Trekking in der Dolpo-Region
Dolpo liegt im Westen Nepals hinter dem Dhaulagiri, zwischen der Tiefebene und der Grenze zu Tibet. Eine Straße gibt es nicht. Du kommst mit dem Flugzeug über Nepalgunj nach Juphal und gehst von dort zu Fuß. Die ganze Region ist Sperrgebiet, und mit dem Shey-Phoksundo-Nationalpark liegt hier das größte Schutzgebiet des Landes.
Bön-Kultur im Tarap-Tal
In Ringmo am Phoksundo-See und im Dorf Shipchok im Tarap-Tal folgen viele Familien der Bön-Religion, dem Glauben, der in Tibet schon vor dem Buddhismus verbreitet war. Die meisten anderen Dörfer sind buddhistisch, und was Bön ausmacht, steht im Beitrag Bön in Dolpo. Flache Steinhäuser, Chörten und Manimauern prägen die Dörfer. Sprache, Kleidung und Bauweise sind tibetisch.
Der Phoksundo-See
Der Phoksundo-See auf rund 3.600 Metern ist der tiefste See Nepals. Sein Wasser leuchtet türkis, und an seinem Ufer liegt das Dorf Ringmo mit einem kleinen Bön-Kloster.
Trekking in Dolpo
Unser Lower-Dolpo-Trek führt in 19 Tagen über den Numa La und den Baga La zum Phoksundo-See. Teehäuser gibt es kaum, deshalb reist die Gruppe mit Zelten und Küchenteam. Was du für das Sperrgebiet brauchst, steht im Ratgeber Sperrgebiete in Nepal.
Beste Reisezeit: April bis Mai und Mitte September bis November. Von Dezember bis März sind die hohen Pässe verschneit.
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