des Rundwegs und hast mehr Tage für die Höhe, und abends siehst du den Gipfel des Annapurna II über dem Ort.

    2.670 m0 Std. GehzeitTeahouse
  4. Tag4

    Chame – Upper Pisang

    Durch Kiefernwald und an der riesigen, glatten Felswand von Paungda Danda vorbei geht es nach Upper Pisang auf 3.300 Metern. Das Dorf klebt mit seinem Kloster am Hang. Von hier siehst du zum ersten Mal deinen Gipfel, eine weiße Pyramide über dem Dorf, und gegenüber die Annapurna-Kette.

    3.300 m5.5 Std. GehzeitTeahouse
  5. Tag5

    Upper Pisang – Ghyaru – Ngawal

    Statt unten im Tal nimmst du die obere Route. Ein steiler Anstieg nach Ghyaru auf 3.730 Metern, dann fast eben weiter über Hänge mit Manimauern bis Ngawal auf 3.660 Metern. Der Blick auf Annapurna II, III und IV ist hier der beste des ganzen Tals. Für die Höhe ist dieser Tag ideal.

    3.660 m5 Std. GehzeitTeahouse
  6. Tag6

    Ngawal – Manang

    Ein kurzer Tag bergab ins breite Tal und weiter nach Manang auf 3.540 Metern, dem größten Ort am Rundweg. Hier gibt es Bäckereien, kleine Läden und eine Hilfsstation der Himalayan Rescue Association, die nachmittags einen Vortrag zur Höhenkrankheit hält. Hingehen lohnt sich.

    3.540 m3 Std. GehzeitTeahouse
  7. Tag7

    Akklimatisierung: Ice Lake

    Akklimatisierungstag nach der Regel hoch gehen, tief schlafen. Du steigst rund 1.000 Höhenmeter hinauf zum Ice Lake, dem Kicho Tal auf rund 4.600 Metern, mit Blick auf Gangapurna und den Gletscher darunter. Danach geht es zurück nach Manang. Abends prüft dein Guide mit dem Pulsoximeter, wie dein Körper reagiert.

    4.600 m6 Std. GehzeitTeahouse
  8. Tag8

    Manang – Upper Pisang

    Zurück talabwärts nach Upper Pisang, diesmal auf der unteren Route am Fluss entlang durch Humde. Ein leichter Tag. Dein Kletterguide stößt hier zu euch, prüft Steigeisen, Gurt und Eispickel und bespricht den Ablauf der nächsten fünf Tage, und am Nachmittag packt ihr die Lasten für das Base Camp.

    3.300 m4 Std. GehzeitTeahouse
  9. Tag9

    Upper Pisang – Pisang Base Camp

    Ein steiler Pfad durch Wacholder und Weiden führt hinauf zur Alm unter dem Gipfel, wo die Crew auf rund 4.380 Metern das Base Camp aufbaut. Von hier überblickst du das ganze Manang-Tal. Am Nachmittag übt dein Kletterguide mit dir am Hang das Gehen mit Steigeisen, das Einhängen ins Fixseil und das Abseilen.

    4.380 m4 Std. GehzeitZelt
  10. Tag10

    Base Camp – High Camp

    Über steile Grashänge und Geröll steigst du zum High Camp auf rund 5.400 Metern, einem schmalen Absatz am Grat. Der Aufstieg ist kurz, aber die Luft dünn. Langsam gehen. Früh essen, viel trinken und früh in den Schlafsack, denn der Wecker klingelt gegen zwei Uhr nachts.

    5.400 m4 Std. GehzeitZelt
  11. Tag11

    Gipfeltag Pisang Peak – Base Camp

    Mit Stirnlampe geht es über den Grat und dann auf den Gletscher. Am Gipfelaufbau wird es steil, rund 40 bis 45 Grad über Firn und Schnee, und hier gehst du am Fixseil, das dein Kletterguide verlegt hat. Oben auf 6.091 Metern siehst du Annapurna II, Gangapurna, Tilicho Peak und das Tal von Manang tief unten. Danach geht es zurück bis ins Base Camp.

    6.091 m10 Std. GehzeitZelt
  12. Tag12

    Reservetag am Base Camp

    Dieser Tag fängt schlechtes Wetter, Neuschnee oder einen müden Gipfeltag ab, denn ging es gestern nicht, bleibt ihr im High Camp und versucht es heute ein zweites Mal. Hat alles geklappt, ist es ein Ruhetag in der Sonne vor dem Zelt, bevor es weiter in Richtung Thorong La geht.

    4.380 m0 Std. GehzeitZelt
  13. Tag13

    Base Camp – Manang

    Hinunter nach Upper Pisang und auf der oberen Route oder am Fluss entlang zurück nach Manang auf 3.540 Metern. Ein langer, aber einfacher Tag. Am Abend gibt es eine Dusche und frischen Apfelkuchen aus der Bäckerei, und für den Thorong La bist du jetzt besser akklimatisiert als fast alle anderen Trekker im Ort.

    3.540 m6 Std. GehzeitTeahouse
  14. Tag14

    Manang – Yak Kharka

    Über Gunsang und an Yakweiden vorbei steigst du langsam nach Yak Kharka auf 4.020 Metern. Die Bäume bleiben zurück. Im Herbst ziehen die Herden schon tiefer, und nachmittags wird es kalt und windig, und der kurze Tag tut dem Körper nach dem Gipfel gut.

    4.020 m4 Std. GehzeitTeahouse
  15. Tag15

    Yak Kharka – Thorong Phedi

    Über einen Hang mit Steinschlaggefahr, den du zügig gehst, erreichst du Thorong Phedi auf 4.450 Metern am Fuß des Passes. Hier stehen ein paar große Lodges, und am Abend packen alle für den Aufbruch in der Nacht. Wer mag, schläft noch eine Stunde höher im High Camp.

    4.450 m4 Std. GehzeitTeahouse
  16. Tag16

    Thorong La (5.416 m) – Muktinath

    Gegen vier Uhr geht es los. Über Serpentinen und Moränen steigst du in rund fünf Stunden zum Thorong La auf 5.416 Metern, geschmückt mit Gebetsfahnen. Nach dem Pisang Peak fühlt sich der Pass leichter an. Danach folgt ein langer Abstieg von 1.600 Höhenmetern nach Muktinath auf 3.760 Metern, einem Pilgerort für Hindus und Buddhisten.

    5.416 m9 Std. GehzeitTeahouse
  17. Tag17

    Muktinath – Jomsom

    Morgens besuchst du den Tempel von Muktinath mit seinen 108 Wasserspeiern, dann geht es teils zu Fuß, teils mit dem Jeep durch das trockene Kali-Gandaki-Tal nach Jomsom auf 2.720 Metern. Hier pfeift am Nachmittag der Wind durchs Tal, wie jeden Tag.

    2.720 m3 Std. GehzeitTeahouse
  18. Tag18

    Flug Jomsom – Pokhara

    Am frühen Morgen fliegst du in rund 20 Minuten zwischen Dhaulagiri und Annapurna hindurch nach Pokhara auf 820 Metern. Fällt der Flug wegen Wind aus, fährst du mit dem Jeep. Der Nachmittag gehört dem Phewa-See, einem Kaffee am Ufer und einer langen heißen Dusche.

    820 m0 Std. GehzeitHotel
  19. Tag19

    Pokhara – Kathmandu

    Rund sieben Stunden Fahrt zurück nach Kathmandu. Am Abend triffst du deine Crew zum Abschiedsessen, und wenn du möchtest, gibst du jetzt das Trinkgeld, etwa 5 bis 10 Prozent des Reisepreises, verteilt auf Guides und Porter. Freiwillig, aber üblich.

    1.400 m0 Std. GehzeitHotel
  20. Tag20

    Abreise

    Je nach Flugzeit bleibt noch ein Vormittag in Kathmandu für einen Spaziergang durch Thamel oder einen Besuch in Boudhanath. Dein Fahrer bringt dich rechtzeitig zum Flughafen. Wer mehr Zeit hat, hängt ein paar Tage im Kathmandu-Tal an.

    1.400 m0 Std. Gehzeit

Kosten & Leistungen

Leistungen inklusive

  • Transport Kathmandu–Besisahar und Jeep Besisahar–Chame
  • Inlandsflug Jomsom–Pokhara und Fahrt Pokhara–Kathmandu
  • Hotelnächte in Besisahar und Pokhara
  • Vollpension in Teahouses während des Treks
  • Zeltunterkunft und Vollverpflegung am Base Camp und High Camp
  • Lizenzierter Trekkingguide
  • Zertifizierter Kletterguide für den Gipfel
  • Porter (max. 2 Trekker pro Porter)
  • Leihgebühr für Gletscherausrüstung (Steigeisen, Eispickel, Klettergurt, Seil)
  • Alle Permits (ACAP, TIMS über unsere Agentur, NMA-Gipfelgenehmigung)
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung inkl. Pulsoximeter

Nicht inklusive

  • Internationale Flüge
  • Nepal-Visum
  • Unterkunft in Kathmandu vor und nach der Tour
  • Persönliche Ausrüstung (steigeisenfeste Bergstiefel, Daunenjacke, Schlafsack bis minus 20 Grad)
  • Trinkgelder
  • Reise- und Bergungskostenversicherung mit Deckung bis 6.500 m
  • Warme Duschen, WLAN und Aufladen unterwegs

Dokumente

Erforderliche Permits

  • ACAP – Annapurna Conservation Area Permit
  • TIMS-Karte (über registrierte Agentur)
  • NMA-Gipfelgenehmigung für den Pisang Peak

Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).

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Fragen

Häufige Fragen zu Pisang Peak (6.091 m) mit Thorong La

Wie schwer ist der Pisang Peak?
Schwerer als der Yala Peak oder der Island Peak im Normalfall, leichter als der Ama Dablam. Der Gipfelaufbau ist ein Firn- und Schneehang mit 40 bis 45 Grad Neigung, den du am Fixseil gehst, mit einzelnen Felsstufen am Grat. Der Gipfeltag dauert rund zehn Stunden. Klettererfahrung brauchst du nicht, aber Erfahrung mit Steigeisen hilft sehr, und du solltest schon einmal über 5.000 Metern gewesen sein. Wer das noch nicht war, startet besser mit einem leichteren Gipfel.
Wie wird die Akklimatisierung geplant?
Bevor du zum Gipfel aufbrichst, bist du eine Woche in der Höhe. Über die obere Route nach Ngawal, einen Ruhetag in Manang mit Aufstieg zum Ice Lake auf rund 4.600 Metern und zurück nach Upper Pisang. Erst dann geht es ins Base Camp auf 4.380 Metern und ins High Camp auf 5.400 Metern. Dein Guide misst täglich deine Sauerstoffsättigung. Wenn jemand Symptome zeigt, wird gewartet oder abgestiegen, nicht weiter gestiegen.
Welche Ausrüstung muss ich mitbringen?
Steigeisen, Eispickel, Klettergurt und Seil leihen wir dir, die Gebühr ist im Preis enthalten. Selbst mitbringen musst du steigeisenfeste Bergstiefel, die für den Gipfeltag warm genug sind, eine Daunenjacke, warme Handschuhe mit Unterziehhandschuhen, eine Stirnlampe und einen Schlafsack bis minus 20 Grad für die Zeltnächte. Wenn du unsicher bist, ob deine Stiefel passen, schick uns vorher ein Foto.
Welche Permits brauche ich?
Du brauchst das Annapurna Conservation Area Permit (ACAP), die TIMS-Karte, die nur über eine registrierte Agentur ausgestellt wird, und die Gipfelgenehmigung der Nepal Mountaineering Association für den Pisang Peak. Alle Permits besorgen wir und sie sind im Preis enthalten. Die Gebühren nennen wir hier nicht, weil sie sich ändern, und mehr dazu steht im Ratgeber zu den Trekking-Permits.
Was passiert, wenn das Wetter am Gipfeltag nicht mitspielt?
Dafür gibt es den Reservetag am Base Camp. Ist der Gipfel wegen Wind, Neuschnee oder Lawinengefahr nicht möglich, bleibt ihr einen Tag länger im High Camp und versucht es noch einmal. Die Entscheidung trifft dein Kletterguide, und sie gilt. Klappt es auch dann nicht, geht ihr weiter Richtung Thorong La. Ein Gipfel ist nie garantiert, der Weg über den Pass und durch das Kali-Gandaki-Tal bleibt.
Wann ist die beste Zeit für den Pisang Peak?
Am besten im Oktober und November, wenn der Himmel klar und der Schnee am Gipfel fest ist, und im April und Mai, wenn es wärmer ist. Im März liegt am Thorong La oft noch viel Schnee, im Dezember und Januar ist es am Gipfel extrem kalt. Im Monsun von Juni bis September ist die Sicht schlecht, und der Schnee am Gipfelhang wird weich.