Nepals höchster Trekkingpeak: Gipfelerlebnis auf 6.461 Metern
Mera Peak
Der Mera Peak ist mit 6.461 Metern der höchste Trekkingpeak Nepals: eine 17-tägige Gletscherbesteigung ab Lukla durch das einsame Hinku-Tal, mit Steigeisen, Seilschaft und einem der weitesten Achttausender-Panoramen im Himalaya.
- Dauer
- 17 Tage
- Schwierigkeit
- Schwer
- Max. Höhe
- 6.461 m
- Gruppengröße
- 2–10 Personen
- Startpunkt
- Lukla
- Preis ab
- 2.650 €
Mit 6.461 Metern ist der Mera Peak der höchste Trekkingpeak Nepals, also der höchste Gipfel, den die Nepal Mountaineering Association (NMA) mit einer vereinfachten Genehmigung unterhalb einer vollen Expedition vergibt. Trotzdem ist er eine echte Gletscherbesteigung. Steigeisen, Pickel, Gurt und Seilschaft gehören am Gipfeltag dazu. Die Route beginnt wie zum Everest Base Camp mit dem Flug nach Lukla und biegt dann ins abgelegene Hinku-Tal ab, weit weg vom Hauptweg durchs Khumbu. Über Kothe nach Khare, dem letzten Dorf mit Ausrüstungscheck und Steigeisentraining, geht es auf den Mera-Gletscher und ins High Camp, wo der Gipfeltag im Dunkeln beginnt. Oben siehst du an einem klaren Morgen Everest, Lhotse, Makalu, Kangchenjunga und Cho Oyu. Fünf Achttausender.
Die ganze Tour dauert 17 Tage, von der Ankunft in Kathmandu bis zum Rückflug aus Lukla, mit genug Puffer für die Akklimatisierung und einen zweiten Versuch bei schlechtem Wetter. Am Mera Peak spürst du die Grenze zwischen Trekking und Bergsteigen deutlich. Zwei Wochen gehst du wie auf einem anspruchsvollen Höhentrek. Die letzten Tage sind eine Gletschertour mit Zelt, Frühstart und Seil.
Für wen sich der Mera Peak eignet
Für erfahrene Trekker, die einen echten Gipfel wollen, ohne gleich eine wochenlange Expedition mit schwerer Kletterei zu buchen. Alpine Klettererfahrung brauchst du nicht. Du brauchst solide Fitness und eine ernsthafte Vorbereitung, also lange Tage in der Höhe, Ausdauer über viele Stunden und sicheren Stand mit Steigeisen. Warst du schon mehrere Tage über 4.000 Metern unterwegs, etwa am Everest oder Annapurna Base Camp, hast du eine gute Basis.
Genauso wichtig ist die Höhe selbst. Du gehst immer wieder über 5.000 und am Ende über 6.000 Meter, und am Schluss entscheidet die Akklimatisierung, ob der Gipfel klappt. Unser Team plant deshalb Puffer und Trainingstage in Khare ein, statt dich im Eiltempo hinaufzutreiben. Bist du fit, auf lange, kalte Tage eingestellt und bereit, dich für den technischen Teil einem erfahrenen Kletterguide anzuvertrauen, ist der Mera Peak ein realistisches Ziel. Das Alter allein entscheidet nicht. Wir begleiten Leute zwischen 20 und weit über 60 zum Gipfel, und es zählt immer die Mischung aus Fitness, Höhenverträglichkeit und Kopf.
Route und Charakter
Am Anfang ist es ein normaler Khumbu-Trek. Flug nach Lukla auf 2.860 Metern, dann ins Bergland. Statt nach Norden Richtung Namche führt die Route aber über den Zatrwa La auf 4.610 Metern ins Hinku-Tal, eines der am wenigsten besuchten Gebiete im ganzen Everest-Raum. Keine großen Lodges mit Bäckerei und WLAN. Einfache Teehäuser, Rhododendronwälder und über weite Strecken der Mera Peak vor Augen.
Über Kothe und Thangnak am Hinku Drangka erreichst du Khare auf rund 5.000 Metern, das letzte Dorf und den Stützpunkt vor dem Gletscher. Hier bleibst du mehrere Nächte, zur Akklimatisierung und zum Steigeisentraining auf dem unteren Gletscher, wo dein Kletterguide dir Schritt für Schritt Gehen, Bremsen und Sichern am Seil zeigt. Von Khare geht es über das Base Camp und das High Camp auf den Mera-Gletscher, eine offene Fläche mit wenigen Spalten, die trotzdem Seilschaft und Routenkenntnis verlangt.
Dann wechselt alles. Aus dem Höhentrek wird am Ende eine Gletscherbesteigung, und mit dem Blick auf fünf Achttausender wird der Mera Peak für viele zum stärksten Erlebnis im Himalaya. Große Trekkinggruppen wie am Everest Base Camp triffst du hier kaum. Eher Sherpa-Familien, Yak-Karawanen und ein paar andere Kletterteams mit demselben Ziel. Viele Rückkehrer erzählen uns, dass ihnen diese Ruhe mehr bedeutet hat als der Gipfel.
Schwierigkeit und Anforderungen
Trekkingpeak heißt nicht einfach. Wir stufen den Mera Peak als schwer ein. Der Gipfeltag beginnt meist um zwei oder drei Uhr morgens bei Minusgraden, führt stundenlang mit Steigeisen und Seil über den Gletscher und endet erst nach zehn bis zwölf Stunden wieder im High Camp. Spalten sind auf der Normalroute selten, aber es gibt sie. Dein Kletterguide führt die Gruppe deshalb immer am Seil.
Fels- oder Eiswände gibt es nicht. Du brauchst aber Trittsicherheit auf hartem Schnee und Eis, Ausdauer bei Kälte und wenig Sauerstoff und die Fähigkeit, viele Stunden konzentriert zu bleiben. Die Höhe begrenzt am meisten. Ab Khare bist du durchgehend über 5.000 Metern, der Gipfel liegt bei 6.461, und dort sinkt die Sauerstoffsättigung im Blut deutlich. Deshalb messen wir jeden Tag bei jedem mit dem Pulsoximeter.
Am High Camp und am Gipfel ist es weit unter null, ein Daunenanzug für den Gipfeltag ist Pflicht. Wer vorbereitet ist, das Training in Khare ernst nimmt und sich auf einen langen, kalten Tag einstellt, hat gute Chancen. Wer den Mera Peak als Wanderung mit Höhenmetern unterschätzt, erlebt am Gipfeltag eine Überraschung. Spaltenbergung und Seilhandling üben wir in Khare bewusst, auch wenn offene Spalten auf der Normalroute selten sind, damit du im Ernstfall ruhig und richtig reagierst.
Permits und Formalitäten
Ein normales Trekking-Permit reicht hier nicht. Je nach Route gilt das Permit für den Sagarmatha- oder den Makalu-Barun-Nationalpark, dazu kommt eine Gebühr der zuständigen Gemeinde. Das wichtigste Dokument ist die Besteigungsgenehmigung der NMA für den Mera Peak. Sie verlangt einen zertifizierten Kletterguide am Gipfeltag, regelt die Gruppengröße und ist an Saison und Route gebunden. Wir besorgen alle Genehmigungen und registrieren dich vorab bei der NMA, du bringst nur Pass und Passfotos mit. Mehr im Ratgeber zu Permits.
Pflicht ist eine Versicherung mit Bergungskosten und Hubschrauberrettung bis mindestens 6.500 Meter. Viele Trekking-Policen decken Höhe und Gletscher nicht ab. Prüf vor der Buchung, ob deine Police Bergsteigen bis 6.500 Meter und die Rettung vom Gletscher ausdrücklich einschließt.
Beste Reisezeit für Mera Peak
März bis Mai und Oktober bis November. Beide Fenster liegen zwischen den Monsunphasen und bringen stabiles Wetter mit klarem Himmel, was am Gipfeltag für die Sicht auf Route und Spalten zählt. Im Frühjahr ist der Schnee oft griffiger, und die Tage werden länger, was beim frühen Start Spielraum gibt. Der Herbst ist die Hauptsaison im Everest-Gebiet. Nach dem Monsun ist die Sicht meist besonders klar, und die fünf Achttausender zeigen sich am ehesten.
Nachts ist es am High Camp und am Gipfel in beiden Saisons weit unter null, egal wie mild es weiter unten wirkt. Im Monsun von Juni bis September raten wir ab, weil Nebel, Neuschnee und schlechte Sicht das Risiko auf dem Gletscher stark erhöhen. Auch der Lukla-Flug hängt am Wetter, und selbst im Oktober und November gibt es Tage mit Verspätung, weshalb wir Puffer vor und nach der Besteigung einplanen.
Ausrüstung, die für diese Tour zählt
Die normale Trekkingausrüstung von Schlafsack bis Schuhen steht in unserer Packliste. Hier geht es um den Gipfeltag. Steigeisen, Pickel, Gurt und Seil leihen wir dir, du musst sie nicht kaufen. Selbst mitbringen solltest du isolierte, steigeisenfeste Bergstiefel und einen Daunenanzug für den Gipfeltag, weil Höhe, Wind und Nachtstart mehr Isolation verlangen, als eine normale Daunenjacke bietet.
Dazu warme, gefütterte Handschuhe, eine gute Stirnlampe mit Ersatzbatterien und eine Gletscherbrille mit hohem UV-Schutz. In Khare übt das ganze Team zusammen, damit du die Leihausrüstung kennst, bevor es auf den Gletscher geht. Ein häufiger Fehler ist, Daunenanzug oder Handschuhe kurz vor der Abreise zu kaufen und nie anzuprobieren. Teste jedes Teil vorher mindestens einmal, am besten bei echter Kälte.
Vergleich zu anderen Gipfelbesteigungen
In unserem Programm steht der Mera Peak technisch am Anfang. In der Höhe nicht. Mit 6.461 Metern ist er höher als der Island Peak mit 6.189, gilt aber als leichter zugänglich, weil der Gletscher gleichmäßiger ansteigt und es weniger ausgesetzte Stellen gibt als an der Steilwand und am Gipfelgrat des Island Peak. Die Ama Dablam spielt in einer anderen Liga. Sie verlangt echtes Felsklettern, Fixseile über mehrere Lager und alpinistische Erfahrung weit über einen Trekkingpeak hinaus.
Wo gehörst du hin? Der Mera Peak ist der richtige Einstieg für deine erste Gletscherbesteigung mit Seil und Steigeisen. Der Island Peak ist der nächste Schritt mit mehr Ausgesetztheit, und die Ama Dablam ist etwas für erfahrene Alpinisten.
Dein Weg auf den Mera Peak
Unser Team in Kathmandu plant jede Gruppe mit höchstens zehn Teilnehmern, damit dein Kletterguide am Gipfeltag auf jeden eingehen kann. Route, Guide-Schlüssel und Puffer haben wir seit 2016 über viele Touren entwickelt und passen sie laufend an die Bedingungen im Hinku-Tal an. Schreib uns deinen Wunschtermin zwischen März und Mai oder Oktober und November. Wir schauen gemeinsam, ob deine Höhenerfahrung und Fitness passen, und schlagen dir bei Bedarf einen Trek zur Vorbereitung vor. Am Anfang steht ein kurzes Gespräch. Gebucht wird erst danach.
Impressionen
Bildergalerie
Tag für Tag
Reiseverlauf
Orte auf dieser Tour:KathmanduLukla
- Tag1
Ankunft in Kathmandu
Unser Team empfängt dich am Flughafen und bringt dich ins Hotel in Thamel. Der Nachmittag ist frei, zum Ankommen und gegen die Zeitverschiebung. Am Abend triffst du beim Essen deinen Trekkingguide. Er gibt dir einen Überblick über die 17 Tage, über das Wetter im Hinku-Tal und den aktuellen Zustand von Zatrwa La und Mera-Gletscher. Die Stadt selbst hebst du dir für morgen auf. Heute zählt Schlaf.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel - Tag2
Kathmandu: Vorbereitung und Permits
Ein Tag für die Vorbereitung. Am Vormittag gehst du mit deinem Guide die ganze Ausrüstungsliste durch, von der Passform der Steigeisen bis zum Daunenanzug, und ihr klärt Fragen zu Permits und Versicherung. Danach bleibt Zeit für den Durbar Square oder den Stupa von Boudhanath, und am Nachmittag übergibt dir unser Büro das NMA-Gipfelpermit und das Nationalpark-Permit. Abends gibt es das letzte Briefing mit der ganzen Gruppe, einschließlich der Abläufe im Notfall.
1.400 m1 Std. GehzeitHotel - Tag3
Flug nach Lukla, Trek nach Chutanga
Eine halbe Stunde Flug, dann landest du in Lukla auf 2.860 Metern. Von der berühmten Landebahn aus biegt die Gruppe nach Südosten ab, Richtung Hinku-Tal, weg vom Weg nach Namche Bazaar. Durch Kiefernwald und an kleinen Sherpa-Siedlungen vorbei steigst du in rund vier Stunden nach Chutanga auf 3.050 Metern. Ab hier wird es still. Keine großen Teehausdörfer, kaum andere Gruppen, dafür die ersten Sechstausender über dem Tal.
3.050 m4 Std. GehzeitLodge - Tag4
Über den Zatrwa La nach Thuli Kharka
Einer der härtesten Tage der Tour. Früh am Morgen geht es steil über Geröll und teils vereiste Stellen hinauf zum Zatrwa La auf 4.610 Metern, deshalb startet ihr zeitig. Von oben siehst du zum ersten Mal ins Hinku-Tal und bei klarer Sicht in der Ferne den Mera Peak. Dann geht es durch alpines Grasland hinunter nach Thuli Kharka auf etwa 4.300 Metern. Rund sieben Stunden. Hoch steigen und tiefer schlafen, so hilft auch dieser Tag bei der Akklimatisierung.
4.300 m7 Std. GehzeitLodge - Tag5
Abstieg nach Kothe
Heute geht es hinunter ins eigentliche Hinku-Tal, durch dichten Rhododendron- und Nadelwald, einen der schönsten Abschnitte der Route, mit dem Gletscherfluss Hinku Drangka unter dir. Rund fünf Stunden, meist bergab, damit sich der Körper vom Pass erholt. Kothe auf 3.691 Metern ist eine kleine Ansammlung von Lodges, die fast nur Mera-Gruppen versorgen. So abgelegen ist dieser Teil des Everest-Gebiets.
3.691 m5 Std. GehzeitLodge - Tag6
Kothe nach Thangnak
Flussaufwärts wird das Tal enger und alpiner. Der Wald weicht Krummholz und dann offenen Weiden, und im Hintergrund tauchen die vergletscherten Flanken des Mera Peak auf, und mit über 600 Höhenmetern in rund vier Stunden ist der Tag ein großer Schritt für die Akklimatisierung. Thangnak auf 4.356 Metern besteht aus ein paar einfachen Lodges. Die dünne Luft spürst du jetzt bei jeder Anstrengung, und dein Guide hält das Tempo bewusst langsam.
4.356 m4 Std. GehzeitLodge - Tag7
Akklimatisation in Thangnak, Ausflug zum Sabai Tsho
Ein Akklimatisierungstag. Wer mag, steigt in rund drei Stunden hin und zurück zum Gletschersee Sabai Tsho über dem Dorf, kurz über 4.600 Meter, und schläft dann wieder in Thangnak. Hoch gehen, tief schlafen. Vom See aus siehst du die ersten Ausläufer des Mera-Massivs. Am Nachmittag ist Zeit für Wäsche, Ruhe und ein langes Gespräch mit deinem Guide über die Technik mit Steigeisen, die ihr in Khare üben werdet.
4.356 m3 Std. GehzeitLodge - Tag8
Aufstieg nach Khare
Über Moränenschutt und kahles Gelände steigst du nach Khare auf 5.045 Metern, mit dem Mera-Gletscher und dem Gipfel ständig vor Augen. Rund vier Stunden in langsamem Tempo. Viele merken hier leichte Kopfschmerzen, und dein Guide misst täglich mit dem Pulsoximeter. Khare ist eher ein Lager als ein Dorf, mit einfachen Lodges, einem kleinen Ausrüstungsverleih und Guides, die auf ihre Gruppen warten. Ab jetzt beginnt der bergsteigerische Teil.
5.045 m4 Std. GehzeitLodge - Tag9
Akklimatisation und Klettertraining in Khare
Zweiter Akklimatisierungstag, diesmal mit Training auf dem unteren Mera-Gletscher über Khare. Dein zertifizierter Kletterguide zeigt dir Schritt für Schritt, wie du mit Steigeisen gehst, dich am Fixseil sicherst und mit dem Jumar auf- und absteigst, alles auf einem übersichtlichen, flachen Stück Gletscher. Für die meisten ist es der erste Kontakt mit Eis. Deshalb nehmen wir uns Zeit. Rund vier Stunden. Am Abend plant die Gruppe mit den Guides Base Camp, High Camp und Gipfeltag nach der neuesten Wetterprognose.
5.045 m4 Std. GehzeitLodge - Tag10
Khare zum Mera Base Camp
Heute geht es zum ersten Mal mit Steigeisen und am Seil auf den Gletscher, und das Training vom Vortag zahlt sich sofort aus. In rund vier Stunden erreichst du das Mera Base Camp auf etwa 5.300 Metern, wo unser Team die Zelte und das Küchenzelt schon aufgebaut hat. Konditionell ist der Tag überschaubar. Die Höhe und das offene Gletscherfeld verlangen aber mehr Konzentration als jeder Wandertag davor, und von hier siehst du die Gipfelpyramide des Mera zum ersten Mal ganz nah.
5.300 m4 Std. GehzeitZelt - Tag11
Base Camp zum High Camp
Über den offenen Gletscher steigst du in rund fünf Stunden zum High Camp auf etwa 5.800 Metern, dem letzten Lager vor dem Gipfel. Das Gelände ist mäßig steil und technisch einfach, mit wenigen sichtbaren Spalten, und das Lager liegt auf einem Felsgrat über dem Eis. Abends färben sich Sechs- und Siebentausender ringsum rot, einer der schönsten Sonnenuntergänge der Reise. Dann schnell essen und in den Schlafsack, denn der Aufbruch kommt gegen zwei oder drei Uhr nachts.
5.800 m5 Std. GehzeitZelt - Tag12
Gipfeltag: Mera Peak (6.461 m)
Aufbruch im Dunkeln. Angeseilt, mit Stirnlampe und allem, was du an Wärme hast, gehst du Stunde um Stunde über mäßig steile Gletscherhänge, und kurz unter dem Gipfelgrat wird es steiler. Mit der Morgendämmerung erreichst du bei guten Bedingungen den Mera Peak auf 6.461 Metern, und an klaren Tagen siehst du von oben fünf Achttausender, Everest, Lhotse, Makalu, Kangchendzönga und Cho Oyu. Ein Blick wie kaum ein zweiter. Dann folgt der lange Abstieg über High Camp und Base Camp bis Khare, zehn bis zwölf Stunden insgesamt.
6.461 m11 Std. GehzeitLodge - Tag13
Pufferzeit in Khare
Puffertag. Klappt der Gipfel am geplanten Tag nicht, wegen Wind, Neuschnee oder weil jemand nicht fit ist, bleibt ihr im High Camp und versucht es einen Tag später, und dieser Tag fängt die Verschiebung auf. Hat alles geklappt, erholst du dich in Khare mit langem Frühstück, Wäsche und einem kurzen Spaziergang. Diese Reserve ist der Grund, warum die Tour 17 Tage dauert, denn den Gipfel vom Wetter eines einzigen Tages abhängig zu machen, wäre zu knapp.
5.045 m3 Std. GehzeitLodge - Tag14
Abstieg nach Kothe
Der Rückweg beginnt. In rund sechs Stunden geht es von Khare hinunter nach Kothe auf 3.691 Metern, und mit jedem Meter wird die Luft dichter und der Weg grüner. Viele haben zum ersten Mal seit Tagen wieder richtig Hunger und schlafen gut. Abends lässt die Gruppe den Gipfeltag Revue passieren, oft mit einer kleinen Feier zusammen mit Trekking- und Küchenteam.
3.691 m6 Std. GehzeitLodge - Tag15
Kothe nach Thuli Kharka
Denselben Weg wie beim Hinweg, diesmal bergauf, durch den Wald zurück nach Thuli Kharka auf rund 4.300 Metern, rund sechs Stunden, die nach den Tagen tiefer unten noch einmal Kraft kosten. Der Blick zurück ins Hinku-Tal und auf den Mera Peak, auf dem du vor drei Tagen gestanden hast, ist jetzt ein anderer. Die Lodge liegt windig. Früh schlafen, morgen kommt der Zatrwa La.
4.300 m6 Std. GehzeitLodge - Tag16
Über den Zatrwa La zurück nach Lukla
Die letzte große Etappe. Früh am Morgen geht es zum zweiten Mal über den Zatrwa La auf 4.610 Metern, bevor am Nachmittag Wind und Wolken aufziehen. Danach folgt ein langer, teils steiler Abstieg nach Lukla auf 2.860 Metern, rund sieben Stunden insgesamt. Nach der Ruhe im Hinku-Tal wirkt Lukla mit Lodges, Cafés und der Landebahn fast geschäftig. Am Abend essen alle zum Abschluss mit der ganzen Crew, und wenn du möchtest, gibst du dann das Trinkgeld.
2.860 m7 Std. GehzeitLodge - Tag17
Rückflug nach Kathmandu
Am frühen Morgen fliegst du zurück nach Kathmandu, je nach Wetter. Unser Team bringt dich ins Hotel, wo nach zwei Wochen im Gelände eine warme Dusche und ein richtiges Bett warten. Der Rest des Tages ist frei für Thamel, ein ruhiges Café oder Schlaf. Am Abend laden wir dich zum Abschiedsessen ein, bei dem dir Guide und Team zum Mera Peak gratulieren.
1.400 m0 Std. GehzeitHotel
Kosten & Leistungen
Leistungen inklusive
- Vollpension in Teehäusern/Lodges bis Khare
- Zeltunterkunft und Vollverpflegung am Base Camp und High Camp
- Lizenzierter Trekkingguide
- Zertifizierter Kletterguide für den Gipfeltag
- Porter
- Leihgebühr für Gletscherausrüstung (Steigeisen, Eispickel, Klettergurt, Seil)
- Alle Permits (Nationalpark-Permit, NMA Peak Climbing Permit, lokale Gebühr)
- Inlandsflug Kathmandu-Lukla-Kathmandu
- Erste-Hilfe-Ausrüstung inkl. Pulsoximeter
Nicht inklusive
- Internationale Flüge
- Nepal-Visum
- Unterkunft und Verpflegung in Kathmandu außerhalb der Tour
- Persönliche technische Ausrüstung (Bergstiefel für den Gipfeltag, Daunenanzug empfohlen)
- Trinkgelder
- Reise- und Bergungskostenversicherung (Helikopterrettung bis mindestens 6.500 m ist Pflicht)
- Warme Duschen und WLAN unterwegs
Dokumente
Erforderliche Permits
- Sagarmatha-Nationalpark-Permit oder Makalu-Barun-Nationalpark-Permit (je nach Route)
- NMA Peak Climbing Permit für Mera Peak
- Lokale Gebiets-Permit (Rural Municipality)
Mehr zu Permits, Kosten und Beantragung findest du in unserem Ratgeber Trekking-Permits in Nepal (TIMS & ACAP).
Planung
Beste Reisezeit
Fragen
Häufige Fragen zu Mera Peak
Ist der Mera Peak nur ein Trekkingpeak oder eine echte Bergbesteigung?
Welche Vorerfahrung brauche ich, um den Mera Peak zu besteigen?
Wie läuft die Akklimatisation auf dem Weg zum Mera Peak ab?
Was unterscheidet den Mera Peak vom Island Peak?
Was ist im Preis für den Mera Peak enthalten, was nicht?
Weiterlesen
Passend zur Tour: Mera Peak
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